Leistung

Für eine derart kompakte Kamera ist die Sony Cyber-shot DSC-TX7 erstaunlich schnell. Bei guten Lichtverhältnissen beträgt die Auslöseverzögerung 0,4 Sekunden, im Zwielicht sind es 0,6 Sekunden. Zwischen zwei Fotos genehmigt sich die Digicam eine Verschnaufpause von 1,6 Sekunden. Mit zugeschaltetem Blitz verschlechtert sich der Wert auf immer noch akzeptable 2,2 Sekunden.

Im Serienbildmodus stemmt die TX7 bis zu zehn Fotos pro Sekunde – mit voller Auflösung, wohlgemerkt. Nach einer solchen Dauerfeuer-Session legt die Kamera jedoch eine Zwangspause ein, um die Bilderflut auf der Speicherkarte unterzubringen. Der Fotograf muss sich pro Bild etwa zwei bis drei Sekunden gedulden.

Bildqualität

Die Bildqualität der DSC-TX7 ist typisch für eine Kompaktkamera. Bis ISO 200 sind die Fotos gut, bei höheren Lichtempfindlichkeiten vernichtet die Rauschunterdrückung feine Details. Zudem wirken die Bilder durch den gesamten ISO-Bereich hindurch etwas weich. Das fällt jedoch nur bei starken Vergrößerungen auf.

Oberhalb von ISO 400 wirken die Fotos zunehmend verschmiert. Erfreulicherweise bleibt die Farbqualität bis ISO 800 konstant. Wer sich nicht daran stört, dass die Fotos hier etwas wie gemalt aussehen, kann sie einwandfrei im 15-mal-10-Zentimeter-Format ausdrucken. Mit ISO 1600 und 3200 geschossene Bilder eignen sich nur noch für Notfälle: Die Farben wirken ausgewaschen, und es sind kaum mehr Feinheiten zu sehen. Bei statischen Motiven ziehen wir den Handheld-Dämmerungsmodus meilenweit vor.

Das Objektiv bringt sowohl im Weitwinkel als auch im Telebereich eine leicht asymmetrische Verzerrung auf die Fotos. Die Schärfe ist in der Bildmitte ausgezeichnet, fällt zum Rand hin allerdings etwas ab. Insbesondere die Ecken wirken deutlich weicher. An Übergängen mit hohen Helligkeitsunterschieden kommt es zu Farbsäumen, allerdings ist der Effekt schwächer als bei den meisten Konkurrentinnen und macht sich nur bei 100-prozentiger Vergrößerung bemerkbar.

Die Farbwiedergabe ist sehr gut. Zwar liegen Blau- und Rottöne einen Tick daneben, aber trotzdem sehen die Fotos erfreulich hell und lebendig aus. Weißabgleich und Belichtungsmessung arbeiten zuverlässig. Bei sehr kontrastreichen Motiven kommt es jedoch zu überbelichteten Bildbereichen – der Dynamikumfang ist einfach nicht hoch genug. Das Problem tritt aber bei praktisch allen Kompaktkameras auf.

Wie die Standbilder sehen auch die Videos der TX7 etwas weich aus, gelingen für eine Kompaktkamera aber dennoch sehr gut. Dank 50 Bildern pro Sekunde bildet die Kamera Bewegungen weich ab. Einen ausgewachsenen HD-Camcorder ersetzt sie jedoch nicht. Der optische Zoom funktioniert während der Videoaufnahme. Das Stereomikrofon ist ebenfalls sehr ordentlich.

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