Die besten Gadgets gegen die Hitze: belüftetes Hemd, Eiswürfelmaschine & Co.

Wasserhängematte

Lässt nicht nur die Seele baumeln: Ganz wie ihr Vorbild, das sich zwischen zwei Bäumen wohlfühlt, hängt die Wasserhängematte in der Mitte durch.Okay, okay, wir geben es zu – die einfachste Möglichkeit der Abkühlung haben wir bislang ausgelassen. Man könnte natürlich auch einfach zum nächsten Badesee fahren und ins Wasser springen. Allein der Gedanke zaubert einem schon ein Lächeln ins Gesicht. Aber nur, bis man aus dem Auto steigt. Schlangen! Am Parkplatz. An der Kasse. Sogar auf der Liegewiese muss man warten, um einen der begehrten Schattenplätze zu bekommen – wenn sich davon überhaupt einer ergattern lässt. Also in die Sonne, und direkt ins Wasser. Zwischen hunderten lärmenden Kindern, während man einen Wasserball an den Schädel gedonnert bekommt und den vom Turm springenden Jugendlichen ausweicht, versucht man, zu entspannen.

Also doch wieder zurück in die heimische Badewanne? Nicht unbedingt – denn unser Eiswürfelmaschinenverkäufer Pearl hilft auch in diesem Fall weiter. Technikfreaks stört es vielleicht, dass dieses Gadget keinen Strom braucht, aber der Relaxfaktor ist enorm: Man pustet den Rahmen um diese schwimmende Hägematte auf, legt sich in die Mitte, lässt sich vom Ufer und vom Lärm wegtreiben und… entspannt.

Endlich. Zwar in der Sonne, aber immerhin direkt im kühlen Nass. Die Liegefläche besteht aus einem wasserdurchlässigen Netz – damit wird’s garantiert nicht zu warm. Lediglich das Einschmieren sollte man nicht vergessen, damit man am Ende des Tages nicht die rote Farbe der Umrandung angenommen hat. Mit knapp 20 Euro ist dieses Gadget auch um ein Vielfaches billiger als eine Klimaanlage.

Schwimmflügel für’s Bier

Verleiht Flügel, äh Flossen: Mit dem Getränkekasten-Schwimmreif sind die Erfrischungsgetränke immer dabei.Während die Sonne derzeit nicht gerade Mangelware ist, fehlts an kalten Erfrischungen. Am Badesee ist das an sich kein Problem – Flaschen ins Wasser stellen, und schon ist das Gerümpel kalt. Zumindest kühl. Und leider außer Reichweite, wenn man wahlweise auf der Luftmatratze durch die Gegend paddelt oder am Ufer liegt.

Mit dem Getränkekasten-Schwimmreif lernt auch das Bier schwimmen und lässt sich mit einer Schnur am Schlauchboot befestigen, am Ufer vertäuen und – wenn irgendwann genug Kühlung am Start ist – einfach mit an Land nehmen. Die Kasten-Schwimmflügel kosten bei Design-3000.de lediglich 9,90 Euro. Und für die größtmögliche Kühlwirkung wirft man einfach noch ein paar Eiswürfel oben auf den Kasten.

Lärmende Kühlbox

Cooler Sound: Die Kühltruhe von Pearl sorgt für angenehm temperierte Getränke und musikalische Unterhaltung.In Sachen Logistik etwas unpraktischer, dafür mit mehr Fähigkeiten ausgestattet, ist die Cooler Boombox. Die Kühlbox bringt neben dem obligatorischen temperaturisolierten Stauraum für Eiswürfel und Getränke zwei Lautsprecher in der Oberseite mit. Als Tonquelle für die spritzwassergeschützten Tröten dienen wahlweise MP3-Player oder Smartphone via 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse oder das integrierte Radio.

Sechs AA-Batterien versorgen die Kiste mit Strom. Die Energie wird ausschließlich in Schall umgewandelt – eine elektrische Kühlung gibt es nicht. A propos Schall: Wenn die Sonnenbad-Nachbarn am Badesee nicht zum eigenen Musikgeschmack kompatibel sind, gibt’s auch einen Kopfhörerausgang. Die Klangschalen könnte man allerdings auch einfach direkt an die Tonquelle anstöpseln. Der Platz in der Kühlbox ist leider nur mäßig großzügig dimensioniert. Es passen gerade einmal sechs Dosen oder 0,33-Liter-PET-Flaschen in das Fach. Dafür ist der Preis mit 19,90 Euro ebenfalls ordentlich schmal.

Wasserschlacht par excellence

Der Sonne entgegen: Die Drei-Personen-Wildsling feuert Wasserbomben bis zu 300 Meter weit.Für die eigene Abkühlung wäre gesorgt – aber was ist mit den anderen? Ganz besonders empfehlenswert ist da ein Wasserbomben-Werfer. Mega-Merchandise.de hat zwei verschiedene Modelle im Angebot. Während der ZLauncher wie ein Katapult funktioniert, arbeitet Wildsling nach dem Zwillen-Prinzip. Für mehr Geld gibt’s mehr Reichweite: Der ZLauncher schafft bis zu 30 Meter für 13 Euro, die 18-Euro-Wildsling kommt auf maximal 40 Meter.

Alles Kinderkacke? Wir wärs mit der Drei-Personen-Ausführung von Wildsling, die wassergefüllte Gummihüllen bis zu 300 Meter weit durch die Luft fetzt. Damit dürften sich schon einwandfrei vom Hotelzimmer aus die Liegestühle „reservieren“ lassen – das einzige, was fehlt, ist eine Abschuss- und Zielautomatik. Bei Wasserschlachten sieht das gegnerische Team die mit Karacho anbrausenden Ballons garantiert nicht kommen. Ein Treffer mit voller Wucht dürfte sich allerdings schon ähnlich angenehm anfühlen wie Paintball-Kugeln auf ungeschützter Haut. Her damit, bevor’s der Gegner hat!

Abkühlung aus der Konserve

Und jetzt kommt die ultimative Mischung aus kalten Getränken und Wasserschlacht: Der Beer Blaster fasst 0,33-Liter-Dosen und verschießt deren Inhalt – vorausgesetzt, er ist kohlensäurehaltig. So sehr wir uns auch plagen, wir können leider keinen Shop finden, der die Bierkanone derzeit vertreibt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, und erwähnen das Gadget darum trotzdem. Damit die Munition nicht vorschnell ausgeht, empfehlen wir dringendst den Beer Bandolier dazu.

Geht auch jugendfrei: Der Beer Blaster schießt natürlich auch Mineralwasser aus der Dose ab. Nerviges Pumpen à la Super Soaker entfällt.
Geht auch jugendfrei: Der Beer Blaster schießt natürlich auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus der Dose ab. Nerviges Pumpen à la Super Soaker entfällt dank dem Druck aus der Dose.

Fazit

Ob für die eigenen vier Wände, fürs Büro oder für den Badesee – Mittel gegen die extremen Temperaturen gibt’s zuhauf. Mit unseren Gadget-Tipps überstehen Hitzschlag-Gefährdete nicht nur die brühheißen Sommertage ohne zu zerfließen, sondern haben auch noch jede Menge Spaß dabei.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Die besten Gadgets gegen die Hitze: belüftetes Hemd, Eiswürfelmaschine & Co.

  • Am 16. Juli 2010 um 19:28 von FatCat

    Rechtschreibfehler 😉
    Lest euch mal bei „Inhalt“ den Teil 3 genauer durch 😉

    • Am 19. Juli 2010 um 11:00 von Daniel Schraeder

      AW: Rechtschreibfehler 😉
      Ä-hemm. Da war’s halt noch heiß 😉 Ist behoben, vielen Dank.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 20. Juli 2010 um 09:31 von TinaBauer

    Top Tips!
    Also ich find ja mal absolut den Bräuner für den Bildschirm am besten! Natürlich bin ich eher ein Fan von den "naturbelassenen Dingen" wie nem klassischen coolen Drink mit Eiswürfeln . Einfach aber effektiv! 😉

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