Alternativ lässt sich der Sucher auch aktivieren, indem man das dreh- und schwenkbare Display verkehrtherum zuklappt. Analog dazu schaltet sich der elektronische Sucher aus, wenn der Fotograf den Bildschirm aufklappt. Das bringt zwar etwas Besserung, ist aber immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Wir hätten uns einfach einen dedizierten LCD/EVF-Umschalter neben dem kleinen Guckloch gewünscht. Apropos Tasten neben dem Guckloch: Hier gibt es rechts und links jeweils einen Button. Der rechte Knopf startet die Videoaufnahme, die Funktion des linken lässt sich frei belegen, beispielsweise mit Weißabgleich, Bildqualität und -auflösung oder Autofokus-Modus. Und nein, nicht mit „Zwischen EVF und Display wechseln“.

Auf dem Objektiv sind die Brennweiten im Kleinbildäquivalent abgedruckt. So verliert der Fotograf im gewaltigen Zoombereich nicht die Orientierung.
Auf dem Objektiv sind die Brennweiten im Kleinbildäquivalent abgedruckt. So verliert der Fotograf im gewaltigen Zoombereich nicht die Orientierung.

Alles in allem ist die Bedienung recht durchdacht und intuitiv. Aufgrund der schieren Fülle an Einstellungsmöglichkeiten ist allerdings eine gewissen Einarbeitungszeit vonnöten, wenn man mit Canons Menüführung nicht vertraut ist. Auch gewieften PowerShot- und EOS-Knipsern kann ein Blick in die Anleitung nicht schaden – die eine oder andere Funktion versteckt sich recht gut in den Menüs.

Im Gegensatz zu ihren Superzoom-Vorgängern setzt die SX30 bei der Stromversorgung nicht mehr auf AA-Zellen, sondern auf einen Lithium-Ionen-Akku. Die Akkulaufzeit ist sehr ordentlich, doch wer sich die Flexibilität von Mignon-Zellen wünscht, guckt hier jetzt in die Röhre. Der Stromspeicher steckt in einem Fach, das über eine Klappe auf der Unterseite des Handgriffs zugänglich ist. Hier findet sich auch der Slot für die SD-Speicherkarten.

Auf der rechten Seite der Kamera befinden sich ein kombinierter USB- und AV-Anschluss sowie ein Mini-HDMI-Ausgang.
Auf der rechten Seite der Kamera befinden sich ein kombinierter USB- und AV-Anschluss sowie ein Mini-HDMI-Ausgang.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Canon den Zubehörschuh der Vorgängermodelle ebenfalls geopfert. Glücklicherweise nicht – der Anschluss versteckt sich bloß unter einer Abdeckung. Auf der Oberseite des Gehäuses gibt es außerdem einen Aufklappblitz. Eine Taste auf der linken Seite lässt ihn hervorschießen, bei Ausnutzung des gewaltigen Zoombereichs gewinnt die Leuchte aber keinen Blumentopf mehr. Zum Anschließen an Computer, Fernseher, Beamer und dergleichen gibt es einen kombinierten Mini-USB/AV-Port sowie eine Mini-HDMI-Schnittstelle hinter einer Klappe auf der rechten Gehäuseseite.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Canon PowerShot SX30 IS im Test: Bridgekamera mit 35-fach-Megazoom

  • Am 9. Dezember 2010 um 16:56 von Fabian

    Vergleich mit nikon p 100
    Hallo Leute
    ich habe da mal eine frage wenn man die Canon sx 30 is mit der Nikon P 100 vergleicht, Rein von der Bild qualität welche camera is dann die bessere bzw welche hat das schärfere bild ?
    habe die Canon mit gekauft und bin nicht zu 100% zufrieden, will aber keine Spiegelreflex.
    Da ich sie diese woche noch umtauschen könnte wäre eine schnelle antwort wirklich super
    mfg

  • Am 23. Januar 2011 um 16:43 von Fritz

    Canon SX 30 iX Nicht empfehlenswert
    Der Riesenzoom hat mich bewogen die Canon SX30IX zu kaufen. Bin noch nie so enttäuscht worden! Leider ist der Autofokus völlig praxisuntauglich! Jedes 2. Foto (auch im Weitwinkelbereich) ist unscharf! Die Bildschärfe meiner viele Jahre alten Panasonic Optio ist erheblich besser.
    Habe mich durch gute Tests zum Kauf verleiten lassen! Ich kann diese Kamera nicht empfehlen!

  • Am 8. August 2011 um 11:11 von eclipse

    zu langsam und viel bildrauschen!
    auslöser drücken und sofort ein foto machen ist unmöglich, weil autofocus zuuu langsam ist. extreme bildrauschen auch bei iso 80 !! das darf doch garnicht sein

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