Schnittstellen und Display

Auf der linken Seite sind ein USB-2.0- sowie ein Firewire-Port zu finden, rechts ein USB-3.0-Port und ein separater eSATA-Anschluss. Letzterer wird normalerweise in Kombination mit USB verbaut. Rechts ist auch der DVI-Anschluss untergebracht.

Auf der Rückseite sitzen zwei weitere USB-Ports, Ethernet und HDMI. Hier hat sich One einen Lapsus geleistet: Es handelt sich nämlich nur um HDMI 1.3, das den Inhalt von 3D-Bu-rays nicht an ein externes Display weitergeben kann. Dazu wäre HDMI 1.4 notwendig. Der auf der linken Seite integrierte Kartenleser unterstützt die Formate MMC, SD, Mini SD, MS, MS Pro und MS Duo.

Das 15,6-Zoll-Display ist mit einer spiegelnden Beschichtung versehen, was wie gewohnt für störende Reflexionen sorgt. Es löst nicht, wie man es vielleicht erwarten würde, Full-HD auf (1920 mal 1080 Pixel), sondern nur 1366 mal 768 Pixel. Zu Filmeschauen – ein Blu-ray-Laufwerk ist schließlich integriert – ist das Notebook damit nicht perfekt geeignet. Auch aufwändige Spiele können trotz des schnellen Grafikchips nicht in Full-HD ausgeführt werden. Der Screen läuft mit 120 Hertz, was Voraussetzung für die 3D-Fähigkeit des Geräts ist. Doch dazu später mehr.

Komponenten

Als CPU kommt ein Intel Core i7 840QM mit 1,86 GHz Taktfrequenz und vier Kernen und Hyperthreading zum Einsatz. Einzelne Kerne werden automatisch auf bis zu 3,2 GHz übertaktet, wenn andere kaum oder wenig ausgelastet sind. Das beschleunigt Programme, die nicht für mehrere Kerne optimiert sind. Dazu zählen auch Spiele, die oft maximal zwei Kerne nutzen. Übertaktet wird aber nur soweit, dass die spezifizierte Wärmeabgabe der Prozessors nicht überschritten wird. Das neue Notebook soll schließlich nicht bei der ersten Gelegenheit im Flammen aufgehen.

Für die Grafik sorgt die DirectX-10.1-Lösung Nvidia Geforce GTX 285 mit 1 GByte eigenem Speicher, die ordentlich Power mitbringt. Sie wurde erst kürzlich von Fermi-basierten GPUs der 400er-Serie abgelöst, die auch DirectX 11 beherrschen. Damit ausgerüstete Notebooks gibt es bislang aber primär nur auf dem Papier.

Die Geforce ist auch für aufwändige 3D-Spiele wie Colin McRae Dirt 2 schnell genug, selbst wenn man sie mit höheren Details ausführt. Bei schwächeren Chips bleibt einem oft nur das Drosseln von Qualität und Details.

Der Grafikchip eignet sich nicht nur für Spiele, sondern kann beispielsweise auch zur Konvertierung von Videos eingespannt werden. Die Vorteile sind beträchtlich: Die Umwandlung eines 2-Minuten-AVI-Clips ins MPEG4-Format dauert auf der eigentlich schon sehr schnellen CPU 74 Sekunden. Schaltet man den Grafikprozessor zu, sind es nur noch 29 Sekunden.

Die Festplatte fasst 500 GByte und arbeitet mit überdurchschnittlichen 7200 Umdrehungen pro Minute. Standard im Notebook-Segment sind 5400 Umdrehungen pro Minute. Das macht sich im Crystal Diskmark 3.0 in Form von höheren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten bemerkbar.

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