Notebook-Kaufberatung: von Prozessor und Grafik bis Display und Ausstattung

Mac oder PC?

Apple konnte seinen Anteil am Notebookmarkt trotz hoher Preise in den letzten Jahren stetig steigern. Das Erfolgsrezept ist ein bedienerfreundliches Betriebssystem in Verbindung mit schicker und innovativer Hardware. Geräte wie das kürzlich vorgestellte MacBook Air mit 11,6 Zoll setzen setzen Bestmarken. Wer einen Mac kauft, bekommt eine Lösung aus einem Guss.

Beim PC gilt dagegen: Viele Köche verderben den Brei. Windows ist auch in seiner neuesten Version Windows 7 nicht so ausgefeilt wie Mac OS X. Nach wenigen Klicks kommen beispielsweise Oberflächen zum Einsatz, die man schon von Windows 95 kennt. Zwar hat sich mit Windows 7 der Abstand zum Mac verringert, in der selben Liga wie Apple spielt Microsoft aber nach wie vor nicht. Daher wächst die Anhängerschaft um die Rechner mit dem Apfel.

Seit Apple auf Intel-Prozessoren setzt, ist der Umstieg vom PC deutlich einfacher geworden: Das mitgelieferte Programm (beziehungsweise der Bootmanager) Boot Camp ermöglicht es, parallel zu Mac OS X ein vollwertiges Windows zu installieren und beim Hochfahren des Rechners alternativ zu starten. Apple stellt die notwendigen Treiber.

Eine Virtualisierungslösung wie das 79 Euro teure Parallels erlaubt sogar den gleichzeitigen Betrieb von Mac OS X und Windows. Man muss nicht neu booten, sondern kann seine Programme unter OS X wie Mac-Software nutzen. Lediglich für besonders leistungshungrige Software wie Spiele benötigt man noch ein natives Windows, das nicht als performancefressende Virtual Machine ausgeführt wird.

Aber was gibt es durch den Einsatz eines Mac zu gewinnen? Und was zu verlieren? Mac OS X hat durch die enge Bindung an die Hardware weniger Problempotential und zeigt wie eingangs beschrieben in vielen Bereichen mehr Liebe zum Detail. Außerdem sind MacBooks besser vorkonfiguriert als windowsbasierte Maschinen, die mittlerweile immer mit Crapware ausgeliefert werden – also mit Software-Beigaben, die den Nutzer zum Kauf von Vollversionen etwa von Virenscannern oder Backup-Tools animieren sollen.

Das bei MacBooks kostenlos mitgelieferte Multimedia-Anwendungspaket iLife könnte ebenfalls ein Grund sein, sich für einen Apple zu entscheiden. Neben der Software überzeugt auch die Hardware des Herstellers: Design, Verarbeitung und Ausstattung bewegen sich auf hohem Niveau.

Ob man den Umstieg auf den Mac wagen möchte, hängt von der Bereitschaft ab, sich auf Neues einzulassen. Mac OS X ist anders strukturiert als Windows und erfordert in einigen Bereichen ein Umlernen. Die Entscheidung sollte man also nicht übers Knie brechen. Wer allerdings den Wechsel vollzogen hat, kehrt meistens nicht mehr zu Windows zurück.

Eine große Hürde für den Umstieg auf den Mac sind die relativ hohen Preise. Der günstigste 13-Zöller von Apple, das Macbook mit 2,4-GHz-Prozessor, kostet beispielsweise 999 Euro. PC-Notebooks dieser Leistungsklasse gibt es schon ab 600 Euro. In vielen Fällen sind die Mehrkosten der Mac-Hardware gerechtfertigt, beispielsweise durch hochwertigere Materialien wie Alu oder eine flache Bauform, aber nicht jeder ist bereit, so tief in die Tasche zu greifen.

Apple MacBook

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