Kaufberatung Kompaktkameras: Sensor, Objektiv und Ausstattung – darauf kommt es an

Ein weiteres interessantes Feature stellen integrierte GPS-Receiver dar. Derzeit verfügen die Modelle Casio Exilim EX-H20G, Panasonic Lumix DMC-TZ10, Samsung WB650 und Sony Cyber-shot DSC-HX5V über eine Orientierungshilfe. Die Kameras speichern dann in den Fotos jeweils die Koordinaten ab, wo diese entstanden sind. Damit ist es ein leichtes, später aus dem Fotoverhau auf der Festplatte alle Aufnahmen herauszusuchen, die im Griechenland-Urlaub entstanden sind.

Wer nicht nur Stand-, sondern auch Bewegtbilder einfangen möchte, sollte auf eine hochauflösende Videofunktion achten. Die meisten aktuellen Kompaktkameras nehmen Filmchen mit 1280 mal 720 Pixeln auf. Digicams mit CMOS-Sensoren schaffen teilweise auch Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Bildpunkten. Einen ausgewachsenen Camcorder können die Knipsen allerdings nicht ersetzen. Videofans sollten jedoch darauf achten, dass der optische Zoom auch während der Bewegtbildaufnahme zur Verfügung steht.

Neben den immer noch recht „normalen“ Ausstattungsmerkmalen gibt es noch eine Reihe von Exoten-Kameras. Besonders auffällig wäre da beispielsweise die Nikon S1100pj, die einen integrierten Beamer mitbringt. So kann man sich die Partyfotos noch am selben Abend bequem an jeder weißen Wand angucken. Die Fujifilm Real 3D W3 dagegen bietet zwei Objektive und zwei Bildsensoren – und fängt so waschechte 3D-Fotos und Videos ein. Wer seiner Kamera allerlei zumutet, sollte sich nach einem wasserdichten und stoßfesten Modell umsehen – ein empfehlenswertes Modell ist hier die Pentax Optio W90.

Mit zwei Objektiven und zwei Bildsensoren fängt die Fujifilm Real 3D W3 Stand- und Bewegtbilder in 3D ein.
Mit zwei Objektiven und zwei Bildsensoren fängt die Fujifilm Real 3D W3 Stand- und Bewegtbilder in 3D ein.

Fazit

Ob blitzschnell, mit gewaltigem Zoom, für den kleinen Geldbeutel oder mit großem Sensor für anspruchsvolle Fotografen – es gibt für nahezu alle Bedürfnisse die richtige Kompaktkamera. Welches Modell in der jeweiligen Digicam- und Preisklasse die beste Wahl ist, zeigen unsere ausführlichen Kamera-Testberichte. Die folgende Tabelle zeigt, welche Features ab welchem Preisbereich zur Verfügung stehen.

Kameraklasse Preisbereich Bildsensor Zoombereich Kamerabeispiel
Günstige Marken-Kompaktkameras ab 65 Euro 1/2,3 Zoll, CCD 3-fach bis
7-fach
Canon PowerShot A495
Kompakte Superzoomer
(ab 10-fach-Zoom)
ab 140 Euro 1/2,3 Zoll, CCD 10-fach bis
14-fach
Fujifilm FinePix F80EXR
Digicams mit schnellem
CMOS-Sensor
ab 170 Euro 1/2,3 Zoll, CMOS 4-fach bis
30-fach
Sony Cyber-shot DSC-TX1
Superzoom-Kameras
(ab 20-fach-Zoom)
ab 200 Euro 1/2,3 Zoll, CCD 20-fach bis
35-fach
Kodak EasyShare Z981
Kompaktkameras mit großem Bildsensor ab 290 Euro 1/1,7 Zoll, CCD 3-fach bis
7-fach
Samsung EX1

Wer bereit ist, etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, bekommt eine sogenannte EVIL-Kamera. In dieser Digicam-Klasse kommen Bildsensoren zum Einsatz, wie sie auch in Spiegelreflexkameras Verwendung finden. Im Gegensatz zu DSLRs verzichten die EVIL-Modelle allerdings auf den Spiegelkasten und ermöglichen so eine deutlich kompaktere Bauweise. Dennoch gibt es zudem die Möglichkeit, die Objektive zu wechseln. Wir haben uns an anderer Stelle bereits ausführlich mit den EVIL-Kameras auseinandergesetzt.

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