Apropos Zubehör: In der Verpackung befinden sich neben dem UltraHD selbst lediglich ein Akku, eine Trageschlaufe und eine Mikrofaser-Tasche für die Aufbewahrung des Camcorders. Wer den Micro-HDMI-Port nutzen will oder das Gerät an einem schwer zu erreichenden USB-Port anschließen will, wird entsprechende Kabel separat besorgen müssen.

Leistung

Einer der Hauptgründe für den Kauf eines Flip-Camcorders ist die kinderleichte Bedienung. Die Bedienelemente des 2010er UltraHD sind die gleichen, die man auch am Vorgänger und allen anderen Flip-Modellen findet: Play, Delete Record und ein Vier-Wege-Pad – das war’s. Während der Aufnahme steuern die Nach-Oben– und Nach-Unten-Tasten den zweifachen Digitalzoom, bei der Wiedergabe von Videos dagegen die Lautstärke. Mit den Nach-Links– und Nach-Rechts-Tasten navigiert man unabhängig vom Modus durch aufgenommene Videos.

Es gibt kein Menü-System, lediglich ein paar Setup-Einstellungen: Sprache, Zeit, Datum sowie An-/Aus-Optionen für Tastentöne und die Aufnahme-LED. Man kann diesen Mini-Camcorder also jeder x-beliebigen Person in die Hand drücken und ohne Einweisung ein passables Video erwarten.

Die gemeinsame Nutzung aufgenommener Videos fällt natürlich etwas aufwändiger aus. Die direkt im Gerät eingebettete FlipShare-Software ist allerdings weiterhin eine der besten ihrer Art und erleichtert das Ganze enorm. Für ihre Nutzung muss man einfach den USB-Stecker ausklappen und in den USB-Port eines Windows- (Windows XP SP2 oder neuer) oder Mac-Rechners (Mac OS X 10.5 oder neuer) einstöpseln – schon startet FlipShare. Nach dem Start kann man die aufgenommenen Videos durchsuchen, anschauen, verwalten und speichern, aus Clips Filme mit Musik und Texteinblendungen erstellen oder selbige verändern, Einzelbilder aus Videos erzeugen sowie Uploads für Facebook, MySpace, YouTube und – das ist neu – Twitter starten.

Videos können mit reduzierter Auflösung per E-Mail versendet oder in eine elektronische Grußkarte integriert werden. Man kann Videos auch in einen privaten Flip-Channel hochladen und eine Liste von Leuten erstellen, mit denen man diese Videos teilen will. Bei einem neuen Video-Upload werden die in der Liste vermerkten Personen automatisch benachrichtigt, dass ein neues Video zur Verfügung steht. Flip bietet außerdem eine iPhone-App an, mit der man selbst – oder auch Familienmitglieder und Freunde – diese Videos von einem iPhone oder iPod Touch aus aufrufen kann. Das Flip-Channel-System steht derzeit leider nur in den USA zur Verfügung.

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