Links neben dem elektronischen Sucher gibt es eine Taste, die den Blitz nach oben aufklappen lässt. Rechts davon sitzen zwei Buttons zum Umschalten zwischen Sucher und Display (EVF/LCD) sowie zum Sperren von Fokus und Belichtung (AF/AE Lock). Leider gibt es keinen Annäherungssensor am Okular des Suchers, der ein automatisches Wechseln bewirkt, wenn der Fotograf die Kamera vor das Auge hält. Ganz rechts oben befindet sich ein drückbares Drehrädchen zum schnellen Anpassen von Blendenzahl, Belichtungszeit, Fokus & Co. Drückt man das Rädchen hinein, so wechselt man beispielsweise im manuellen Modus zwischen der Regelung von Blende und Belichtungszeit hin und her. Wir freuen uns immer über Rädchen an Kameras, da sie im Vergleich zu Tasten eine schnellere Bedienung ermöglichen. Das Drehelement der FZ100 ist allerdings leider recht tief im Gehäuse versenkt, so dass es sich mit einem „Daumenwisch“ nicht besonders weit durch die Parameter blättern lässt. Wer die Belichtungszeit beispielsweise von 1/2000 auf 30 Sekunden umstellen möchte, muss ganz schön lange kurbeln.

Weiter unten gibt es noch Buttons zum Anpassen der auf dem Display dargestellten Informationen, zum Wechseln in den Wiedergabemodus und zum Öffnen eines Schnellmenüs mit aufnahmerelevanten Parametern sowie ein Vier-Wege-Pad mitsamt mittiger Menu/Set-Taste. Neben der Navigation durch die Menüs dient das Pad auch zum Konfigurieren von Selbstauslöser, Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit und eines weiteren frei festlegbaren Parameters. Auf diese Fn-Taste lassen sich beispielsweise Bildseitenverhältnis, Bildqualität, Belichtungsmessung und Weißabgleich ablegen.

Auf der linken Seite des Objektivs befindet sich ein Schiebeschalter zum Wechseln zwischen Autofokus, Makromodus und manuellem Fokus. Darunter sitzt eine mit Focus beschriftete Taste, die die Kamera auch im manuellen Fokusbetrieb auf das Motiv scharfstellen lässt.

Seitlich am Objektiv befindet sich ein kleiner Schieber zum Wechseln zwischen Autofokus, Makromodus und manuellem Fokus.
Seitlich am Objektiv befindet sich ein kleiner Schieber zum Wechseln zwischen Autofokus, Makromodus und manuellem Fokus.

Links am Gehäuse sitzen zwei kleine Klappen. Hinter der oberen, kleineren versteckt sich eine Klinkenbuchse, die wahlweise als Mikrofon- oder Fernsteuerungsanschluss dient. Das untere Türchen schützt einen HDMI-Ausgang sowie einen kombinierten proprietären USB- und AV-Anschluss vor Verschmutzung. Unten an der Kamera befinden sich ein Stativgewinde aus Metall sowie eine Klappe, die die Fächer für Stromspeicher und SD-, SDHC- und SDXC-Karte beherbergt. Die Akkulaufzeit ist mit 410 Fotos nach den Richtlinien der CIPA vergleichsweise hoch. Wer viele Videos aufnimmt und Spezialfunktionen der Kamera nutzt, muss allerdings mit einer geringeren Reichweite rechnen.

Im Lieferumfang enthalten sind Ladegerät, AV-Kabel, Gegenlichtblende, Trageriemen Software-CD mit den Bildbearbeitungsprogrammen PhotoFunStudio und SilkyPix sowie Bedienungsanleitungen sowohl in gedruckter Form als auch auf CD. Ein Kabel für den Mini-HDMI-Anschluss gibt’s leider nur gegen Aufpreis im Zubehör.

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