Neue Kameras im November: Panasonic Lumix DMC-GH2, Casio Exilim EX-H20G und mehr

Panasonic Lumix DMC-GH2: Fotokamera für Videobegeisterte

Panasonic Lumix DMC-GH2Unter Videoenthusiasten erfreut sich die Panasonic Lumix DMC-GH1 großer Beliebtheit. Trotz der recht hohen Anschaffungskosten von derzeit rund 1000 Euro bietet sie gegenüber Camcordern in diesem Preissegment einen entscheidenden Vorteil: Der Bildsensor ist vergleichsweise groß, und damit ist bei den Aufnahmen ein kreatives Spiel mit der Tiefenschärfe möglich. Das sorgt für einen professionellen Film-Look. Zwar ist das auch mit den immer günstiger werdenden Video-DSLRs möglich, doch diese haben einen gravierenden Nachteil: Es steht in den allermeisten Fällen (Ausnahmen sind die neu erschienenen Nikon-Modelle D3100 und D7000) kein kontinuierlicher Autofokus zur Verfügung, und damit muss der Kameramann ständig händisch auf das Motiv scharfstellen.

Jetzt wird es Zeit für einen Nachfolger. Die Panasonic Lumix DMC-GH2 kommt Ende diesen Monats in den Handel. Sie verfügt über einen neu entwickelten Micro-Four-Thirds-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Den maximale Empfindlichkeit hat der Hersteller gegenüber der Vorgängerin von ISO 3200 auf ISO 12.800 gesteigert. Deutlich interessanter für Videofans ist wohl die Tatsache, dass sich der lichtempfindliche Chip nun mit 50 und nicht mehr nur mit 24 Bildern pro Sekunde auslesen lässt. Davon dürften insbesondere Aufnahmen von schnell bewegten Objekten profitieren.

Zur Kontrolle der Aufnahmen dient wahlweise ein elektronischer Sucher oder ein dreh- und schwenkbar aufgehängtes Display. Der 3,0-Zoll-Bildschirm ist zudem wie bei der Lumix-Schwester G2 berührungsempfindlich. Die Mini-Anzeige hinter dem Okluar löst beachtliche 800 mal 640 Bildpunkte auf, der große Bildschirm bietet durchschnittliche 480 mal 320 Pixel.

Eine weitere Besonderheit bei der DMC-GH2 ist die Kompatibilität zum ebenfalls neu vorgestellten 3D-Objektiv Lumix G 12/12,5mm. Allerdings lassen sich mit der Linse – jedenfalls mit der aktuellen Firmware-Version – nur dreidimensionale Stand- und keine Bewegtbilder einfangen. Die 3D-Fotos speichert die Kamera im MPO-Format. Dank integriertem HDMI-Ausgang lassen sie sich dann direkt auf kompatiblen Fernsehern betrachten.

Die Panasonic Lumix DMC-GH2 soll ab Ende November zur unverbindlichen Preisempfehlung von 900 Euro in den Regalen stehen. Mit dem 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv veranschlagt der Hersteller 1000 Euro, mit der bereits von der GH1 bekannten 14-bis-140-Millimeter-Optik sind es 1550 Euro. Mehr technische Daten hält die folgende Tabelle bereit. Weitere Details und einen Vergleich mit der Vorgängerin sowie zwei aktuellen Konkurrentinnen gibt es in unserem Kamerablog.

Hersteller Panasonic
Modell Lumix DMC-GH2 (14-42mm-Kit)
Preis (UVP) 999 Euro
Bildsensor Live-MOS (17,3 x 13,0 mm)
Auflösung 16 Megapixel
Optischer Zoom 3-fach
Brennweitenbereich (KB) 28 – 84 mm
Lichtstärke F3,5 – F5,6
Bildstabilisator optisch (via Objektiv)
Empfindlichkeiten ISO 160 – 12.800
Max. Fotoauflösung 4608 x 3456 Pixel
Max. Videoauflösung 1920 x 1080 Pixel @ 50 fps
Dateiformate RAW, JPEG (Foto), AVCHD, MJPEG (Video)
Manuelle Einstellungen P, A, S, M
Display 3,0 Zoll, Touchscreen, dreh- und schwenkbar
Sucher elektronisch
Zubehörschuh ja
Speichermedien SD, SDHC, SDXC
Energieversorgung Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit 330 Fotos
Abmessungen 12,4 x 9,0 x 7,6 cm (nur Body)
Gewicht 392 g (nur Body)

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