Wie bereits erwähnt, läuft das System wahlweise mit Netzanschluss oder acht D-Batterien. Laut Altec Lansing hält das iMT800 im mobilen Betrieb bis zu 30 Stunden durch. Nachdem acht Mono-Zellen über zehn Euro kosten, ist das kein ganz billiger Spaß – wer den Ghettoblaster häufig mobil nutzt, sollte in Akkus investieren. Uns wäre es allerdings lieber gewesen, wenn der Hersteller einen wiederaufladbaren und am besten austauschbaren Stromspeicher gleich im Gehäuse integriert hätte, der sich beim Anstöpseln an die Steckdose auflädt.

Leistung

Nicht zuletzt dank der zwei 5,25-Zoll-Subwoofer, von denen einer aktiv und einer passiv arbeitet, erfüllt das Mix iMT800 auch hohe Lautstärkeansprüche. Das System füllt auch größere Räume mit ordentlich Lärm. Außerdem für Sound sorgen zwei 3-Zoll-Mitteltöner und zwei 1-Zoll-Hochtöner. Der Equalizer lässt sich wahlweise mittels Fernbedienung oder auf dem Gerät selbst anpassen.

Die beiden 5,25-Zoll-Subwoofer auf der rechten und linken Seite des Gehäuses sorgen für ordentlich Krach.
Die beiden 5,25-Zoll-Subwoofer auf der rechten und linken Seite des Gehäuses sorgen für ordentlich Krach.

Alles in allem sind wir ziemlich beeindruckt vom Sound, den das iMT800 abliefert. Das System wirkt gut ausbalanciert und überzeugt mit feinen Klangdetails. Weder in den Höhen, noch in der Mitten oder bei den Bässen können wir signifikante Einbrüche feststellen. Und gleichzeitig schüttelt der Altec-Lansing-Würfel die Eingeweide kräftig durch, wenn man die Lautstärke auf Maximum dreht. Sicherlich kommt das iMT800 nicht an ein echtes 2.1-System mit dediziertem Subwoofer heran, was den Sound angeht. Aber der Bass wummert mächtig, und der Lautsprecher klingt größer als er in Wirklichkeit ist.

Wir haben uns im Test durch eine große Bandbreite von Musik gehört – von Elvis Costello über Dan Auerbach bis hin zu Lady Gaga und Rihanna war alles dabei. Ungeachtet vom Genre wirft das Mix iMT800 alle Musikmacher eindrucksvoll durch die Gegend.

Fazit

Wer sich mit dem Retro-Design des Mix iMT800 anfreunden kann, erhält mit dem Altec-Lansing-System einen durchdachten und flexiblen Lautsprecher für seinen Apple-Player. Wer nach einer gut klingenden, bassfreudigen und – mehr oder weniger – tragbaren Krachkiste sucht, dem können wir das iMT800 uneingeschränkt empfehlen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Altec Lansing Mix iMT800 im Test: bassgewaltiges iPod-Dock im Retro-Outfit

  • Am 17. Dezember 2011 um 20:00 von Tim

    Kleine fehler in Beschreibung
    Also ich besitze die Anlage und muss sagen, dass die Tragegriffe an der Seite der Anlage nicht aus Metall sondern aus Plastik sind und dass der Karabiner der in der Fernbedienung Integriert ist aus Metall besteht und nicht aus Plastik und er sich zudem meiner Meinung nach ziemlich gut als Flaschenöffner bewährt.

    Außerdem kann man zusätzlich beim normalen abspielen der Musik vom iPod oder vom iPhone auch noch mit den Tasten P1 die Wiedergabe art, mit P2 die zufällige Wiedergabe und mit P3 und P4 die meist gehörten Alben hin und her schalten.

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