Ausstattung

Die größte Hardware-Neuerung stellt die neue Intel-CPU dar. Der 3,06 GHz schnelle Core-i3-Chip besitzt zwar die gleiche Taktfrequenz und Anzahl von Kernen wie die Core-2-Duo-CPU der vorherigen iMacs, doch dank der HyperThreading-Technologie kann der Prozessor vier gleichzeitig ablaufende Threads emulieren. Dieses Pseudo-Quad-Core-Design bringt insbesondere beim Multitasking deutliche Vorteile, wie die Benchmark-Grafiken weiter unten im Artikel verraten.

Die Front ist vollständig von einer Glasscheibe bedeckt. Durch den Hochglanz-Effekt wirken die dargestellten Bilder zwar schöner, doch dafür kommt es zu Spiegelungen.
Die Front ist vollständig von einer Glasscheibe bedeckt. Durch den Hochglanz-Effekt wirken die dargestellten Bilder zwar schöner, doch dafür kommt es zu Spiegelungen.

Neben HyperThreading hat der Core-i3-Prozessor eine Reihe weiterer struktureller Verbesserungen gegenüber den Core-2-Duo-CPUs zu bieten. Ein Beispiel wäre etwa der integrierte Memory-Controller für eine schnellere Kommunikation zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher. Diese und weitere Maßnahmen schlagen sich in erster Linie in der Rechenleistung nieder, sorgen aber auch für einen niedrigeren Stromverbrauch.

Alle neuen iMacs bringen außerdem eine diskrete Grafikkarte mit. Das 1200 Euro teure Modell kommt mit einer ATI Radeon HD 4670 mit 256 MByte Arbeitsspeicher, beim Vorgänger kommt ein GeForce-9400M-Chip von Nvidia zum Einsatz. Das spiegelt die Entwicklung wieder, die die Computerspiele für Macs in diesem Jahr durchgemacht haben. So hält Valves Software-Portal Stream inzwischen auch Mac-Versionen von diversen beliebten PC-Spielen bereit. Insbesondere bei hohen Auflösungen dürfte die neue Grafikkarte eine merkliche Verbesserung bringen.

Nebenbei ermöglichen es Services wie OnLive, eine Reihe von Computergames auf dem Mac zu zocken, indem diese in der Wolke, und nicht auf dem Apple-Rechner laufen. Nachdem die Render-Arbeit hier nicht lokal abgewickelt wird, ist die Grafikkarte in diesem Fall jedoch herzlich egal.

Zu guter Letzt gibt der Arbeitsspeicher noch etwas mehr Gas. Apple hat die Taktung – verglichen mit dem alten iMac – von 1066 MHz auf 1333 MHz gesteigert. Sicherlich bringt das keinen enormen Performance-Sprung, trägt aber insgesamt zur verbesserten Leistung bei.

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