Design

Mit Ausnahme eines kleinen Cisco-Logos im unteren Bereich der Rückseite folgt das Design des aktuellen 2-Stunden-Modells dem Look des letztjährigen UltraHD-Modells. Allerdings ist es kleiner: Hinsichtlich Abmessungen (und auch Attraktivität) ist es zwischen dem Modell vom letzten Jahr und dem neuen Flip MinoHD angesiedelt. Der neue UltraHD ist in Mattschwarz oder Weiß erhältlich, kann bei Erwerb über die Flip-Webseite aber auch personalisiert werden – zumindest in den USA. Beim schwarzen Modell sind Front- sowie Ober und Unterseite mit einer Velour-ähnlichen Textur überzogen, die besseren Halt bietet als glattes Plastik. Die Seiten haben eine Oberfläche aus matt-silbrigem Kunststoff, auf dem erfreulicherweise kaum Fingerabdrücke zurückbleiben.

Die Frontseite beherbergt das vom Mikrofon flankierte Objektiv und eine rote Aufnahme-LED. An der rechten Seite befindet sich ein kleiner Einschaltknopf und auf der linken Seite ein Schalter, der den USB-Stecker aus dem Gehäuse herausspringen lässt. Die Unterseite beherbergt ein Gewinde für Stative und die Verriegelung für das Akku- bzw. Batteriefach. Dazwischen sitzt ein Micro-HDMI-Anschluss, der zusammen mit dem direkt daneben liegenden proprietären Anschluss den so genannten FlipPort bildet.

Der aus einem Micro-HDMI- und einem proprietären Anschluss zusammengesetzte FlipPort erlaubt den Anschluss von Zubehör.
Der aus einem Micro-HDMI- und einem proprietären Anschluss zusammengesetzte FlipPort erlaubt den Anschluss von Zubehör.

Ausstattung

Der FlipPort ermöglicht es Drittherstellern, spezielles Zubehör für Flip-Camcorder zu entwickeln, das dann ein Designed-for-Flip-Logo trägt. Obwohl der UltraHD beispielsweise keinen herkömmlichen Anschluss für externe Mikrofone bietet, werden Anwender ein Designed-for-Flip-Zusatzmikrofon (wie dieses hier von Blue Microphones) kaufen können, dass sich über den FlipPort mit dem Gerät verbindet. Die Schnittstelle könnte aber auch für Batterieerweiterungen, Ladegeräte oder einen portablen Pico-Beamer genutzt werden. Gehäuse, Abdeckungen und aufsetzbare Objektive sollen ebenfalls unter dem Designed-for-Flip-Programm verfügbar sein.

Grundsätzlich gefällt uns die Idee, da man seinen Camcorder so ausbauen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Aber natürlich bedeutet dies auch Zusatzkosten: Wer beispielsweise jetzt schon weiß, dass er ein externes Mikrofon braucht und bereits ein gutes, handelsübliches Modell in der Schublade liegen hat, dürfte besser beraten sein, sich gleich ein Modell eines anderen Herstellers zuzulegen.

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