Mit diesen Features kommt Windows 8: Software-Markt, 3D-Videos und mehr

Optimierte statt neuer Oberfläche

Der Windows-Desktop hat sich eigentlich seit Windows 95 nicht mehr entscheidend verändert. Das hat den Vorteil, dass sich Benutzer älterer Versionen schnell in neuen zurechtfinden. Allerdings macht es die alte Struktur beispielsweise schwer, die Oberfläche an die Fingerbedienung mittels Touchscreen anzupassen. Trotzdem sind revolutionäre Änderungen auch bei Windows 8 nicht zu erwarten. Auch hier schätzt Microsoft die Hürde für Anwender als zu groß ein.

Dennoch wird natürlich weiter optimiert. So besteht beispielsweise bei der Systemsteuerung großer Bedarf für eine umfangreiche Renovierung. Derzeit stellt sie ein Sammelsurium unterschiedlicher Bedienkonzepte dar, die in den letzten Windows-Releases immer wieder nur neu gruppiert wurden. Auch die Möglichkeit, die wichtigsten Applikationen prominenter zu platzieren, prüfen die Redmonder derzeit.

Da die GUI-Überarbeitungen in Windows 7 gut ankommen, besteht Aussicht, dass das Thema weiterhin im Fokus steht. Mit Julie Larson-Green, unter deren Federführung bereits die Office-GUI (Office 2007) und die Windows-Taskleiste modernisiert wurden, ist dieses Arbeitsgebiet prominent besetzt.

So stellt sich Microsoft moderne Rechner vor. Damit die Bedienung mittels Touchscreen auf iPhone-Niveau funktioniert, bedarf die Oberfläche einer umfangreichen Renovierung.
So stellt sich Microsoft moderne Rechner vor. Damit die Bedienung mittels Touchscreen auf iPhone-Niveau funktioniert, bedarf die Oberfläche einer umfangreichen Renovierung.

Windows-8-PCs erkennen ihre Benutzer

In Windows 7 hat Microsoft eine Plattform zur Integration von Sensoren eingeführt. Dazu zählen GPS-Module, Helligkeitsmesser und natürlich Kameras. Der Nachfolger Windows 8 soll dieses Thema weiter vorantreiben.

Die aufgetauchten Unterlagen beschreiben ein Szenario, in dem ein Rechner auch im Standby-Modus einen in den Raum kommenden Anwender erkennt. Der PC wacht dann automatisch auf und ermöglicht den Login einfach per Gesichtserkennung. Verlässt der Nutzer den Rechner, wechselt dieser selbsttätig wieder in den Standby-Betrieb. Wenn man sich ansieht, was Microsoft mit der Kinect-Technologie im Herbst für die Xbox auf den Markt bringen will, können wir uns durchaus vorstellen, dass etwas derartiges funktioniert.

Auch Ortsinformationen sollen zukünftig eine große Rolle spielen: Ein Notebook könnte beispielsweise erkennen, dass es nicht sinnvoll ist, mitten auf der Straße ein automatisches Backup zu starten. Microsoft will einen Location-Service einführen, der die GPS-Technik ergänzt und auf Basis von WLAN-Hotspots und IP-Lookup Ortsinformationen liefert.

Ortsinformationen sollen Windows-8-Notebooks unterwegs an automatischen Backups und ähnlichem hindern.
Ortsinformationen sollen Windows-8-Notebooks unterwegs an automatischen Backups und ähnlichem hindern.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Mit diesen Features kommt Windows 8: Software-Markt, 3D-Videos und mehr

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *