Notebook-Kaufberatung: von Prozessor und Grafik bis Display und Ausstattung

Schnittstellen und Kommunikation

Jedes aktuelle Notebook hat USB-2.0-Anschlüsse, man sollte nur darauf achten, dass es genug für die eigenen Anforderungen sind. Wer also immer mit externer Maus arbeitet, keine integrierte Webcam hat und seine Musiksammlung auf einer externen Festplatte speichert, sollte mindestens drei, besser gleich vier Ports vorsehen.

Mittlerweile sind einige Notebooks mit USB 3.0 auf dem Markt, das die zehnfache Übertragungsgeschwindigkeit von USB 2.0 erlaubt. Um die zusätzliche Performance nutzen zu können. braucht man jedoch auch USB-3.0-Endgeräte. Die Auswahl beschränkt sich derzeit auf einige externe Festplatten. Wie der Test der Buffalo Drivestation HD-HXU3 zeigt, erlaubt USB 3.0 hier in der Praxis erheblich schnellere Transfers. Üblicherweise sind nicht alle USB-Ports eines Notebooks 3.0-fähig.

Nur noch selten verbaut wird ein Firewire-Port. Es gibt auch nur noch sehr wenige Geräte, die auf die Schnittstelle setzen. Wer externe Festplatten performant anbinden will, sollte auf einen eSATA-Port achten. Er ist häufig in Kombination mit USB ausgeführt.

WLAN-Module mit Unterstützung des aktuellen, flotten N-Standards (IEEE 802.11n) sind mittlerweile in jedem Notebook zu finden. Die Technologie ermöglicht höhere Übertragungsraten und größere Reichweiten als die alten Standards nach b und g, ist aber abwärtskompatibel. Auch Gigabit-Ethernet, das nur im Unternehmensumfeld eine Rolle spielt, hat mittlerweile jedes Notebook. Wer in einer Umgebung mit vielen WLAN-Netzen wohnt oder arbeitet und aufgrund der wenigen Frequenzen mit miesen Reichweiten oder Datenübertragungsraten zu kämpfen hat, sollte Wert auf WLAN nach 802.11a legen. Es ist zwar nur selten anzutreffen und verlangt nach einem Accesspoint oder Router, der ebenfalls im A-Band (5 GHz) funkt, doch dafür lassen sich auch in hochfrequentierten Gegenden flott Daten übertragen.

Viele Anwender möchten überall online sein. Deutlich gesunkene Preise für Datentarife – selbst Flatrates kosten heute nur noch 25 Euro pro Monat – rücken diesen Wunsch in greifbare Nähe. Wer regelmäßig mobile Datendienste per Notebook nutzt, sollte die Anschaffung eines Geräts mit integriertem HSDPA-Modul in Betracht ziehen. Im Gegensatz zu Expresscard- und USB-Lösungen steht so nichts vom Gehäuse ab, und die im Displayrahmen untergebrachten Antennen sorgen für einen etwas besseren Empfang. Es lohnt sich, bei den Mobilfunkprovidern mögliche Subventionen für Karten und Geräte zu prüfen.

Bluetooth ist nach wie vor nicht in allen Geräten integriert, könnte aber zur Anbindung von Handys und Headsets nützlich sein. Sie bieten bei Videokonferenzen einen deutlich besseren Klang als die im Displayrahmen integrierten Mikrofone. Auch eine Webcam ist nicht immer vorhanden. Wenn man darauf Wert legt, sollte sie eine Auflösung von 1,3 Megapixeln bieten.

Für Anwender, die ihr Notebook häufig als Desktopersatz nutzen, kann eine Dockingstation sinnvoll sein. Das Gerät muss dafür eine Schnittstelle bieten, was hauptsächlich bei Businessmaschinen der Fall ist.

eSATA USB
Wenn der integrierte Speicher zur Neige geht, lassen sich externe Festplatten anschließen. Der USB-2.0-Port wird dabei schnell zur Bremse. Flott geht es nur mit einem eSATA-Anschluss.

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