Die besten Full-HD-Fernseher mit 32, 42 und 50 Zoll für unter 1000 Euro

Fürs Wohnzimmer: Panasonic TX-P42S20E

Im Wohnzimmer sind die Ansprüche an den Fernseher schon deutlich höher als im Halbschlaf. Das ist auch der Grund, warum wir hier für die meisten Fälle den 600 Euro teuren Plasma-TV Panasonic TX-P42S20E anstatt eines LCD- oder LED-Modells empfehlen. Das Bild ist einfach besser: Bei einem Plasma leuchtet jeder Pixel selbst. Somit ist es möglich, einen komplett schwarzen, abgeschalteten Bildpunkt direkt neben einem weißen darzustellen. Bei einem LCD wird das Panel von hinten beleuchtet. So scheint bei Bildern mit schwarzen und weißen Elementen immer auch in dunklen Bereichen etwas Licht der Hintergrundbeleuchtung durch. Das trifft auch auf segmentweise dimmende LED-Hinterleuchtungen zu. Zwar reduziert der Fernseher hier die Ausleuchtung hinter dunklen Bereichen, kommen dort aber auch helle Elemente vor, sind sie ebenfalls dunkel. Dadurch bieten Plasmas einfach einen viel besseren Kontrast und eine bessere Farbdarstellung.

Muss das Bild nicht vergleichsweise hell sein, ist der Plasma Panasonic TX-P42S20E dank seines tollen Bildes unsere erste Wahl fürs Wohnzimmer.
Muss das Bild nicht vergleichsweise hell sein, ist der Plasma Panasonic TX-P42S20E dank seines tollen Bildes unsere erste Wahl fürs Wohnzimmer.

Hinzu kommen die deutlich kürzeren Schaltzeiten von Plasma-Panels. Während LCDs mindestens eine Millisekunde zum Umschalten benötigen, erledigen Plasmas das in nur 0,001 Sekunden. Dadurch kommt es nicht zu Bildrucklern. Außerdem sind Plasmas bei Bildgrößen ab 42 Zoll einfach deutlich günstiger.

Allerdings haben sie auch Nachteile: Durch ihre glatten Glasoberflächen spiegeln sie recht stark. Hinzu kommt eine geringere Helligkeit. Wer also ein helles Wohnzimmer besitzt, sollte besser auf einen LCD zurückgreifen. Das gleiche gilt für Spielefans, die häufig Games mit statischen, sich nicht bewegenden Bildelementen wie Karten, Lebensenergieanzeigen oder dergleichen nutzen. Diese Elemente brennen sich bei einem Plasma leicht ein. Diese Gefahr besteht besonders in den ersten 200 Betriebsstunden, ist aber auch danach noch vorhanden. Spezielle DVDs können eingebrannte Bilder zwar in vielen Fällen wieder löschen, wer den TV aber 24 Stunden am Stück ein statisches Element anzeigen lässt, bekommt Probleme. Für Gamer und helle Wohnzimmer empfehlen wir LCD-Modelle wie den Philips 46PFL9704H/12 oder den Sharp Aquos LC-46LE700E mit matter Displayoberfläche und segmentweise dimmender Hintergrundbeleuchtung. Beide Geräte bieten ein für einen LCD-TV sehr gutes Bild, sind jedoch mit 2250 respektive 1100 Euro deutlich teurer. Für Gamer ebenfalls empfehlenswert ist der mit 860 Euro deutlich günstigere LG 42SL8000/8500 mit glattem Panel und Standard-LCD-Screen.

Wer seinen neuen Fernseher im Wohnzimmer so aufstellen kann, dass er nicht direkt im Licht steht, ist mit dem Panasonic-Modell aufgrund des hervorragenden Bildes optimal beraten. Das 16:9-Gerät löst Full-HD auf, bietet nahezu unbegrenzte Blickwinkel und einen echten Kontrast von 2.000.000:1. Die Bildwiederholrate von 100 Hz vermeidet zusammen mit einer Reaktionszeit von 0,001 Sekunden und einer 600-Hz-Bildverarbeitung Ruckler und sorgt für eine sehr hohe Bewegungsauflösung- und schärfe.

Die eingebauten Tuner empfangen DVB-T- und DVB-C-Sender – dank CI+-Slot inklusive verschlüsselter Programme. Ein DVB-S-Satellitenempfänger ist nicht integriert. Wer diesen benötigt, muss auf das etwa 400 Euro teurere Modell TX-P42GW20E zurückgreifen. Es hat auch gleich die beim S20E fehlenden Netzwerkfeatures integriert. Somit sind DLNA-Filmstreaming von Rechnern im Heimnetz und der Zugriff auf Panasonics Online-Portal mit Youtube-Zugang und vielen weiteren Features möglich. Außerdem spielt der GW20E im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder DivX-HD-Videos von Speichermedien ab und nimmt TV-Sendungen in SD-Auflösung auf angeschlossene USB-Festplatten auf. Das Panel ist aber das gleiche wie beim S20E. Das Sparmodell nimmt zwar nicht auf, gibt aber immerhin AVCHD-Videos und JPEG-Fotos von Speicherkarten wieder. Bild-im-Bild ist ebenfalls möglich.

Anschlusstechnisch steht auch der Kleine ausreichend da. Er bietet drei HDMI-1.3-Ports, Component-Video-, Composite-Video und Scart-Buchsen sowie zwei Cinch-Audioeingänge, optische digitale und analogen Ausgänge und einen SD-Kartenleser mit SDHC-Unterstützung. Außerdem dekodiert der Fernseher die Tonformate Dolby Digital Plus und DTS. Die zwei 10-Watt-Lautsprecher klingen durchschnittlich.

Der Stromverbrauch ist mit 117 Watt für einen Plasma zwar niedriger, dennoch deutlich höher als bei einem LED-Modell. Außerdem zieht der TV nach dem Kalibrieren auch schnell bis zu 275 Watt aus der Schuko-Dose. Dafür sind aber eben die Anschaffungskosten niedriger und das Bild besser. Und Stromverbrauch hin oder her: Der TX-P42S20E ist definitiv einer das beste derzeit in diesem Preissegment erhältlichen TV-Gerät und eine absolute Empfehlung der Redaktion.

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