Neue Kameras im Oktober: massig DSLR-, EVIL- und Kompaktkameras für Anspruchsvolle

Spiegelreflex-Mittelklasse: Canon EOS 60D und Nikon D7000

Eine Preisebene oberhalb der Pentax K-r und der Sony Alpha DSLR-A580 gibt es ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dieses Mal treffen die beiden Foto-Giganten Canon und Nikon mit der EOS 60D und der D7000 aufeinander. Das Nikon-Modell ist mit 1189 Euro lediglich 40 Euro teurer als die Canon-Kamera.

Die Erzrivalen Canon und Nikon bringen diesen Monat zwei Mittelklasse-DSLRs auf den Markt, die fast genau gleich viel kosten. Links ist die Nikon D7000 zu sehen, rechts die Canon EOS 60D.
Die Erzrivalen Canon und Nikon bringen diesen Monat zwei Mittelklasse-DSLRs auf den Markt, die fast genau gleich viel kosten. Links ist die Nikon D7000 zu sehen, rechts die Canon EOS 60D.

Auf den ersten Blick scheint Canon gar nicht so schlecht aufgestellt. Der 18-Megapixel-Sensor aus der EOS 7D, eine flexibel anpassbare Full-HD-Videofunktion sowie das erstmals bei einer EOS-DSLR beweglich aufgehängte Display machen durchaus Lust auf mehr. Mit der gegenüber der Vorgängerin 50D gestiegenen Auflösung ist die Serienbildgeschwindigkeit leider jedoch von 6,3 auf 5,3 Fotos pro Sekunde zurückgegangen. Und wer zuvor mit der 50D fotografiert hat, wird sich bei der Bedienung erst einmal neu orientieren müssen.

Die Nikon D7000 kommt halb als Update, halb als Ergänzung in den Handel. Sie siedelt sich preislich etwas oberhalb der D90 an und verdrängt ihre Schwester vorerst noch nicht vom Markt. Mit 16,2 Megapixeln bietet sie eine etwas geringere Auflösung als die Canon EOS 60D, doch dafür gibt es ein paar andere Pluspunkte für die Nikon. Das Autofokussystem ist mit 39 gegenüber 9 Fokuspunkten deutlich flexibler, die Serienbildgeschwindigkeit mit 6,0 gegenüber 5,3 fps ein Stück höher, und die maximale Empfindlichkeit liegt mit ISO 25.600 eine Stufe weiter oben. Bei Videofilmern dürfte die D7000 ebenfalls punkten: Sie bietet einen kontinuierlichen Autofokus. Bei der EOS 60D muss der Fotograf beziehungsweise Kameramann den Fokus händisch nachjustieren. Dafür gibt es bei der Canon-DSLR mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten im Videomodus, beispielsweise hinsichtlich der Bildrate.

In der folgenden Tabelle gibt es noch einmal die wichtigsten technischen Daten auf einen Blick. In unserem Kamera-Blog gibt’s mehr Details zur Nikon D7000, von der Canon EOS 60D haben wir bereits einen Preview-Test veröffentlicht.

Hersteller Canon Nikon
Modell EOS 60D D7000
Preis (UVP) 1149 Euro 1189 Euro
Bildsensor CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (23,6 x 15,6 mm)
Auflösung 18 Megapixel 16,2 Megapixel
Optischer Zoom abhängig vom Objektiv abhängig vom Objektiv
Brennweitenbereich abhängig vom Objektiv abhängig vom Objektiv
Lichtstärke abhängig vom Objektiv abhängig vom Objektiv
Bildstabilisator abhängig vom Objektiv abhängig vom Objektiv
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 25.600
Max. Fotoauflösung 5184 x 3456 Pixel 4928 x 3264 Pixel
Max. Videoauflösung 1920 x 1080 Pixel @ 30 fps 1920 x 1080 Pixel @ 24 fps
Dateiformate JPEG, RAW (Foto), H.264 (Video) JPEG, RAW (Foto), H.264 (Video)
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P, A, S, M
Display 3,0 Zoll, beweglich 3,0 Zoll
Sucher optisch optisch
Zubehörschuh ja ja
Speichermedien SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC (x2)
Akkulaufzeit k. A. 1000 Fotos
Abmessungen 14,5 x 10,6 x 7,9 cm 13,2 x 10,5 x 7,7 cm
Gewicht 755 g 780 g

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