Public-Viewing im Eigenbau: Fußball überall auf der großen Leinwand genießen

Als letztes drehen wir in die beiden Enden unseres oberen Rahmenbretts eine Schraube. Dort befestigen wir jeweils zwei Schnüre, mit deren Hilfe wir die Leinwand später mittels Zelt-Heringen aufstellen.

Vier Schnüre sorgen zusammen mit Zelt-Heringen dafür, dass die Leinwand stabil steht.
Vier Schnüre sorgen zusammen mit Zelt-Heringen dafür, dass die Leinwand stabil steht.

Ist alles fertig, lösen wir die Tischtuch-Spannschnur. Danach schrauben wir die seitlichen Bretter ab. Nun lässt sich die Leinwand aufrollen und gut transportieren. Zum späteren Aufstellen benötigen wir lediglich einen passenden Schraubenzieher.

Aufbau

Ist das Equipment komplett, geht es an den Aufbau des Public-Viewings. Als erstes stellen wir die Leinwand auf. Wer die Eigenbau-Leinwand nutzt, sollte die Heringe gut und mit ausreichender Entfernung zu den Stützbalken der Leinwand vorne und hinten im Boden verankern. Anschließend spannen wir die Seile so, dass die Leinwand gerade und stabil steht. Jetzt platzieren wir den Beamer auf einem Tisch und richten ihn aus. Danach werden Lautsprecher, Notebook und Stromversorgung in Position gebracht. Die Antenne bringen wir für guten Empfang möglichst weit oben an. Jetzt fehlen nur noch ein paar Gartenstühle, und das Spiel kann beginnen.

Wichtige Tipps

Beim Betrieb des Projektors sollten Fans unbedingt darauf achten, dass eine stabile Stromversorgung gewährleistet ist. Fällt der Strom während des Spiels aus, kann der Beamer nicht nachlaufen und die Lampe wird zu heiß. Darunter leidet die Helligkeit, und im schlimmsten Fall geht das teure Leuchtmittel kaputt. Am besten verlegen wir das Stromkabel so, dass niemand versehentlich darüberstolpert. Auch vor Feuchtigkeit sollte der Beamer gut geschützt sein. Sieht es nach Regen aus, empfiehlt sich eine Abdeckung, beispielsweise eine Plastikkiste mit einer Aussparung für die Linse. Wichtig ist hierbei, dass der Projektor ausreichend Frischluft bekommt, damit die Kühlung funktioniert. Auch Vibrationen im Betrieb sollten vermieden werden, da sie die heiße Lampe zerstören können.

Außerdem sollten sich Veranstalter eines Public-Viewings über die rechtliche Lage im Klaren sein. Die Veranstaltung ist legal, solange niemand Eintritt zahlen muss. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, stellt den Projektor am besten im eigenen Garten auf.

Fazit

Wir haben für unser Public-Viewing dank vorhandenem Beamer keine hundert Euro investiert – inklusive Bier. Allerdings hat uns der Bau der Leinwand etwa zwei Stunden gekostet. Doch es hat sich gelohnt. Wir hatten selten so viel Spaß beim Fußballschauen und sind nun für zukünftige Spiele bestens gerüstet. Als nächstes besorgen wir uns noch einen Pavillon. Dann kann das Public-Viewing auch bei Regen steigen.

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