Komponenten und Leistung

Angetrieben wird das Packard Bell von einem Intel Core i5-540M. Er läuft mit 2,53 GHz, verfügt über Hyperthreading und hat 3 MByte Cache. Die Turbo-Boost-Funktion übertaktet einen der beiden Kerne zeitweise auf maximal 3,06 GHz, wenn der andere kaum oder gar nicht ausgelastet ist. Wie stark der Spielraum ausgereizt wird, hängt von den thermischen Gegebenheiten ab. Schließlich soll der Chip dabei nicht kaputt gehen. Im flachen und aufwändig zu kühlenden Gehäuse beschleunigt der Core i5 bei der Belastung eines Kerns (zwei Threads) mit Prime95 immer nur kurz auf 2,93 GHz und fällt dann auf 2,8 GHz ab. 3,06 werden nur kurz erreicht, wenn man einen Thread laufen lässt.

Neben der in der CPU integrierten Grafikeinheit hat das Packard Bell eine diskrete Nvidia Geforce 330M mit 1 GByte Speicher an Bord. Letztere wird von Nvidias Optimus-Technologie nur dann zugeschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Andernfalls sorgt die Intel Graphics HD für bunte Bilder. Dieses Verfahren sorgt für geringeren Energieverbrauch und damit längere Akkulaufzeiten, wenn 3D-Leistung gerade nicht vonnöten ist.

Wann der Geforce-Chip zum Einsatz kommt, regelt eine von Nvidia gepflegte Liste, die per automatischem Update regelmäßig auf das Notebook kommt. Im Test mit Colin McRae Dirt 2 und dem Videokonverter Cyberlink Mediashow Expresso funktioniert das automatische Umschalten problemlos. Das früher von Hybrid-Grafik bekannte Flackern des Bildschirms und andere unangenehme Begleiterscheinungen sind nicht zu sehen. Um festzustellen, welche Grafik gerade aktiv ist, ist die Installation eines separaten Tools nötig. Eigentlich muss einen das aber gar nicht interessieren – zumindest im Test fällt das Notebook immer die richtige Entscheidung.

Im 3D Mark 06 (DirectX-9-Spiele) erreicht das Packard Bell gute 7272 Punkte, im 3D Mark Vantage (DirectX-10-Spiele) 2702 Punkte. Das lässt auf eine gute Spieletauglichkeit schließen. Anspruchsvolle Titel wie Colin Mc Rae Dirt 2 laufen bei nativer Display-Auflösung aber nur mit mittleren Details flüssig.

Dank CUDA lässt sich die GPU auch zum Konvertieren von Medien einspannen. Die Umwandlung eines 2-Minuten-AVI-Videos dauert so nur 58 Sekunden, ohne GPU sind es 1:45 Minuten.

Die Festplatte fasst 640 GByte und arbeitet mit 5400 Umdrehungen pro Minute. Im Crystal Diskmark erreicht sie durchschnittliche Werte. Das Testgerät verfügt über einen DVD-Brenner.

Im PC Mark Vantage, dem eine Reihe praxisrelevanter Benchmarks zugrunde liegt, erreicht das Packard Bell 6350 Punkte – ein guter Wert. Das Notebook ist für alle Aufgaben gut gerüstet.

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