Außerdem gibt es noch einen Zeitlupen-Modus, der einen drei Sekunden langen Augenblick als Zwölf-Sekunden-Clip festhält – also mit einem Viertel der Geschwindigkeit. Um die Zeitlupenfilmchen zu speichern, genehmigt sich der Camcorder allerdings eine recht lange Verschnaufpause.

Der Zoom-Schieber auf der Oberseite lässt sich sehr gut bedienen - ganz im Gegensatz zu seinem Pendant auf dem Touchscreen.
Der Zoom-Schieber auf der Oberseite lässt sich sehr gut bedienen – ganz im Gegensatz zu seinem Pendant auf dem Touchscreen.

Leistung & Bildqualität

Mit der maximalen Qualität von 24 MBit pro Sekunde passen etwa fünf Minuten Videomaterial auf 1 GByte Speicherkapazität. Im 17-MBit-pro-Sekunde-Modus sind es immerhin knapp 6 Minuten. Die Standardeinstellung für die Auflösung steht übrigens auf 1440 mal 1080 Bildpunkten bei 9 MBit pro Sekunde. Wir haben keine Ahnung, was Sony geritten hat, dass sie diese suboptimale Pseudo-Full-HD-Einstellung wählen. Wir empfehlen die Einstellung 1920 mal 1080 Pixel bei 17 MBit pro Sekunde – die meisten Systeme dürften die Clips dann problemlos wiedergeben.

Unabhängig vom Wiedergabegerät wirken die Filmchen allerdings auch bei hoher Aufnahmequalität weich und weisen zahlreiche Artefakte an Ecken und Kanten auf – teils in Form vom Lichthöfen, teils in Form von Verwischungen. Die Bildfehler bleiben auch bei maximaler Bitrate bestehen. Farbwiedergabe und Belichtung sind ziemlich gut. Bei schlechten Lichtverhältnissen gedrehte Videos können aber nicht überzeugen – sie gelingen weich, verschmiert und verrauscht. Für diese Preisklasse ist das aber nicht ungewöhnlich.

Der Autofokus ist erfreulich flott unterwegs. Allerdings scheint das Objektiv keine besonders hochwertige Beschichtung mitzubringen: Die Optik hat bei Sonnenlicht mit starken Lens-Flare-Effekten zu kämpfen. Der Bildstabilisator leistet auch bei hohen Brennweiten noch gute Dienste.

Fazit

Angesichts der günstigen Anschaffungskosten bietet der Sony CX155 eine ordentliche Leistung fürs Geld. Wer mit der Hälfte des integrierten Speichers auskommt, erhält beim CX116 mit 8 GByte integriertem Speicher allerdings ein besseres Preisleistungsverhältnis – der kleine Bruder kostet rund 380 anstelle von 450 Euro.

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