Ausstattung

Wie bereits erwähnt, liegen zwischen der TZ8 und der TZ10 etwa 50 Euro Preisdifferenz. Für die Mehrkosten gibt es bei der TZ10 Gesichtserkennung, intelligente Auflösung und Szenenprogramme auch beim Einfangen von Bewegtbildern. Zudem zeichnet das teurere Modell wahlweise auch im platzsparenderen AVCHD-Lite-Format auf und verfügt über ein Stereo-Mikrofon, einen Mini-HDMI-Ausgang sowie eine dedizierte Taste zum Starten der Videoaufnahme.

Der Bildschirm der TZ10 ist mit 3 Zoll etwas größer als die 2,7-Zoll-Anzeige der TZ8 und bietet die doppelte Auflösung. Auch beim Bildprozessor unterscheiden sich die beiden Digicams: Das Topmodell setzt auf den Venus-Engine-HD-II-Chip, die günstigere Kamera bietet die Venus-Engine-VI-CPU. Der größte Unterschied besteht allerdings im integrierten GPS-Receiver, der Geotagging ermöglicht. Der Preisunterschied ist von der technischen Seite her sicherlich gerechtfertigt. Ob sich die Mehrkosten lohnen, muss jeder potenzielle Käufer jedoch individuell entscheiden.

Bei den vorherigen Modellen der TZ-Reihe gab es einen großen Kritikpunkt: das Fehlen manueller Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich Blende und Belichtungszeit. Der TZ8 spendiert Panasonic nun endlich den lange herbeigesehnten manuellen Modus sowie Blenden- und Belichtungsautomatik. Um den gewünschten Parameter zu verändern, drückt der Anwender auf die Exposure-Taste auf der Rückseite und passt die Einstellungen an seine Bedürfnisse an. Die Verschlusszeiten bewegen sich zwischen einer Minute und 1/2000 Sekunde, die Blenden variieren zwischen F3,3 und F6,3 im Weitwinkel sowie F4,9 und F6,3 im Telebereich.

Endlich: Auf dem Moduswahlschalter finden sich manuelle und halbautomatische Aufnahmeoptionen.
Endlich: Auf dem Moduswahlschalter finden sich manuelle und halbautomatische Aufnahmeoptionen.

Panasonics intelligente ISO-Einstellung ermöglicht es, die von der Empfindlichkeitsautomatik verwendeten Werte wahlweise auf ISO 400, 800 oder 1600 einzuschränken. Gleiches gilt für die Verschlusszeit, für die sich ein längster Wert von 1 bis 1/250 Sekunde festlegen lässt. Die TZ8 bietet außerdem Einstellungen für Schärfe, Kontrast, Sättigung und Rauschunterdrückung. Wer hier die perfekten Parameter gefunden hat, kann sie auf einem Slot auf dem Moduswahlschalter ablegen. Einen manuellen Fokus gibt es leider nicht.

Fans von Szenenprogrammen können sich freuen: Die TZ8 bietet insgesamt 29 Stück. Der am häufigsten gebrauchte Motivmodus lässt sich auf dem MySCN-Slot des Modusrädchens ablegen. Natürlich gibt es auch eine Vollautomatik, genannt iA für intelligente Automatik. Sie sucht selbsttätig das zum Motiv passendste Szenenprogramm heraus und verhindert – soweit möglich – Probleme mit Schärfe, Fokus und Ausleuchtung.

Der Videomodus fängt Bewegtbilder mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln bei 30 fps ein. Erfreulicherweise funktioniert der optische Zoom auch während des Filmens. Außerdem gibt es noch eine Notiz-Funktion, die niedrig auflösende Fotos schießt und diese auf dem 40 MByte großen integrierten Speicher der Kamera ablegt. Damit sind die Bilder auch nach einem Speicherkartenwechsel verfügbar. Panasonic empfiehlt dieses Feature zum Abfotografieren und Fahrplänen oder Stadtkarten.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-TZ8: kompakte Superzoom-Kamera für Tageslicht-Fotos

  • Am 27. Juli 2010 um 15:04 von no name

    intelligente auflösung
    Auf Seite 3 schreiben sie über die Funktion "intelligente Auflösung" .Auf Seite 2 steht jedoch,das nur die tz10 diese Funktion beherrscht.Was ist jetzt richtig?

    • Am 27. Juli 2010 um 15:28 von Stefan Möllenhoff

      AW: intelligente auflösung
      Hallo,

      die TZ10 unterstützt die intelligente Auflösung sowohl im Video- als auch im Fotomodus, die TZ8 bietet das Feature nur bei Fotoaufnahmen. 😉

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

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