Der Navigations-Controller hat in etwa zwei Drittel der Größe eine regulären Move-Controllers und bietet lediglich X– und O-Knöpfe. Ein Vier-Wege-Pad und eine analoger Daumen-Joystick ermöglichen Bewegungen, die nicht für die generelle Bewegung der Spielfigur nötig sind – also beispielsweise Kopfdrehungen oder ähnliches. Auf der Rückseite finden sich zwei Auslöser. Wir gehen stark davon aus, dass dieser Controller primär in Spielen wie SOCOM 4 genutzt werden wird, wo der Spieler beispielsweise Vorgänge wie das Zielen von der Bewegungssteuerung selbst abkoppeln will – oder muss.

Sowohl der reguläre Move-Controller als auch der Navigations-Controller verfügen wie der DualShock 3 über einen USB-Port, über den der Controller via Kabelverbindung an der Spielkonsole angemeldet werden muss (Pairing). Zusätzlich werden auch die internen Akkus beider Controller über diesen USB-Port aufgeladen.

Setup

Die Einrichtung des PlayStation Move ist nicht sonderlich kompliziert. Die Eye-Kamera belegt einen USB-Port, so dass es bei den neueren PlayStation-3-Modellen mit nur zwei USB-Slots zu Engpässen kommen könnte. Wir testeten das Move glücklicherweise mit unserer älteren PS3-Konsole, die noch über vier USB-Ports verfügt.

Wir platzierten die Eye-Kamera mittig unterhalb des Fernsehers. Sie kann aber auch einfach auf den Fernseher gestellt werden. Man muss allerdings sicherstellen, dass die PS3 nahe genug für das USB-Kabel der Eye-Kamera am Fernseher steht, was eventuell ein Umordnen der Geräte nötig machen könnte. Wir hatten aber keine Problemen, alles sauber aufzubauen. Nutzer mit wandmontierten Fernsehern oder maßgeschneiderten TV-Möbeln könnten aber unter Umständen Probleme bekommen.

Wir sollten außerdem anmerken, dass einige Spiele für beste Ergebnisse einen Minimalabstand von rund 180 Zentimetern zwischen dem Spieler und der PlayStation-Eye-Kamera empfehlen. Das klingt zwar nicht nach viel, könnte das Spielen mit dem PlayStation Move in einem kleinen Wohnzimmer oder im Studentenwohnheim aber etwas einschränken.

Sports Champions

PlayStation Move wird mit dem Spiel Sports Champions ausgeliefert – sozusagen Sonys Version von Wii Sports. Obwohl Sports Champions nur Disc Golf (Frisbee nach Golfregeln), Bogenschießen, Tischtennis, Gladiator-Duell, Beachvolleyball und Boccia enthält, sind die Spiele sehr gut ausgearbeitet und bieten dem Spieler eine Vielzahl von Optionen und freischaltbaren Inhalten.

In jeden der Bereiche wurden beeindruckend viel Aufwand gesteckt. Die meisten Sportarten bieten diverse Kurse und Strecken zum Ausprobieren und eine großzügige Auswahl von Avataren. Hinsichtlich der Grafik sehen die einzelnen Spiele-Modi klasse aus und übertreffen die meisten anderen gemischten Sport-Games.

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