Ausstattung

Zwar ist das neigbare Display nicht ganz so flexibel wie ein dreh- und schwenkbar aufgehängter Bildschirm, doch bei Aufnahmen über Kopf und aus der Hüfte leistet die Anzeige gute Dienste. Wer viel unter Zuhilfenahme des Displays fotografiert, wird sich über den schnellen Live-View-Autofokus freuen. Im manuellen Fokusmodus gibt es außerdem eine Lupe, die beim Scharfstellen hilft. Erfreulicherweise passt die Lupe den vergrößerten Bereich auch in puncto Helligkeit an. Der normale Live-View-Modus zeigt leider nur einen 90-prozentigen Bildausschnitt an. Ist der manuelle Fokus beziehungsweise der sogenannte MF-Check-LV-Modus aktiviert, stellt der Schirm eine 100-Prozent-Vorschau dar.

Hersteller Canon Nikon Pentax Sony
Modell EOS 500D D5000 K-x Alpha DSLR-A500
Preis 595 Euro 510 Euro 495 Euro 505 Euro
Bildsensor CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (23,6 x 15,8 mm) CMOS (23,6 x 14,8 mm) CMOS (23,5 x 15,6 mm)
Auflösung 15,1 Megapixel 12,3 Megapixel 12,4 Megapixel 12,3 Megapixel
Formatfaktor 1,6 1,5 1,5 1,5
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 12.800 ISO 200 – 12.800
Autofokus 9 Fokuspunkte 11 Fokuspunkte 11 Fokuspunkte 9 Fokuspunkte
Belichtungsmessung 35 Zonen 420-Pixel-3D-Matrix 16 Segmente 40 Segmente
Integrierter Blitz ja ja ja ja
Kabellose Blitzsteuerung nein nein ja ja
Serienbildmodus 3,4 fps 4,0 fps 4,7 fps 5,0 fps
Videomodus 1080/20p, 720/30p 720/24p 720/24p nein
Sucherbildfeld 95 % 95 % 96 % 95 %
Display 3,0 Zoll, fest, 921.000 Pixel 2,7 Zoll, schwenkbar, 230.000 Pixel 2,7 Zoll, fest, 230.000 Pixel 3,0 Zoll, schwenkbar, 230.000 Pixel
Live-View ja ja ja ja
Akkulaufzeit (CIPA) 400 Fotos 510 Fotos 1100 Fotos 1000 Fotos
Abmessungen 12,9 x 9,8 x 6,2 cm 12,7 x 10,4 x 8,0 cm 12,3 x 9,2 x 6,8 cm 13,7 x 10,4 x 8,4 cm
Gewicht 480 g 560 g 515 g 597 g

Zwar hat die A500 keine revolutionären neuen Features zu bieten, ein paar interessante Kleinigkeiten gibt es aber dennoch. Die HDR-Automatik schießt zwei unterschiedlich belichtete Aufnahmen hintereinander und kombiniert diese zu einem Foto mit erhöhtem Dynamikumfang. Das bedeutet, dass in hellen sowie dunklen Bildbereichen mehr Details erhalten bleiben. Der Belichtungsabstand lässt sich zwischen 1,5 und 3,0 Blendenstufen regeln, aber leider speichert die DSLR die Einzelfotos nicht ab. Außerdem spuckt die HDR-Funktion lediglich JPEG-Bilder aus. RAW? Fehlanzeige. Darüber hinaus muss sich der Fotograf nach jeder Doppelaufnahme ein paar Sekunden gedulden, bis die kamerainterne Bildverarbeitung die zwei Aufnahmen miteinander kombiniert hat.

Eine vollständige Auflistung aller Funktionen gibt es im Handbuch auf der Website des Herstellers.

Verwirrend: Bei der Sony Alpha DSLR-A500 gibt es sowohl am Gehäuse als auch am Objektiv einen Ein/Aus-Schalter für den manuellen Fokus.
Verwirrend: Bei der Sony Alpha DSLR-A500 gibt es sowohl am Gehäuse als auch am Objektiv einen Ein/Aus-Schalter für den manuellen Fokus.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Sony Alpha DSLR-A500 im Test: Bildqualität und Leistung top, Bedienung flop

  • Am 27. Juli 2010 um 20:12 von no name

    häh?
    "Sie verzichtet auf das höher auflösende Displayund bringt zugleich ein niedriger aulösendes Display mit."

    häh?

    • Am 28. Juli 2010 um 10:41 von Stefan Möllenhoff

      AW: häh?
      Hallo,

      ups, da ist uns was durchgerutscht. Da sollte natürlich einmal "Sensor" und nicht "Display" stehen. Danke für den Hinweis, ich habe den Artikel korrigiert.

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

  • Am 2. August 2010 um 18:29 von invitavidere

    Sprachliches
    Hallo Leute,

    ich lese Eure Artikel gerne, und habe deswegen nun schon in verschiedenen Testberichten gelesen, wie die Tester mit ihren Backen Spuren an den Displays hinterlassen. – Wenn man nun bedenkt, dass im deutschen Schrift-Sprachgebrauch die "Backe" eindeutig dem Hinterteil zugeordnet ist, muss man schon ein bisschen grinsen, bei der Frage, welcher Art jene Spuren wohl sein mögen…

    Aber vermutlich ist ja die "Wange" gemeint (das ist das Körperteil im Gesicht, das zugegebenermaßen bei manchen wohlgenährteren Zeitgenossen wie eine Backe aussieht; man spricht hier, in Verfolgung beleidigender Absicht, deswegen gerne auch von A****gesicht).

    Vielleicht mögt Ihr ja diesen kleinen anatomischen Unterschied von nun an berücksichtigen, um in Zukunft unfreiwillige Komik zu vermeiden.

    Viele Grüße!

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