Leistung

Bei guten Lichtverhältnissen ist die Panasonic Lumix DMC-FS30 ausgezeichnet, in den restlichen Belangen ist die Kamera in puncto Geschwindigkeit eher durchschnittlich. Die Auslöseverzögerung beträgt bei Motiven mit hohen Kontrasten sehr gute 0,4 Sekunden. Im Zwielicht knickt die FS30 allerdings ein und schafft nur noch 0,9 Sekunden. Zwischen zwei Aufnahmen vergehen 2,4 Sekunden, mit hinzugeschaltetem Blitz verlängert sich die Zwangspause auf sehr zähe 5,2 Sekunden.

Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Bild im Kasten ist, dauert es lediglich 1,4 Sekunden. Mit voller Auflösung schafft die Panasonic FS30 1,1 Fotos pro Sekunde. Nach fünf Aufnahmen in Folge ist allerdings Schluss. Gibt man sich mit 3 Megapixeln zufrieden, schafft die Kamera 4,6 fps. Allerdings ist die Qualität dann eher mäßig und reicht nur noch für sehr kleine Abzüge oder fürs Internet aus.

Bildqualität

Alles in allem ist die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-FS30 sehr gut. Wer seine Fotos allerdings größer als DIN A4 ausdruckt, wird von den Ergebnissen wohl nicht sonderlich begeistert sein. Wie bei den meisten Kameras in dieser Klasse gelingen die Aufnahmen bis einschließlich ISO 200 am besten. Die Detailwiedergabe ist sehr gut, und die Bilder gelingen scharf. Mit ISO 400 geht die Qualität noch in Ordnung, allerdings treten bereits zahlreiche gelbe Farbflecken auf den Bildern auf.

Mit ISO 800 und 1600 eingefangene Bilder sind nicht mehr zu wirklich viel zu gebrauchen – jedenfalls so, wie sie aus der Kamera kommen. Zwar bleiben nach wie vor vergleichsweise viele Details auf den Bildern erhalten, doch das Bildrauschen nimmt stark zu. Zudem treten gelbe Flecken auf den Fotos auf, und es kommt zu einer sichtbaren Farbverschiebung.

Im Weitwinkel ist auf den Fotos eine Tonnenverzerrung sichtbar, im Telebereich tritt eine leichte kissenförmige Verzeichnung auf. Die Schärfe ist in der Bildmitte ausgezeichnet und lässt zu den Ecken hin praktisch nicht nach. Wie bei den meisten Kompaktkameras landen an Übergängen mit hohen Helligkeitsunterschieden violette Farbsäume auf den Bildern. Diese sind allerdings nur bei starker Vergrößerung sichtbar und treten eher im Tele- als im Weitwinkelbereich auf.

Die Farben sehen ansprechend und natürlich aus. Wer auf mehr Sättigung steht, kann den Farbmodus von Standard auf Lebendig umschalten. Der automatische Weißabgleich liefert bei Kunstlicht etwas zu warme Ergebnisse, schlägt sich ansonsten aber recht wacker. Die Ausleuchtung der Fotos gelingt ziemlich gut.

Bei der Videoqualität bewegt sich die Panasonic FS30 auf einem Niveau mit den meisten Pocket Camcordern. Das größte Problem stellen hier die sichtbaren Ruckler bei schnellen Kameraschwenks dar – diese treten allerdings bei den meisten Kompaktkameras auf. Der optische Zoom funktioniert während des Filmens leider nicht, der optische Bildstabilisator hingegen schon.

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