Ausstattung

Nachdem das Vodafone 845 im ersten Kapitel des Testberichts einige Schelte kassieren musste, kommen wir nun zur absoluten Stärke des Prepaid-Androiden. Das Datenblatt ist lang und enthält Stichwörter, die Technik-Fans das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Selbst die erste Generation des iPhones war deutlich schlechter ausgestattet.

Für den schnellen Internet-Zugang unterwegs steht UMTS samt Download-Turbo HSDPA zur Verfügung, der Webseiten, Fotos oder Youtube-Videos mit maximal 7,2 MBit/s aus dem Äther zieht. Alternativ geht es via WLAN nach 802.11b und g zu Hause, bei Freunden oder im Fast-Food-Restaurant gratis online.

Zum Dateiaustausch und für die Freisprecheinrichtung ist Bluetooth integriert, zur Ortsbestimmung gibt es einen GPS-Empfänger. Wer die neueste Version von Google Maps installiert, bekommt damit gleich eine vollwertige Navigationslösung kostenlos ins Haus. Das Kartenmaterial ist dabei allerdings nicht im Handy gespeichert, sondern liegt auf den Google-Servern – zum Navigieren muss also eine Internet-Verbindung über UMTS aufgebaut werden. Zu den Kosten im Vodafone-Prepaid-Paket kommen wir später.

Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 3,2-Megapixel-Kamera. Sie ist weder mit Foto-LED noch mit Xenon-Blitz ausgestattet – dementsprechend verrauscht werden die Fotos auch in dunklen Umgebungen. Wer hingegen bei Tageslicht – auch wenn es stark bewölkt ist – knipst, bekommt recht ansehnliche Bilder zu Gesicht. Allerdings sollte man ruhige Finger haben und nicht allzu actionreiche Szenen favorisieren, denn ansonsten verwackeln die Fotos schnell. Und wer die Bilder auf einem hochauflösenden PC-Monitor betrachtet, stellt beim Zoomen fest, dass es an Details mangelt. Aber genug gemeckert, schließlich ist das Vodafone 845 ein echtes Smartphone und kein Foto-Handy.

Der interne Speicher ist mit knapp 150 MByte ausreichend bemessen. Zwar gibt es einen microSD-Speicherkartenslot, aber Apps lassen sich bei Android 2.1 nur im internen ROM installieren. Die SD-Karte bietet sich nur für Fotos, Videos, Musik und Anwendungsdaten wie Kartenmaterial oder Level von Spielen an. Wer viele Programme installiert, kommt hier früher oder später an die Grenzen des 845 – aber für den üblichen Einsatz reichts. Und gehen die Ressourcen doch zur Neige, muss man eben durchgespielte Games wieder löschen – über den Market lassen sie sich ja immer wieder laden.

Ebenfalls an Bord ist ein UKW-Radio, das wie bei den meisten Handys üblich, die Kabel des mitgelieferten Headsets als Antenne benutzt.

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