Trotz der beschriebenen Defizite entfaltet WiDi seinen Charme: Es gibt schlicht keine einfachere und komfortablere Möglichkeit, auf einem Notebook gespeicherte Bilder oder Filme auf dem großen Fernseher im Wohnzimmer anzuschauen, ohne vorher Kabel quer durch den Raum verlegen zu müssen.

Wie bei jeder Technik muss man sich vor dem Kauf fragen, wie häufig das von WiDi ermöglichte Szenario vorkommt. Wenn das öfter der Fall ist, kann man der Technik einen Mehrwert attestieren.

Die seit einiger Zeit auf dem Markt erhältlichen Wireless-HDMI-Lösungen sind mit WiDi nur begrenzt vergleichbar: Sie können nicht im Notebook integriert werden kosten und als Set aus Sender und Empfänger meist mehr als 400 Euro.

Leider liefert MSI das FX 600 nur mit einem 4400-mAH-Akku aus. Trotz Optimus-Technik reicht es damit nicht zum Dauerläufer. Auch bei weitgehend gedimmter Display-Hintergrundbleuchung läuft das Notebook beim Surfen per WLAN im Internet nur maximal drei Stunden.

Bei geringer Auslastung arbeitet das MSI relativ leise. Wird es stärker beansprucht, beispielsweise beim Spielen, hört man den Lüfter aber deutlich. Ab und an macht sich auch die Festplatte in Form eines leisen Klacken bemerkbar.

Fazit

Mit dem 799 Euro teuren FX 600 hat MSI einen soliden 15,6-Zöller mit gutem Preis-Leistungsverhältnis entwickelt. Core i5 und Nvidia Geforce GT 325 bringen ein hohes Performanceniveau, das für die meisten Anwender ausreichen dürfte. Ein Nachteil ist der mit 4400 mAh Kapazität relativ schwache Akku.

Die integrierte WiDi-Technik zeigt im Test zwar Einschränkungen. Wer regelmäßig Filme oder Bilder vom Notebook auf einem TV ausgeben möchte, erhält damit jedoch eine komfortable Möglichkeit – zumal man, verglichen mit ähnlich ausgestatteten Geräten ohne WiDi, nicht erkennbar mehr bezahlt.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu MSI FX 600 im Test: flottes Notebook mit Wireless-Display-Technik

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *