IFA 2010: Übertroffene Erwartungen, Tablets und viel 3D

Auch bei Samsung, LG, Toshiba und all den anderen Größen der TV-Branche gab es 3D-Fernseher zu sehen – viel zu viele, als das man sie alle aufzählen könnte (selbst Hannspree zeigt 3D-Ferseher!). Egal, ob man LCDs Plasma-TVs vorzieht oder den schicken 15-Zöller dem in der Diagonale mehr als 10 mal so großen 152-Zoll-Monster vorzieht: Wer sein Wohnzimmer auf 3D-Technik umrüsten will, hat spätestens ab Anfang nächsten Jahres die Qual der Wahl.

Der 58 Zoll große Cinema 21:9 Platinum ist der erste Fernseher im vom Kino bekannten 21:9-Seitenverhältnis, der 3D unterstützt.
Der 58 Zoll große Cinema 21:9 Platinum ist der erste Fernseher im vom Kino bekannten 21:9-Seitenverhältnis, der 3D unterstützt.

Da die 3D-Fähigkeit somit nicht mehr das große Unterscheidungsmerkmal ist, stürzen sich die Hersteller bereits wieder auf neue Trends. Das alle versuchen, immer mehr Funktionen in ein möglichst kleines Gehäuse zu quetschen und sich gegenseitig mit technischen Daten zu überbieten, ist ein altes Spiel. Verstärkt zeichnen sich jetzt aber zwei Trends ab: Internet-Fähigkeit und ultraschlankes Design.

Superflache Internet-Fernseher

Wer auf flache Fernseher steht, wird die IFA mit dem drängenden Gefühl verlassen haben, sofort den Kontostand zu checken und kommende Ausgaben zu minimieren. Denn mit dem – natürlich ebenfalls 3D-fähigen – 31-Zoll-OLED-Fernseher von LG gibt es eine neue Referenz in Sachen Flachbildschirm. Der im Vergleich zum 15-zölligen Vorgänger auf angenehmen Größe gewachsene Bildschirm ist gerade einmal 2,9 Millimeter (!) dick. OLED ist aller Wahrscheinlichkeit nach die kommende Technik, auf der in zwei bis fünf Jahren alle hochwertigen Fernseher basieren werden. Sie erlaubt superdünne Bauformen und bringt außerdem schon heute eine bessere Bildqualität als LCD- oder Plasma-Fernseher. Zum Markteinführungszeitpunkt und zum Preis wollte sich LG noch nicht festlegen, aber um die 5000 Euro wird der 31-Zöller bei Markteinführung schon kosten.

LG zeigte mit dem LEX8 einen der schmalsten Flachbildfernseher überhaupt. Mit nur 7,8 Millimeter Dicke sind die 47- und 55-zölligen Geräte dennoch fast dreimal so dick wie der Prototyp des 31-zölligen und nur 2,9 Millimeter schlanken OLED-TVs.
LG zeigte mit dem LEX8 einen der schmalsten Flachbildfernseher überhaupt. Mit nur 7,8 Millimeter Dicke sind die 47- und 55-zölligen Geräte dennoch fast dreimal so dick wie der Prototyp des 31-zölligen und nur 2,9 Millimeter schlanken OLED-TVs.

Aber auch im LCD-Bereich konnte LG eine Innovation vorweisen: Der LG LEX8 hat eine Panel-Dicke von nur 7,8 Millimetern – für einen LCD-basierten Fernseher ein Bestwert. Die komplette Elektronik des LEX8 ist im Standfuß untergebracht. Trotz der extrem flachen Bauweise schafft er eine hervorragende Bildwiedergabe und ist mit Features vollgepackt. Er soll nach der IFA mit 47 und 55 Zoll in den koreanischen Markt eingeführt werden; Preise und Erscheinungstermin für Deutschland gibt es noch nicht.

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