Alle weiteren Bedienelemente quetschen sich rechts neben das 3 Zoll große AMOLED-Display auf der Rückseite. Von oben nach unten siten hier Belichtungsspeichertaste (AEL), Videoaufnahme-Button sowie Tasten für Menü und Belichtungsmessung. Darunter gibt es noch ein Vier-Wege-Pad mit mittigem Ok-Knopf und umliegendem Einstellrädchen. Es dient zum Festlegen der Blendenzahl. Das im Handgriff eingelassene Drehelement hingegen konfiguriert die Belichtungszeit. Unterhalb des Pads bringt der Hersteller noch zwei Buttons unter: eines zum Wechseln in den Wiedergabemodus und eines zum Aufrufen eines Schnellmenüs mit den wichtigsten Aufnahmeparametern.

Der Bildschirm begeistert nicht nur mit der AMOLED-üblich extrem farbenfrohen Darstellung, sondern auch mit der dreh- und schwenkbaren Aufhängung. Bei Aufnahmen über Kopf, aus der Hüfte oder um die Ecke ist das extrem praktisch. Bei direkter Sonneneinstrahlung schlägt sich die Anzeige ebenfalls überdurchschnittlich gut. Das Display spiegelt zwar ebenfalls, jedoch lassen sich zumindest noch die Konturen erkennen, und man schneidet der Freundin auf den Fotos nicht versehentlich den halben Kopf ab. Leider gibt der AMOLED-Bildschirm die geschossenen Fotos nicht ganz farbecht wieder.

Auf der Oberseite des Gehäuses befindet sich ein Zubehörschuh. Er dient beispielsweise zum Anschließen der Blitzgeräte von den Systemkameras NX5 und NX10 oder zum Aufstecken eines optional erhältlichen optischen Suchers. Die Sehhilfe zoomt jedoch nicht mit und zeigt immer den 24-Millimeter-Bildausschnitt an. Um das Objektiv herum sitzt ein Gewinde, das den Anschluss von Konvertern ermöglicht. Ein Weitwinkelkonverter soll ab nächster Woche im Handel erhältlich sein, bezüglich eines Telekonverters gibt es noch keine Informationen.

Im Handgriff integriert Samsung ein Einstellrädchen zum schnellen Anpassen der Aufnahmeparameter.
Das Einstellrädchen im Handgriff dient zum schnellen Anpassen von Verschlusszeit und Belichtungskorrektur.

Mit 11,4 mal 6,3 mal 2,9 Zentimetern und 300 Gramm ist die Samsung EX1 zwar schwerer und sperriger als etliche Konkurrentinnen, passt aber dennoch in größere Hosentaschen und problemlos in die Jackentasche. Sämtliche Tasten und Bedienelemente sind gut platziert und lassen sich bequem bedienen. Wie bei den meisten aktuellen Samsung-Digicams lässt sich auch der Akku der EX1 in der Kamera selbst aufladen – wahlweise am USB-Port vom Rechner oder per mitgeliefertem Netzadapter. Im Zubehör bieten die Koreaner ein externes Ladegerät an, das das Aufladen eines Zweitakkus im Hotelzimmer ermöglicht, während der erste gerade im Einsatz ist.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Samsung EX1 im Test: High-End-Kompaktkamera mit lichtstarker Optik

  • Am 9. März 2011 um 13:06 von Robert

    EX1 VS WB2000
    Hallo,

    ich möchte mir bald eine Kamera kaufen und nach intensiver Recherche sind die beiden Samsung-Kameras EX1 und WB2000 übriggeblieben. Da beide Vor- und Nachteile haben, möchte ich es auf die Bildqualität ankommen lassen. Ihr habt bei der WB2000 "super" geschrieben, bei der EX1 wurde sie als "ausgezeichnet" bezeichnet.
    Die EX1 ist also folglich besser bezüglich der Bildquali.
    Ist der Unterschied allerdings mit bloßem Auge sichtbar (ohne großartige Labortests) oder ist er nur ziemlich gering? Wo sieht man den Unterschied besonders?

    Liebe Grüße

    • Am 11. März 2011 um 13:00 von Nobby

      AW: EX1 VS WB2000
      Hallo,

      habe erst die WB 2000 besessen und bin dann wegen der großen Lichtstärke und des genialen Schwenkdisplays zur EX1 gewechselt. Wenn ich Fotos beider Cams, die unter ähnlichen Verhältnissen bei guten Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, nebeneinander lege, sehe ich als Normalo definitiv keinen Unterschied! Bei wenig Licht punktet die EX 1 und die WB 2000 hat das Nachsehen. Beim Rauschverhalten hat die EX1 m. E. ebenfalls die Nase vorn.
      Fazit: ich würde nicht zurück zur WB 2000 wollen, auch wenn ich Geld sparen würde.

      Gruß, Nobby

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