Public-Viewing im Eigenbau: Fußball überall auf der großen Leinwand genießen

Leinwand im Eigenbau

Wer sich nach der Anschaffung von Projektor und DVB-T-Stick etwas Geld sparen möchte, baut die Leinwand einfach selbst. Dazu sind lediglich Bohrer, Schraubenzieher und Tacker sowie einige Materialien notwendig.

Fans besorgen sich im Baumarkt vier etwa 2 Meter lange Holzlatten mit rund 4 mal 1 Zentimeter. Sie sollten möglichst aus Hartholz wie Buche, Eiche oder Esche bestehen, um den Belastungen beim Aufstellen und Spannen der Leinwand standzuhalten. Um die Leisten miteinander zu verbinden, eignen sich Flachverbinder besser als Winkel. Die rechteckigen Metallplatten knicken weit weniger leicht ab. Für Halt im Holz sorgen gewöhnliche Spax-Schrauben mit etwa 1 Zentimeter Länge. Wer keine Tackerklammern mehr zu Hause hat, sollte ebenfalls gleich welche mitnehmen. Damit die Leinwand später sicher steht, legen wir Zelt-Heringe und Nylonschnur in den Einkaufswagen. Als letztes brauchen wir Stoff für die Leinwand. Er muss lichtundurchlässig, strapazierfähig und weiß sein. Außerdem sollte die Oberfläche möglichst stark glänzen, um viel Licht des Projektors zu reflektieren. Ideal eignen sich Plastiktischdecken für Gartentische. Natürlich ist hier darauf zu achten, dass die Abmessungen stimmen. Wer eine 16:9 Leinwand bauen möchte, muss bei einer Breite von 2 Metern ein etwa 1,2 Meter hohes Tuch kaufen, für das 4:3-Format ist ein 1,5 Meter hohes nötig. Zusätzlich sollten Bastler noch einige Zentimeter zum Festtackern einberechnen.

Sind alle Materialien besorgt, geht es an den Aufbau. Die ersten zwei Holzleisten dienen gleichzeitig als Füße und als seitlicher Leinwandrahmen. Die anderen zwei fassen die Bildwand oben und unten ein.

Die vier Holzlatten bilden das Grundgerüst für die Leinwand.
Die vier Holzlatten bilden das Grundgerüst für die Leinwand.

An den Ecken sorgen die Metallplatten für Stabilität, die mit Spax-Schrauben befestigt werden. Pro Holzlatte sollten Fans an jedem Eck mindestens zwei Schrauben verwenden. Außerdem sollten sie die Löcher vorbohren, damit das Holz nicht reißt.

Metallplatten eignen sich besser als einfache Winkel.
Metallplatten eignen sich besser als einfache Winkel.

Wem der Rahmen noch zu instabil ist, kann durch zwei diagonal gespannte Leinen für mehr Verwindungssteifigkeit sorgen. Die Leinen werden jeweils an zwei gegenüberliegenden Metallplatten festgeknotet. Zum Spannen nutzen wir einen Draht, beispielsweise eine geradegebogene Büroklammer.

Die Quer gespannten Leinen sorgen für mehr Stabilität.
Die Quer gespannten Leinen sorgen für mehr Stabilität.

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