Canon PowerShot SX30 IS im Test: Bridgekamera mit 35-fach-Megazoom

von Joshua Goldman und Stefan Möllenhoff am , 18:19 Uhr

Pro
  • extrem flexibles Objektiv
  • ausgezeichneter Bildstabilisator
  • interessante Aufnahmemodi
Con
  • weiche, verrauschte Fotos
  • keine RAW-Aufnahme
  • langsam
Hersteller: Canon Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: GUT 7,0 von 10 Punkte
Fazit:

Die Canon PowerShot SX30 IS ist im Wesentlichen eine Kompaktkamera mit einem gewaltigen Zoom-Objektiv. Wer abgesehen vom Vergrößerungsvermögen nicht mehr erwartet, erhält eine sehr gute Megazoom-Kamera. Der DSLR-ähnlichen Optik zum Trotz bewegt sich die Bildqualität auf dem Niveau von Kompakt-Digicams.

Die Canon PowerShot SX30 IS betritt Neuland im Bereich der Superzoomer: Einen 35-fachen optischen Zoom gab es bei einer Fotokamera noch nie. Der Brennweitenbereich beginnt im Weitwinkel bei panoramafreundlichen 24 Millimetern und endet im Telebereich bei teleskopverdächtigen 840 Millimetern im Kleinbildäquivalent. Wie sich die Megazoom-Kamera in der Praxis schlägt, zeigt der Testbericht.

Eines vorweg: Die einen Hobbyfotografen werden die Canon PowerShot SX30 IS kaufen und begeistert sein. Und die anderen werden sie kaufen und entsetzt sein. Obwohl der Superzoomer mit seinem voluminösen Handgriff und dem gewaltigen Objektivtubus etwas wie eine digitale Spiegelreflexkamera aussieht, so steckt im Gehäuse letztendlich doch nur eine kleinsensorige Kompaktkamera mit riesiger Optik. Und mehr Bildqualität als von einer schlanken Digicam darf man nicht erwarten – ein großer Teil der Anschaffungskosten geht für die gewaltige Zoomflexibilität drauf. Und eben nicht wie bei einer DSLR für Bildqualität.

Design

Die PowerShot SX30 IS sieht wie eine Canon-Einsteiger-DSLR nach einer Schrumpfkur aus. Vorne sitzt der große, bequeme Handgriff, auf dessen Oberseite sich der Auslöser sowie der Zoomring zur Bedienung des gewaltigen 35-fach-Objektivs befinden. Dahinter sitzen der Ein/Aus-Schalter sowie ein Drehrädchen zur Auswahl des Aufnahmemodus. Obwohl der Motor die Linse sehr weich und flüssig bewegt, wäre uns ein manueller Objektivring zum Einstellen der Brennweite lieber gewesen. Es dauert einfach zu lange, von einem bis zum anderen Ende des Zoombereichs zu gelangen. Die Zoom-Assist-Taste neben der rückseitigen Daumenablage hilft hier ein wenig. Hält der Fotograf den Knopf gedrückt, zoomt die Linse komplett heraus und hilft so dabei, das Motiv wieder anzuvisieren. Beim Loslassen springt das Objektiv zurück auf die vorherige Brennweite. Das ist zwar gutgemeint, für schnell bewegte Objekte wie im Zickzack vor dem Safari-Jeep fliehende Antilopen aber immer noch zu langsam.

Unterhalb des Zoom-Assis-Knopfs sitzen zwei Buttons zum Wechseln in den Wiedergabemodus und zur Auswahl des Autofokus-Felds. Vom Autofokus-Feld lässt sich nicht nur die Position, sondern auch die Größe bestimmen. Weiter unten folgt ein Vier-Wege-Pad mitsamt mittiger Ok-Taste und einem außen liegenden Einstellring. Dieses Rädchen dient sowohl zum Navigieren durch die Dialoge als auch zum Festlegen von Aufnahmeparametern. Es dreht sich allerdings sehr leichtgängig und rastet nicht ein. Dadurch passiert es schnell, dass man an der gewünschten Einstellung vorbeibrettert.

Praktisch: Das 2,7-Zoll-Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Verkehrtherum zugeklappt ist es vor Kratzern und Verschmutzung geschützt.
Praktisch: Das 2,7-Zoll-Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Verkehrtherum zugeklappt ist es vor Kratzern und Verschmutzung geschützt.

Das Vier-Wege-Pad hält ebenfalls zur Navigation durch die Menüs her und bietet zusätzlich direkte Verknüpfungen auf Fokusart, Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit und Selbstauslöser. Der Func/Set-Button in der Mitte bringt eine Auswahl an Aufnahmeparametern aufs Display, darunter beispielsweise Weißabgleich, Blitzbelichtungskorrektur, Belichtungsreihenfunktion und Belichtungsmessung.

Alle weiteren Einstellungen finden sich in einem Dialog, den die Menu-Taste unter dem Rädchen auf den Bildschirm holt. Daneben gibt es noch einen Display-Button zum Anpassen der auf der Anzeige dargestellten Informationen und zum Wechseln zwischen dem 2,7-Zoll-Display und dem elektronischen Sucher. Die Einstellungen laufen wie folgt durch: LCD mit wenig Infos, LCD mit vielen Details, Sucher mit wenig Infos, Sucher mit vielen Details. Viel nerviger als das händische Hin- und Hergeschalte ist allerdings die Tatsache, dass diverse Aufnahmemodi die Display-Taste für andere Funktionen zweckentfremden. Um dann beispielsweise vom Bildschirm auf den Sucher umzuschalten, muss man erst den jeweiligen Aufnahmemodus verlassen.

Alternativ lässt sich der Sucher auch aktivieren, indem man das dreh- und schwenkbare Display verkehrtherum zuklappt. Analog dazu schaltet sich der elektronische Sucher aus, wenn der Fotograf den Bildschirm aufklappt. Das bringt zwar etwas Besserung, ist aber immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Wir hätten uns einfach einen dedizierten LCD/EVF-Umschalter neben dem kleinen Guckloch gewünscht. Apropos Tasten neben dem Guckloch: Hier gibt es rechts und links jeweils einen Button. Der rechte Knopf startet die Videoaufnahme, die Funktion des linken lässt sich frei belegen, beispielsweise mit Weißabgleich, Bildqualität und -auflösung oder Autofokus-Modus. Und nein, nicht mit „Zwischen EVF und Display wechseln“.

Auf dem Objektiv sind die Brennweiten im Kleinbildäquivalent abgedruckt. So verliert der Fotograf im gewaltigen Zoombereich nicht die Orientierung.
Auf dem Objektiv sind die Brennweiten im Kleinbildäquivalent abgedruckt. So verliert der Fotograf im gewaltigen Zoombereich nicht die Orientierung.

Alles in allem ist die Bedienung recht durchdacht und intuitiv. Aufgrund der schieren Fülle an Einstellungsmöglichkeiten ist allerdings eine gewissen Einarbeitungszeit vonnöten, wenn man mit Canons Menüführung nicht vertraut ist. Auch gewieften PowerShot- und EOS-Knipsern kann ein Blick in die Anleitung nicht schaden – die eine oder andere Funktion versteckt sich recht gut in den Menüs.

Im Gegensatz zu ihren Superzoom-Vorgängern [1] setzt die SX30 bei der Stromversorgung nicht mehr auf AA-Zellen, sondern auf einen Lithium-Ionen-Akku. Die Akkulaufzeit ist sehr ordentlich, doch wer sich die Flexibilität von Mignon-Zellen wünscht, guckt hier jetzt in die Röhre. Der Stromspeicher steckt in einem Fach, das über eine Klappe auf der Unterseite des Handgriffs zugänglich ist. Hier findet sich auch der Slot für die SD-Speicherkarten.

Auf der rechten Seite der Kamera befinden sich ein kombinierter USB- und AV-Anschluss sowie ein Mini-HDMI-Ausgang.
Auf der rechten Seite der Kamera befinden sich ein kombinierter USB- und AV-Anschluss sowie ein Mini-HDMI-Ausgang.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Canon den Zubehörschuh der Vorgängermodelle ebenfalls geopfert. Glücklicherweise nicht – der Anschluss versteckt sich bloß unter einer Abdeckung. Auf der Oberseite des Gehäuses gibt es außerdem einen Aufklappblitz. Eine Taste auf der linken Seite lässt ihn hervorschießen, bei Ausnutzung des gewaltigen Zoombereichs gewinnt die Leuchte aber keinen Blumentopf mehr. Zum Anschließen an Computer, Fernseher, Beamer und dergleichen gibt es einen kombinierten Mini-USB/AV-Port sowie eine Mini-HDMI-Schnittstelle hinter einer Klappe auf der rechten Gehäuseseite.

Ausstattung

Die Canon PowerShot SX30 IS bietet jede Menge Aufnahmeoptionen und ist damit sowohl für Schnappschussknipser als auch für etwas anspruchsvollere Fotografen interessant. Am meisten Freiraum bieten die Funktionen Program, Belichtungspriorität, Blendenpriorität und Manuell. Im Weitwinkel stehen an Blendenzahlen zehn Werte zwischen F2,7 und F8,0 zur Verfügung. Bei maximaler Brennweite schrumpft das Angebot auf nur mehr vier Optionen zwischen F5,8 und F8,0 zusammen. Für die Verschlusszeit bietet Canon zwischen 1/3200 und 15 Sekunden an. Für häufig benutzte Einstellungen gibt es zwei Custom-Slots auf dem Modusrädchen.

Soweit die manuellen Parameter. Wer die Arbeit lieber der Kamera überlässt, freut sich über den Smart-Auto-Modus. Er wählt aus insgesamt 28 Szenenprogrammen das zum Motiv passendste heraus. Alternativ stehen auch eine Reihe von Motivprogrammen für die händische Auswahl bereit, darunter Standards wie Portrait und Landschaft sowie kreativere Features wie Miniatur- und Fischaugen-Effekt. Zudem gibt es noch einen Sport-Modus, der im Prinzip eine Automatik mit aktivierter Serienbildfunktion darstellt. Die folgende Fotostrecke zeigt weitere Aufnahmemodi im Detail.

Die Smart-Shutter-Funktion ermöglicht das Auslösen der Kamera mittels Lächeln oder Zwinkern. Im Zwinker-Modus beispielsweise schießt die SX30 IS ein Foto, sobald jemand der Digicam zuzwinkert. Die Gesichtserkennungsfunktion löst aus, sobald eine zusätzliche Person auf dem Foto auftaucht. Beide Features arbeiten gut.

Fans von Makroaufnahmen freuen sich über die Naheinstellgrenze von null Zentimetern. Das bedeutet, dass auch Motive scharf abgebildet werden, wenn sie die Frontlinse berühren. Allerdings sollte man das nicht unbedingt bei scharfkantigen Gegenständen ausprobieren, sonst zerkratzt das Objektiv.

Hersteller Canon Fujifilm Panasonic
Modell PowerShot SX30 IS FinePix HS10 Lumix DMC-FZ100
Marktpreis 395 Euro 305 Euro 400 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS 1/2,3-Zoll-CMOS
Auflösung 14 Megapixel 10 Megapixel 14 Megapixel
Optischer Zoom 35-fach 30-fach 24-fach
Brennweitenbereich 24 – 840 mm 24 – 720 mm 25 – 600 mm
Lichtstärke F2,7 – F5,8 F2,8 – F5,6 F2,8 – F5,2
Bildstabilisator optisch mechanisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – ISO 1600 ISO 100 – 3200 ISO 80 – 6400
Max. Fotoauflösung 4320 x 3240 Pixel 3648 x 2736 Pixel 4320 x 3240 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel
@ 30 fps
1920 x 1080 Pixel
@ 30 fps
1920 x 1080 Pixel
@ 50 fps
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P, A, S, M P, A, S, M
Display 2,7 Zoll, dreh-/schwenkbar 3,0 Zoll, dreh-/schwenkbar 3,0 Zoll, dreh-/schwenkbar
Sucher elektronisch elektronisch elektronisch
Speichermedien SD, SDHC, SDXC SD, SDHC SD, SDHC, SDXC
Abmessungen 12,3 x 9,2 x 10,8 cm 13,1 x 12,6 x 9,1 cm 12,4 x 9,5 x 8,1 cm
Gewicht 601 g 636 g 496 g

Leistung

Die Canon PowerShot SX30 IS ist langsam. Einzig in der Disziplin „Zeit bis zum ersten Foto“ schlägt sie sich vergleichsweise gut. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Bild im Kasten ist, vergehen 1,8 Sekunden. Die Auslöserverzögerung bei guten Lichtverhältnissen beträgt 0,5 Sekunden, im Zwielicht verschlechtert sich der Wert auf 0,8 Sekunden. Zwischen zwei Fotos genehmigt sich die Kamera eine Verschnaufpause von 3,5 Sekunden. Mit zugeschaltetem Blitz verlängert sich die Auszeit auf 4,0 Sekunden.

Es stehen zwei verschiedene Serienbildmodi zur Verfügung: einer mit und einer ohne ständig angepasstem Autofokus. Wer sich damit zufriedengibt, dass die Kamera alle Fotos mit den Einstellungen der ersten Aufnahme einfängt, kommt auf 1,6 Frames pro Sekunde. Wenn die Kamera Belichtung und Fokus kontinuierlich nachregelt, knipst die SX30 IS lediglich 0,6 Bilder pro Sekunde. Zudem zeigt die Digicam jedes geschossene Foto auf dem Bildschirm an und nicht durchgehend das Motiv. Damit ist das Abfotografieren von schnell bewegten Objekten praktisch Glückssache. Insbesondere bei voller Ausnutzung des optischen Zooms bedeutet das: Abdrücken und auf das Beste hoffen.

Bildqualität

Wie die meisten Megazoom-Kameras liefert die SX30 IS merklich weiche Fotos. Bei Betrachtung in 100-prozentiger Vergrößerung ist auch bei der niedrigsten Empfindlichkeit von ISO 80 ein Bildrauschen sichtbar. Alles in allem hat Canon das Rauschen bis einschließlich ISO 400 allerdings recht gut im Griff. Oberhalb wirken die Fotos zunehmend zermatschter, bei ISO 800 sind noch ein paar wenige Details vorhanden. Bei ISO 1600 sind sowohl Bildrauschen als auch Rauschunterdrückung sehr präsent. Das hat zur Folge, dass kaum mehr Details, dafür aber gelbe Farbflecken auf den Aufnahmen landen.

Im Vergleich zu anderen Superzoom-Bridgekameras schlägt sich die SX30 IS bei der Bildqualität sehr gut. Das größte Problem stellt das enorm vergrößerungsstarke Objektiv. Bei hohen Brennweiten sind nämlich kurze Verschlusszeiten vonnöten, um verwacklungsfreie Fotos zu schießen. Gleichzeitig lässt aber auch die Lichtstärke nach – sie sinkt von F2,7 im Weitwinkel auf F5,8 bei 840 Millimetern im Kleinbildäquivalent. Das bedeutet einen Lichtverlust von gut zwei Blendenstufen. Es ist also eine viermal längere Verschlusszeit erforderlich. Um sowohl die höhere Blendenzahl als auch die kürzere Verschlusszeit zu kompensieren, ist eine höhere ISO-Empfindlichkeit vonnöten. Und genau diese sorgt eben für eine Verschlechterung der Bildqualität.

Die Canon PowerShot SX30 IS bietet noch einen Low-Light-Modus, der die Auflösung auf 2 Megapixel reduziert. Sonderlich brauchbare Ergebnisse erhält man hier jedoch nicht. Er eignet sich für Situationen, in denen unmöglich mit Blitz fotografiert werden kann und in denen ungeachtet von der Qualität einfach nur irgendein Abbild des Motivs im Kasten landen soll.

Obwohl das Objektiv mit einer kleinsten Brennweite von 24 Millimetern einen extremen Weitwinkel bietet, hält sich die Tonnenverzerrung stark in Grenzen. Nur auf der linken Seite ist eine leichte Verzeichnung sichtbar. Und auch bei maximaler Ausnutzung des optischen Zooms gibt es praktisch keine Störungen. Bei genauem Hinsehen ist eine leichte Kissenverzerrung sichtbar. In der Mitte liefert die Optik eine gute Bildschärfe, zu den Seiten und Ecken hin lässt sie allerdings ein wenig nach.

Wie die meisten Megazoom-Kameras hat auch die SX30 IS mit violetten Farbsäumen an Übergängen mit hohen Helligkeitsunterschieden zu kämpfen. Am ausgeprägtesten treten die Bildstörungen im Weitwinkel und bei sehr hohen Brennweiten auf. Stellenweise sind sie so stark präsent, dass sie bei größeren Ausdrucken auffallen. Wer sich an dem einen oder anderen farbigen Rand nicht stört, braucht sich über die Abbildungsfehler allerdings keine Gedanken zu machen.

Farbwiedergabe und Belichtung sind exzellent und über den gesamten Empfindlichkeitsbereich hin konsistent. Bei ISO 1600 treten allerdings – wie bereits erwähnt – gelbe Farbflecken auf den Aufnahmen auf. Und wie bei den meisten Kompakt- und Bridgekameras gehen in hellen Bildbereichen schnell Details verloren. Canons i-Contrast-Feature rettet zumindest in dunklen Bildbereichen etliche Feinheiten. Wer die Funktion nutzt, sollte die Belichtungskorrektur also etwas nach unten regeln und dann die unterbelichteten Motivteile wiederherstellen.

Die Videoqualität bewegt sich auf dem Niveau der meisten HD-Pocket-Camcorder. Sie ist nicht weltbewegend und gefährdet sicherlich keine ausgewachsenen Camcorder, für den einen oder anderen YouTube-Clip reicht sie aber aus. Und auch auf dem HD-Fernseher sehen die Filmchen sehr ordentlich aus. Der optische Zoom funktioniert auch während der Videoaufnahme. Erfreulicherweise arbeitet der Zoommotor so leise, dass er nicht auf den Clips zu hören ist. Der Bildstabilisator funktioniert ebenfalls, und auch an einen Windfilter hat Canon gedacht. Letzterer hat aber kaum praktischen Nutzen. Canons Farbaustausch- und Miniatur-Effekte sorgen auch im Videomodus für nette Effekte.

Fazit

Mit ihrem gewaltigen Vergrößerungsvermögen steht die Canon PowerShot SX30 IS derzeit im Rampenlicht der Superzoom-Bühne. Und teilweise ist diese Aufmerksamkeit sicherlich auch verdient – einen 35-fachen optischen Zoom schustert man nicht eben über Nacht zusammen. Das Problem ist jedoch, dass die Einsetzbarkeit des mächtigen Objektivs stark vom verfügbaren Licht abhängt. Und selbst bei direktem Sonnenlicht bewegt sich die Bildqualität „nur“ auf dem Niveau von gewöhnlichen Kompaktkameras, und nicht etwa auf einer Ebene mit knapp 400 Euro teuren Einsteiger-DSLRs.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen   
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)   
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)   
Nikon Coolpix P100 [4]

1.8 
1.4 
0.6 
0.4 
Sony Cyber-shot DSC-HX1 [5]

2 
1.4 
0.7 
0.4 
Panasonic Lumix DMC-FZ38 [6]

1.6 
1.7 
0.9 
0.4 
Fujifilm FinePix HS10 [7]

2.2 
2.4 
1.1 
0.7 
Kodak EasyShare Z981 [8]

2.5 
3.2 
0.8 
0.6 
Canon PowerShot SX30 IS

1.8 
3.5 
0.8 
0.5 


Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Nikon Coolpix P100 [4]

11.3 
Canon PowerShot SX30 IS

0.6 

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41539793/canon-powershot-sx30-is-im-test-bridgekamera-mit-35-fach-megazoom/

URLs in this post:

[1] Superzoom-Vorgängern: https://www.cnet.de/tests/digicam/41002370/canon_powershot_sx10_flinke_bridgekamera_mit_20_fach_zoom.htm

[2] Canon PowerShot SX30 IS ausprobiert: 35-fach-Megazoom und coole Effekte: https://www.cnet.de/41539393/canon-powershot-sx30-is-ausprobiert-35-fach-megazoom-und-coole-effekte/?pid=1#sid=41539793

[3] Beispielfotos: die Bildqualität der Canon PowerShot SX30 IS: https://www.cnet.de/41539796/beispielfotos-die-bildqualitaet-der-canon-powershot-sx30-is/?pid=1#sid=41539793

[4] Nikon Coolpix P100: https://www.cnet.de/tests/digicam/41527579/nikon_coolpix_p100_26_fach_zoom_bridgekamera_schafft_240_fps.htm

[5] Sony Cyber-shot DSC-HX1: https://www.cnet.de/tests/digicam/41003646/sony_cybershot_dsc_hx1_schnell__innovativ_und_schwache_fotos.htm

[6] Panasonic Lumix DMC-FZ38: https://www.cnet.de/tests/digicam/41503369/panasonic_lumix_dmc_fz38_18_facher_superzoomer_im_test.htm

[7] Fujifilm FinePix HS10: https://www.cnet.de/tests/digicam/41532507/fujifilm_finepix_hs10_im_test_30_facher_superzoomer_mit_1000_fps_videofunktion.htm

[8] Kodak EasyShare Z981: https://www.cnet.de/tests/digicam/41534247/kodak_easyshare_z981_schnaeppchen_superzoomer_mit_maessiger_bildqualitaet.htm