Anschlüsse

Insgesamt hat der TX-NR5007 nicht weniger als acht HDMI-Eingänge an Bord. Sieben davon sitzen hinten, der achte findet sich für einen einfacheren Zugang an der Front des Receivers unter der Klappe. Das bedeutet, dass das Anschließen eines Camcorders oder einer Spielkonsole funktioniert, ohne gleich hinter das HiFi-Rack zu kriechen und am Anschlusspanel herumzufummeln. Das wird besonders Käufer freuen, in deren Heimkino schon jede Menge Equipment darauf wartet, an den Onkyo angeschlossen zu werden.

Das Anschlusspanel des TX-NR5007 überwältigt selbst erfahrene Heimkinobesitzer.
Das Anschlusspanel des TX-NR5007 überwältigt selbst erfahrene Heimkinobesitzer.

Wer eine Sky-Set-Top-Box oder den Receiver eines anderen Pay-TV-Anbieters nutzt, muss den Kasten meist zusätzlich zum HDMI-Port mittels optischem oder koaxialem S/PDIF-Kabel mit dem TX-NR5007 verbinden. Das liegt daran, dass die meisten dieser Geräte keine Dolby-Digital-Ausgabe über HDMI unterstützen. Somit ist es ohne die zweite Strippe nicht möglich, den Mehrkanalton der teuer bezahlten Programme zu genießen. Das ist besonders bei HD-Sendungen mit gestochen scharfem Bild ärgerlich. Dementsprechend sollten Käufer gleich eines der Kabel mitbestellen, wenn sie sich für den Onkyo entscheiden.

Die gute Nachricht: Wie bei allen AV-Receivern des Herstellers sind die Eingänge völlig frei konfigurierbar. Wer also einem bestimmten Video-Port den Ton eines völlig anderen Eingangs zuweisen möchte, hat damit nicht die geringsten Probleme. So lässt sich beispielsweise ein S/PDIF-Port als alternative Tonquelle für einen bestimmten HDMI-Eingang konfigurieren – und zwar ohne ewiges Suchen in den Optionen. Das Menüsystem des TX-NR5007 ist nämlich absolut brillant. Es sieht schön aus und wirkt sehr durchdacht und übersichtlich. Wer einmal etwas Übung hat, erledigt auch komplizierte Justierungen ohne langes Grübeln.

Der Onkyo hat aber nicht nur Audio- und Video-Ports an Bord. Er verfügt außerdem über eine Netzwerkschnittstelle. Diese dient nicht nur zur Aktualisierung der Firmware, sondern auch zur Wiedergabe von DLNA-Audiostreams von Netzwerkrechnern. Auch der Empfang von Internet-Radiosendern funktioniert. Hinzu kommen zwei USB-Ports zum Abspielen von MP3-Dateien von Speichermedien oder MP3-Playern.

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