Die besten Gadgets gegen die Hitze: belüftetes Hemd, Eiswürfelmaschine & Co.

von Daniel Schraeder, Pascal Poschenrieder und Stefan Möllenhoff am , 17:01 Uhr

Ganz Deutschland brät bei über 30 Grad im Schatten. Wer sich nicht in den kühlen See retten kann, muss irgendwie anders für Abkühlung sorgen. Wir haben die besten Gadgets für Büro, Dachgeschosswohnung und Baggersee herausgesucht, die beim Kampf gegen die Hitze helfen.

Vor ein paar Wochen sah es noch so aus, als ob dieser Sommer nicht viele schöne Tage zum Baden und Sonnen bringen würde. Doch dann hat uns das gute Wetter am Siebenschläfer-Tag doch noch aus dem Schlamassel gerettet. Seitdem haben wir Sommer – und zwar richtig. Über 30 Grad im Schatten und wolkenloser Himmel. Nur Abends sorgen vereinzelte Gewitter für etwas Erfrischung. Perfektes Wetter also, um sich pünktlich zu den Sommerferien mit einem breiten Grinsen an den See zu legen.

Wer allerdings keine Ferien hat und stattdessen arbeiten muss, freut sich vermutlich nicht so über die Hitze – zumindest dann, wenn das Büro nicht ordentlich klimatisiert ist. Liegt das Fenster dann auch noch auf der Sonnenseite des Gebäudes, entwickelt sich der Arbeitsplatz dank stehender Luft regelrecht zur Sauna. Selbst wenn es nach der Arbeit noch in den Park geht, wird das nicht viel besser. Wirklich hilfreich ist eigentlich nur der Sprung ins kühle Nass, oder? Nein, denn es gibt Gadgets, die auch am Arbeitsplatz, in der warmen Dachgeschosswohnung oder in Parks ohne Badesee für Kälte sorgen – oder die Hitze zumindest etwas erträglicher machen.

Sanfte Brise statt Büro-Sauna

Im Büro sind Temperaturen über 30 Grad besonders schwer zu ertragen. Der Schweiß fließt, und Konzentration ist unmöglich. Fehlt die Klimaanlage, gibt es schlichtweg kein Entkommen. Nur die wenigsten Arbeitgeber erlauben das Aufstellen einer handlichen Version mit Schlauch aus dem Fenster, und wenn solche Stromfresser gestattet sind, genügt die Leistung meist nicht. Es bleibt also nur der Wind. Er kühlt die Luft zwar nicht herunter, macht die Hitze aber zumindest erträglicher.

Enstecken, einschalten, Kühlung: Der USB-Ventilator bezieht seine Energie aus dem Notebook-Akku. [1]Die einfachste und günstigste Variante ist ein Ventilator zum Anstecken an das Arbeits-Notebook [2]. Der Gadget-Shop MonsterZeug hat den USB Laptop Ventilator [3] für 15,95 Euro zuzüglich 3,90 Euro Versand im Angebot. Er bezieht seinen Strom aus dem USB-Port des Rechners. Das Kabel dient gleichzeitig als Standfuß und ist dazu mit einer biegsamen Metall-Ummantelung versehen. Am Ende sitzt ein kleiner Motor mit Propeller. Einfach anstöpseln, aufs Gesicht richten, einschalten, fertig. Damit es nicht zu Verletzungen kommt, wenn man sich versehentlich mit dem Kopf etwas zu weit in Richtung Windmaschine lehnt, sind die Lüfterblätter flexibel.

Dieses Hemd mit eingebautem Lüfter kostet satte 186 Euro. Da greifen wir lieber selbst zu Schere und Lötkolben. [4]Der Kopf bleibt so schon mal kühl. Doch leider ist die Reichweite und der Radius eines solchen Mini-Ventilators begrenzt. Der Oberkörper ist nach wie vor schweißgebadet und die Kleidung klebt an der Haut. Na lecker. Doch auch hierfür gibt es Abhilfe. Der Japan Trend Shop [5] hat ein kurzärmliges Oberhemd mit eingebauter Frischluftversorgung im Angebot. Wie der Laptop-Lüfter bezieht das USB Air Conditioned Shirt [6] seinen Strom aus einem freien USB-Port. Die Energie befeuert zwei zusammen 1,2 Watt starke Lüfter rechts und links im Rückenteil des Kleidungsstücks. Von dort aus verteilt sich der Luftstrom unter dem kompletten Kleidungsstück und tritt an den Armen und am Kragen wieder aus. Allerdings ist das Hemd nur in einer Einheitsgröße erhältlich, und der Preis von 186 Euro macht es nicht gerade zum Schnäppchen, zumal noch 20 Euro für den Versand fällig sind. Im Zweifelsfall einfach ein altes Hemd nehmen, zwei Löcher reinschneiden und zwei PC-Lüfter reinkleben.

Kühlkissen statt -hemd

Wer das USB Air Conditioned Shirt kauft, sollte sich allerdings nicht am Stuhl anlehnen. Dann sind die Lüfter nämlich verdeckt und laufen im schlimmsten Fall heiß. Wem das zu blöd ist, setzt lieber auf die mit 102 Euro deutlich günstigere Alternative namens Suzukaze vom Hersteller Kuchofuku.

Suzukaze heißt „kühle Brise“, und genau für die sorgt das ebenfalls beim Japan Trend Shop erhältliche Gadget. Es kommt einfach auf die Sitzfläche des Stuhl und wird dort mit mitgelieferten Gurten befestigt. Vorne hängt das Kissen ein Stück herunter. Dort sitzt ein Lüfter, der einen Durchsatz von 170 Liter pro Minute bieten soll. Er bläst das Kissen quasi auf und leitet so Wärme und Feuchtigkeit vom Gesäß ab. Nahe der Rücklehne tritt die Luft dann aus und bläst gleich noch den Rücken an. Die Energieversorgung übernimmt hier eine integrierte Eneloop [7]-Batterie, die für mehrere Stunden Betrieb halten soll. Das Netzteil zum Laden des Akkus liegt bei.

Maus mit Handflächenbelüftung

Normale USB-Maus? Nur fast: Ein Lüfter in der Unterseite bläst die Handfläche des Benutzers an. [8]Gut, nun sind Oberkörper, Hintern und Kopf schon einmal erfrischt. Eines fehlt jedoch noch: die Hand, die die ganze Zeit auf der längst klebrigen Plastik-Oberfläche der Computer-Maus liegt. Doch wie soll man sie kühlen und gleichzeitig weiterarbeiten? Ganz einfach, mit der USB OptiWind Mouse [9]. Das inklusive Versand 25 Dollar teure Gadget von usb.brando.com sieht wie eine ganz gewöhnliche Maus aus – mit einem entscheidenden Unterschied. Auf ihrer Oberseite befinden sich lauter kleine Löcher. Durch sie bläst ein im Boden des Gehäuses integrierter Ventilator Luft, die den Hitzestau behebt und Feuchtigkeit ableitet. Alles andere ist wie gewohnt: Die Positionierung des Zeigers übernimmt ein optischer Sensor mit 800 dpi, es gibt ein Scrollrad, zwei Tasten und einen USB-Anschluss.

USB-Kühlschrank

Für Kühlung von Innen: Der USB-Kühlschrank hält die Cola-Dose auf angenehmen 8,5 Grad. [10]Für Frischluft ist nun auf ganzer Linie gesorgt. Sie macht es zwar leichter, den Arbeitstag zu überstehen, für richtige Abkühlung sorgt sie jedoch auch nicht. Der USB Minikühlschrank [11] von Tech Galerie hingegen hält. Im Gegensatz zu den bisherigen Anti-Hitze-Gadgets arbeitet er nämlich nicht nur mit Luft, sondern sorgt mit Hilfe von aktiven Kühlelementen wie ein klassischer Kühlschrank für echte Kälte. Bereits wenige Minuten nach dem Anstecken soll die Temperatur im Inneren nur noch 8,5 Grad betragen – und das, obwohl auch hier sämtliche Energie aus dem USB-Port des Rechners stammt. Wenn die (fast) eiskalte Cola dann die Kehle herunterläuft, macht der Sommer gleich wieder Spaß – trotz Arbeit. Der Preis dafür: 19,90 Euro plus 4 Euro Versand.

Solarium fürs Büro

Kühl am Arbeitsplatz, aber Sonnenbrand am Baggersee? Das Solarium für den Arbeitsplatz bräunt das Gesicht schon vor. [12]Und damit man selbst auch nach Sommer und nicht nach Vampir aussieht, bestellt man gleich noch das USB Desktop Tanning Center [13]. Es hilft zwar nicht gegen Hitze, sorgt dafür aber für die passen Bräunung. Das Sonnenstudio für den Arbeitsplatz kostet bei ThinkGeek 24,99 Euro und besteht aus zwei Elementen, die rechts und links vom Monitor angebracht werden sollen. Wie genau das funktionieren soll, verrät der Shop allerdings nicht. Egal, denn irgendwie werden die ovalen Lichter mit UV-Birnen schon halten. Zur Not eben mittels Klebeband. Die Stromversorgung der Bräunungsmaschine soll auch hier via USB-Port klappen. Uns ist zwar nicht ganz klar, wie die Buchse die angegebenen 100 Watt der Birnen stemmen soll, doch irgendwie wird es schon funktionieren. Falls einer von Euch zuschlägt, kann er ja mittels Kommentar für Aufklärung sorgen ;-).

Ferngesteuerter Kühlschrank

Kellner auf Rollen: Der ferngesteuerte Kühlschrank bringt auf Befehl kalte Getränke. [14]Es ist so heiß, dass man nicht mehr weiß, was man machen soll. Man kann nicht sitzen, da man auf dem Stuhl festklebt, man kann nicht liegen, weil sich Sofa oder Matratze auf geschätzte sechs Millionen Grad aufgeheizt haben. Man will das Haus nicht verlassen, und Baden geht auch nicht mehr – denn die Haut ist schon ganz schrumpelig. Und dann muss man auch noch aufstehen, um sich ein kühles Bier, eine Cola, in der sich bereits Eiskristalle sammeln oder einen leckeren, selbstgemachten Eistee mit frisch gepresstem Orangensaft zu holen? Geht gar nicht! Strohhalme ziehen, Schnick Schnack Schnuck und Würfelspiele legen fest, wer missmutig zum Kühlschrank gehen darf, um den Rest von Familie, WG oder Clique mit Drinks zu versorgen.

Bei dieser Ansammlung von sommerlichen Problemen werfen wir am Besten einen Blick über den großen Teich. Wenn es irgendein Volk gibt, dessen Erfindergeist vor allem durch den Unwillen jeglicher Bewegung vorangetrieben wird, sind es wohl die Amerikaner. Und siehe da: Auch dieses Problem haben die findigen Komfortliebhaber längst in den Griff bekommen. Im US-Gadget-Shop Hammacher Schlemmer gibt es einen Kühlschrank mit Fernsteuerung [15].

Okay – Kühlschrank ist übertrieben. Eigentlich handelt es sich um eine vermutlich nicht einmal sonderlich gut isolierte Box, die der Liebhaber von Abkühlungen am besten noch früh morgens mit einer ordentlichen Packung Eiswürfeln und Getränken seiner Wahl füllt. Bis zu zwölf Dosen und Flaschen soll der Container aufnehmen. Und wenn man sich dann an einer der kühlen Erfrischungen laben möchte, greift man nur noch zur mitgelieferten Fernbedienung. Mittels vier intuitiver Tasten fährt die Frischebox vorwärts, rückwärts und seitwärts, von Mensch zu Mensch.

Jetzt fehlt nur noch ein Greifarm, der die leere Box nach ein paar Versorgungsrunden selbsttätig wieder auffüllt. Außerdem braucht man noch eine gehörige Menge Kleingeld. Mit knapp 54 Euro (69,95 Dollar) ist die Box zwar noch finanzierbar, dazu kommt aber noch 58 Euro Porto (75,95 Dollar).

Solardusche

Die Solar-Dusche kühlt ab, sorgt aber dank vorgewärmtem Leitungswasser nicht für Erfrierungen. [16]Wer das unverschämte Glück hat, über einen eigenen Garten zu verfügen, kann sich bei der schwülen Hitze auch nach draußen verdrücken. Spätestens dort fällt einem aber früher oder später wieder ein, dass sich die Sonne ja um die Erde dreht – oder andersrum, egal, irgendetwas passiert da. Denn der Schatten über der Liege verschwindet regelmäßig, und man muss ihm nachrobben.

Nichts desto trotz – es ist auch draußen viel zu heiß. Der Gartenschlauch mag hier für Abhilfe sorgen, aber der starke Strahl der Gardena-Düse ist nicht sonderlich komfortabel und das 8 Grad kalte Wasser vielleicht etwas zu viel des Guten – beziehungsweise zu wenig. Gegen den harten Strahl hilft eine Gartendusche, gegen den fiesen Temperaturunterschied eine Dusche mit Solarheizung [17].

Das Prinzip ist simpel: Wasser sammelt sich in einem Tank, der idealerweise schwarz lackiert ist, um möglichst viel Wärme aufzunehmen. Dort wird das Wasser warm – und wenn man den Hahn aufdreht, sprudelt es oben aus dem Duschkopf. Zu den billigsten Modellen der Solardusche sollte man aber nicht greifen, denn wenn das Wasser im Hochsommer ein paar Stunden im Solartank steht, erreicht es gut und gerne 50 bis 70 Grad. Das reicht schon fast zum Hummerkochen, und die Grundidee der Abkühlung ist dahin. Hochwertigere Duschen wie dieses Designstück haben Regler für warmes und kaltes Wasser. Zugegeben: Dieses Modell ist mit einem Kaufpreis von knapp 550 Euro nicht gerade ein kühles Schnäppchen – fürs gleiche Geld gibt’s auch schon eine anständige Klimaanlage fürs Wohnzimmer. Aber eBay & Co. haben diverse Alternativen ab etwa 100 Euro im Angebot.

Eiswürfelmaschine

Perfekt für Gadget-Fans: Die Größe der Eiswürfel lässt sich in 4 Stufen einstellen - und ein cooles Display gibt's auch noch! [18]Egal ob für den ferngesteuerten Getränkekühler weiter oben in diesem Artikel, fürs Fußbad, für die Badewanne oder klassisch für die kühlen Drinks bei heißem Wetter: In dieser Jahreszeit sind Eiswürfel Pflicht. Und wieder können wir nur neidisch auf die Amis blicken, die in ihren Durchschnittskühlschränken integrierte Eiswürfelbereiter und -Spender haben, während wir uns mit nervigen und kleckernden Plastikbehältern herumschlagen oder Einmal-Eiswürfel-Tüten mit Wasser füllen und mühsam das erstarrte Nass herauspulen… Nein, danke.

Immerhin hat sich jetzt auch bei uns der Eiswürfelverkauf in der Großpackung an der nächsten Tankstelle durchgesetzt. Zumindest, wenn man halbwegs vorplant und / oder viel Platz im Kühlfach oder in der Gefriertruhe übrig hat, ist es kein Problem, kiloweise Eis zu horten. Aber jetzt, bei 35 Grad ins Auto steigen, nur um Eiswürfel zu holen? Pah.

Pearl hat schließlich eine Eiswürfelmaschine [19] im Angebot, die einfach nur Strom und Wasser braucht und daraus bis zu 18 Kilo Eiswürfel pro Tag selbstständig herstellt. Okay, zugegeben – das ist kein Hexenwerk. Aber immerhin, man muss sich nicht selbst um Füllen und Leeren der Behälter kümmern, sondern nur regelmäßig Wasser in den 2,3-Liter-Tank gießen und bei Eisbedarf die Klappe vorne öffnen. Bereits zehn Minuten nach dem Einschalten soll die erste Ladung fertig sein – da kommt das Gefrierfach des besten Kühlschranks nicht mit.

Aufblasbarer Whirlpool

Allwettertauglich: Im Winter lässt sich der Spa auch aufheizen - auf bis zu 40 Grad Celsius. [20]Noch mehr Luxus wäre nur noch ein eigener See im Garten – aber der bedeutet auch einen unfassbaren Aufwand. Deutlich weniger Stress ist da schon ein eigener Pool, aber auch hier heißt es – reinigen, chloren, pumpen, Filter wechseln, kurz: Arbeit. Und des bei dera Hitzn‘!

Wir reduzieren die Wassermenge also nochmals – von See zu Pool, von Pool zu Whirlpool. Dieser Schritt bedeutet nämlich keinen Verzicht auf Luxus, ganz im Gegenteil – denn so lässt man sich noch schön von Luftblasen im Wasser massieren, während man einen Cocktail samt frisch hergestellter Eiswürfel zu sich nimmt.

Unfassbar teuer, so ein Whirlpool, möchte man meinen. Aber wenn man nicht gerade die Variante mit gegossenem Betonfundament benötigt, sondern sich mit einem aufblasbaren Blubberbecken für die Terasse oder einen etwas größeren (und stabileren) Balkon zufrieden gibt, ist man mit gut 400 Euro dabei. Inklusive Filter, Umwälzpumpe, Blubbermaschine – und sogar inklusive Heizung. Die brauchen wir derzeit zwar nicht, aber dafür wird aus diesem Sommergadget dann ein Ganzjahresgadget, wenn man sich bei frostigen Minusgraden in das auf bis zu 40 Grad erwärmte Nass begibt.

Wir haben das Modell Bubble Spa B-110 Blue Sea [21] des amerikanischen Herstellers Mspa bei diversen deutschen eBay-Verkäufern entdeckt. Der Versand kostet faire 30 Euro, und Garantie gibt’s auch.

Wasserhängematte

Lässt nicht nur die Seele baumeln: Ganz wie ihr Vorbild, das sich zwischen zwei Bäumen wohlfühlt, hängt die Wasserhängematte in der Mitte durch. [22]Okay, okay, wir geben es zu – die einfachste Möglichkeit der Abkühlung haben wir bislang ausgelassen. Man könnte natürlich auch einfach zum nächsten Badesee fahren und ins Wasser springen. Allein der Gedanke zaubert einem schon ein Lächeln ins Gesicht. Aber nur, bis man aus dem Auto steigt. Schlangen! Am Parkplatz. An der Kasse. Sogar auf der Liegewiese muss man warten, um einen der begehrten Schattenplätze zu bekommen – wenn sich davon überhaupt einer ergattern lässt. Also in die Sonne, und direkt ins Wasser. Zwischen hunderten lärmenden Kindern, während man einen Wasserball an den Schädel gedonnert bekommt und den vom Turm springenden Jugendlichen ausweicht, versucht man, zu entspannen.

Also doch wieder zurück in die heimische Badewanne? Nicht unbedingt – denn unser Eiswürfelmaschinenverkäufer Pearl hilft auch in diesem Fall weiter. Technikfreaks stört es vielleicht, dass dieses Gadget keinen Strom braucht, aber der Relaxfaktor ist enorm: Man pustet den Rahmen um diese schwimmende Hägematte [23] auf, legt sich in die Mitte, lässt sich vom Ufer und vom Lärm wegtreiben und… entspannt.

Endlich. Zwar in der Sonne, aber immerhin direkt im kühlen Nass. Die Liegefläche besteht aus einem wasserdurchlässigen Netz – damit wird’s garantiert nicht zu warm. Lediglich das Einschmieren sollte man nicht vergessen, damit man am Ende des Tages nicht die rote Farbe der Umrandung angenommen hat. Mit knapp 20 Euro ist dieses Gadget auch um ein Vielfaches billiger als eine Klimaanlage.

Schwimmflügel für’s Bier

Verleiht Flügel, äh Flossen: Mit dem Getränkekasten-Schwimmreif sind die Erfrischungsgetränke immer dabei. [24]Während die Sonne derzeit nicht gerade Mangelware ist, fehlts an kalten Erfrischungen. Am Badesee ist das an sich kein Problem – Flaschen ins Wasser stellen, und schon ist das Gerümpel kalt. Zumindest kühl. Und leider außer Reichweite, wenn man wahlweise auf der Luftmatratze durch die Gegend paddelt oder am Ufer liegt.

Mit dem Getränkekasten-Schwimmreif [25] lernt auch das Bier schwimmen und lässt sich mit einer Schnur am Schlauchboot befestigen, am Ufer vertäuen und – wenn irgendwann genug Kühlung am Start ist – einfach mit an Land nehmen. Die Kasten-Schwimmflügel kosten bei Design-3000.de lediglich 9,90 Euro. Und für die größtmögliche Kühlwirkung wirft man einfach noch ein paar Eiswürfel oben auf den Kasten.

Lärmende Kühlbox

Cooler Sound: Die Kühltruhe von Pearl sorgt für angenehm temperierte Getränke und musikalische Unterhaltung. [26]In Sachen Logistik etwas unpraktischer, dafür mit mehr Fähigkeiten ausgestattet, ist die Cooler Boombox [27]. Die Kühlbox bringt neben dem obligatorischen temperaturisolierten Stauraum für Eiswürfel und Getränke zwei Lautsprecher in der Oberseite mit. Als Tonquelle für die spritzwassergeschützten Tröten dienen wahlweise MP3-Player oder Smartphone [28] via 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse oder das integrierte Radio.

Sechs AA-Batterien versorgen die Kiste mit Strom. Die Energie wird ausschließlich in Schall umgewandelt – eine elektrische Kühlung gibt es nicht. A propos Schall: Wenn die Sonnenbad-Nachbarn am Badesee nicht zum eigenen Musikgeschmack kompatibel sind, gibt’s auch einen Kopfhörerausgang. Die Klangschalen könnte man allerdings auch einfach direkt an die Tonquelle anstöpseln. Der Platz in der Kühlbox ist leider nur mäßig großzügig dimensioniert. Es passen gerade einmal sechs Dosen oder 0,33-Liter-PET-Flaschen in das Fach. Dafür ist der Preis mit 19,90 Euro ebenfalls ordentlich schmal.

Wasserschlacht par excellence

Der Sonne entgegen: Die Drei-Personen-Wildsling feuert Wasserbomben bis zu 300 Meter weit. [29]Für die eigene Abkühlung wäre gesorgt – aber was ist mit den anderen? Ganz besonders empfehlenswert ist da ein Wasserbomben-Werfer. Mega-Merchandise.de hat zwei verschiedene Modelle im Angebot. Während der ZLauncher [30] wie ein Katapult funktioniert, arbeitet Wildsling [31] nach dem Zwillen-Prinzip. Für mehr Geld gibt’s mehr Reichweite: Der ZLauncher schafft bis zu 30 Meter für 13 Euro, die 18-Euro-Wildsling kommt auf maximal 40 Meter.

Alles Kinderkacke? Wir wärs mit der Drei-Personen-Ausführung von Wildsling, die wassergefüllte Gummihüllen bis zu 300 Meter weit durch die Luft fetzt. Damit dürften sich schon einwandfrei vom Hotelzimmer aus die Liegestühle „reservieren“ lassen – das einzige, was fehlt, ist eine Abschuss- und Zielautomatik. Bei Wasserschlachten sieht das gegnerische Team die mit Karacho anbrausenden Ballons garantiert nicht kommen. Ein Treffer mit voller Wucht dürfte sich allerdings schon ähnlich angenehm anfühlen wie Paintball-Kugeln auf ungeschützter Haut. Her damit, bevor’s der Gegner hat!

Abkühlung aus der Konserve

Und jetzt kommt die ultimative Mischung aus kalten Getränken und Wasserschlacht: Der Beer Blaster [32] fasst 0,33-Liter-Dosen und verschießt deren Inhalt – vorausgesetzt, er ist kohlensäurehaltig. So sehr wir uns auch plagen, wir können leider keinen Shop finden, der die Bierkanone derzeit vertreibt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, und erwähnen das Gadget darum trotzdem. Damit die Munition nicht vorschnell ausgeht, empfehlen wir dringendst den Beer Bandolier [33] dazu.

Geht auch jugendfrei: Der Beer Blaster schießt natürlich auch Mineralwasser aus der Dose ab. Nerviges Pumpen à la Super Soaker entfällt.
Geht auch jugendfrei: Der Beer Blaster schießt natürlich auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus der Dose ab. Nerviges Pumpen à la Super Soaker entfällt dank dem Druck aus der Dose.

Fazit

Ob für die eigenen vier Wände, fürs Büro oder für den Badesee – Mittel gegen die extremen Temperaturen gibt’s zuhauf. Mit unseren Gadget-Tipps überstehen Hitzschlag-Gefährdete nicht nur die brühheißen Sommertage ohne zu zerfließen, sondern haben auch noch jede Menge Spaß dabei.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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URLs in this post:

[1] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/usb-ventilator.jpg

[2] Notebook: http://www.cnet.de/themen/notebook/

[3] USB Laptop Ventilator: http://www.monsterzeug.de/USB-Laptop-Ventilator.html

[4] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/kuchofuku_usb_air_shirt.jpg

[5] Japan Trend Shop: http://www.japantrendshop.com/usb-air-conditioned-shirt-kuchofuku-p-51.html

[6] USB Air Conditioned Shirt: https://www.cnet.de/blogs/alpha/abseits/41205471/usb+air+conditioned+shirt+by+kuchofuku+cool+bleiben.htm

[7] Eneloop: http://de.wikipedia.org/wiki/Eneloop

[8] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/umous002900_06_l.jpg

[9] USB OptiWind Mouse: http://usb.brando.com/prod_detail.php?prod_id=00385&cat_id=037&dept_id=015

[10] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/3072-zoom.jpg

[11] USB Minikühlschrank: http://www.techgalerie.de/3072/usb_minikuehlschrank.html

[12] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/usbtan.jpg

[13] USB Desktop Tanning Center: http://www.thinkgeek.com/stuff/41/usbtanner.shtml#description

[14] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/fahrender_kuehlschrank.jpg

[15] Kühlschrank mit Fernsteuerung: http://www.hammacher.com/Product/76019?promo=Gifts-For-Him&catid=293

[16] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/solar-dusche.jpg

[17] Dusche mit Solarheizung: http://www.proidee.de/shop?H=AFFILIATE&P=180232&H=affiliate

[18] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/eiswuerfelmaschine.jpg

[19] Eiswürfelmaschine: http://www.pearl.de/a-NC3302-5401.shtml

[20] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/aufblasbarer_spa.jpg

[21] Bubble Spa B-110 Blue Sea: http://www.mspausa.com/B110.html

[22] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/wasser-haengematte.jpg

[23] schwimmende Hägematte: http://www.pearl.de/a-PE4615-5218.shtml

[24] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/getraenkekasten-schwimmreif.jpg

[25] Getränkekasten-Schwimmreif: http://www.design-3000.de/outdoor/grillen+picknick/getraenkekuehler/getraenkekasten+schwimmreif.html

[26] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/cooler_boombox.jpg

[27] Cooler Boombox: http://www.pearl.de/a-PX5146-5234.shtml

[28] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/

[29] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41534903/wildsling.jpg

[30] ZLauncher: http://www.mega-merchandise.de/wasserbomben-werfer-zlauncher

[31] Wildsling: http://www.mega-merchandise.de/wasserbomben-gummischleuder-wildsling

[32] Beer Blaster: http://www.beer-blaster.com/

[33] Beer Bandolier: http://brewbelt.com/index.html