Public-Viewing im Eigenbau: Fußball überall auf der großen Leinwand genießen

Natürlich darf beim Fußballschauen auch der Sound nicht zu kurz kommen. Wer nicht gleich sein teures Heimkinosystem auf die Wiese stellen möchte, nimmt einfach aktive Computerlautsprecher oder ein Radio mit Audioeingang mit nach draußen. Voraussetzung ist lediglich das passende Kabel, um die Lösung mit der gewählten Tonquelle zu verbinden.

Gewöhnliche Computer-Lautsprecher sorgen für den richtigen Sound.
Gewöhnliche Computer-Lautsprecher sorgen für den richtigen Sound.

Apropos Quelle: Die ganze Ausrüstung nützt natürlich nichts, wenn Bild- und Audiosignal fehlen. Für den Garten eignen sich Notebooks und Netbooks ideal. Sie benötigen bei vollem Akku keine zusätzliche Stromversorgung und werden zusammen mit einem DVB-T-Stick zum mobilen Fußball-Empfänger. Solche USB-Tuner gibt es schon für weniger als 20 Euro. Sie empfangen ARD, ZDF und RTL und sind somit in der Lage, alle Spiele der WM auf den Schirm zu bringen. Falls die mitgelieferte Antenne keine ausreichende Signalstärke liefert, schaffen unsere Eigenbau-Varianten Abhilfe. Natürlich sind auch mobile DVB-T-Fernseher als Quelle geeignet. Voraussetzung ist allerdings ein Videoausgang.

Für den mobilen Fernsehempfang sorgen Notebook und DVB-T-Stick.
Für den mobilen Fernsehempfang sorgen Notebook und DVB-T-Stick.

Neben Bier und Gartenstühlen ist nur noch eine Sache notwendig, um das Public-Viewing zu starten: Strom. Die einfachste Lösung ist ein Verlängerungskabel, das einfach vom Wohnzimmer in den Garten verlegt wird. Allerdings ist das nur möglich, wenn das Spektakel auf dem eigenen Grundstück steigt. Wer das Spiel beispielsweise am See genießen möchte, muss sich anders behelfen. Eine Möglichkeit sind Wechselrichter (auch Spannungswandler oder Zerhacker genannt). Die Geräte machen aus der 12-Volt-Gleichspannung einer Autobatterie normale Netzspannung. Für ein Gerät mit ausreichender Leistung verlangt der Elektronikfachhandel Conrad etwa 200 Euro. Es gibt die Geräte zwar auch günstiger, allerdings liefern diese Varianten nicht genug Energie, oder nutzen die falsche Eingangsspannung. Vor dem Kauf sollten Fans unbedingt überprüfen, wie viel Watt Lautsprecher und Projektor verbrauchen. Diese Werte finden sich in der Nähe des Stromanschlusses – meist auf einem Aufkleber. Zusammengerechnet sollte der Verbrauch unter der Dauer- und nicht nur unter der Spitzenleistung des Wechselrichters liegen.

Der Voltcraft-Wechselrichter NPI 1000-12 leistet satte 1000 Watt.
Der Voltcraft-Wechselrichter NPI 1000-12 leistet satte 1000 Watt.

Eine letzte Möglichkeit zur mobilen Stromversorgung sind Dieselgeneratoren. Allerdings sind solche Geräte sehr kostspielig. Doch zum Glück muss man sie nicht gleich kaufen. Viele Baumärkte vermieten die mobilen Mini-Kraftwerke ab rund 35 Euro pro Tag. Allerdings ist auch hier unbedingt auf eine ausreichende Leistung zu achten.

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