Für die Kamera gibt es optional außerdem einen neuen Batteriegriff, der sowohl AA-Batterien als auch Nikons proprietäre Lithium-Ionen-Akkus aufnimmt. Ein paar Kleinigkeiten haben wir an der Bedienung allerdings auszusetzen. Der Hersteller setzt nach wie vor auf die vertikale Tastenreihe links vom Display: Hier befinden sich Buttons für Menü, Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit und Bildqualität. Die Knöpse fühlen sich identisch an und sind so – jedenfalls ohne hinzusehen – nicht einwandfrei voneinander zu unterscheiden.

Die Info-Anzeige ist leider nicht interaktiv – wie beispielsweise bei der Konkurrentin Canon EOS 60D. Zwar gibt es für alle wichtigen Funktionen auch dedizierte Tasten auf der Kamera, aber dennoch wäre es schön gewesen, beispielsweise die Aufnahmeparameter hier nicht nur übersichtlich präsentiert zu bekommen, sondern auch ändern zu können.

Das Infodisplay mit den Aufnahmeparametern ist leider nicht interaktiv. Stattdessen lassen sich lediglich ein paar eher selten benötigte Einstellungen treffen.
Das Infodisplay mit den Aufnahmeparametern ist leider nicht interaktiv. Stattdessen lassen sich lediglich ein paar eher selten benötigte Einstellungen treffen.

Ein Druck auf den Knopf zur Blitzbelichtungskorrektur löst bei aufgestecktem Blitz das Einstelllicht aus. Das Feature dient eigentlich dazu, dem Fotografen vor dem Drücken des Auslösers einen Eindruck über Licht- und Schattenfall zu gewähren. Allerdings kommen wir beim Knipsen gelegentlich versehentlich auf die Taste und verbrennen kräftig Sehstäbchen bei unseren Fotomodels vor der Linse. Irgendwann deaktivieren wir den Knopf.

Ausstattung

Hersteller Canon Nikon Nikon
Modell EOS 60D D90 D7000
Marktpreis (Body) 860 Euro (UVP: 1149 Euro) 615 Euro (UVP: 969 Euro) 1050 Euro (UVP: 1189 Euro)
Sensor CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (23,6 x 15,8 mm) CMOS (23,6 x 15,6 mm)
Auflösung 18 Megapixel 12,3 Megapixel 16,2 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 25.600
Verschlusszeiten 1/8000 – 30 s 1/4000 – 30 s 1/8000 – 30 s
Autofokus 9 Punkte (9 Kreuzsensoren) 11 Punkte (1 Kreuzsensor) 39 Punkte (9 Kreuzsensoren)
Belichtungsmessung 63 Zonen, iFCL 420-Pixel-Matrix 2016-Pixel-Matrix
Serienbildmodus 5,3 fps 4,5 fps 6,0 fps
Videofunktion 1080/30p/25p/24p; 720/60p/50p 720/24p 1080/24p; 720/30p
Displaygröße 3,0 Zoll (schwenkbar) 3,0 Zoll (fest) 3,0 Zoll (fest)
Displayauflösung 1.040.000 Bildpunkte (720 x 480 Pixel) 921.000 Bildpunkte (640 x 480 Pixel) 921.000 Bildpunkte (640 x 480 Pixel)
Sucherbildfeld 96 Prozent 96 Prozent 100 Prozent
Verschlusshaltbarkeit 100.000 Auslösungen 100.000 Auslösungen 150.000 Auslösungen
Kabellose Blitzsteuerung ja ja ja
Akkulaufzeit 1100 Fotos 850 Fotos 1050 Fotos
Speichermedien 1 x SDXC 1 x SDHC 2 x SDXC
Abmessungen 14,5 x 10,6 x 7,9 cm 13,2 x 10,3 x 7,7 cm 13,2 x 10,5 x 7,7 cm
Gewicht 755 g 620 g 690 g

Die Nikon D7000 bietet eine Reihe von verschiedenen Autofokusmodi. So nutzt die Kamera wahlweise nur den mittleren Fokuspunkt oder dynamisch einen oder mehrere von 9, 21 oder 39 AF-Sensoren. Alternativ gibt es auch eine 3D-Tracking-Funktion sowie einen Automatik-Modus. Beim Fotografieren mit dem mittleren Fokuspunkt fühlt sich die Kamera extrem schnell an. Das gleiche gilt zwar auch für den Automatik-Betrieb, doch hier tritt das gleiche Problem wie immer auf: Die Kamera kann eben einfach nicht Gedanken lesen und wählt regelmäßig einen anderen Bildbereich für den Fokus aus als den, den wir eigentlich anvisieren wollten.

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