Im Vergleich zum alten TriPort, dem AE1, wenn man so will, hat Bose auch den Klang verbessert: Der Kopfhörer produziert einen sehr akkuraten Sound mit knackigem, gut definiertem Bass. Im Test haben wir den AE2 mit einer ordentlichen Bandbreite an Titeln an seine Grenzen getrieben – darunter Elvis Costello, Bruce Springsteen, Rolling Stones, Kings of Leon sowie ein paar Klassik-Tracks.

Der Bose AE2 ist ein äußerst komfortabler geschlossener Kopfhörer mit sehr gutem Klang, der Schwächen in der Aufzeichnung gnadenlos aufzeigt.
Der Bose AE2 ist ein äußerst komfortabler geschlossener Kopfhörer mit sehr gutem Klang, der Schwächen in der Aufzeichnung gnadenlos aufzeigt.

Das einzige kleine Kritikpunkt: Da der Kopfhörer so detailliert ist, kann er manchmal etwas aufdringlich sein, da er bestimmte Instrumente – beispielsweise Becken – überbetont. Letztlich ist es aber eine Frage des Geschmacks, ob man diesen Extra-Kick mag. Der AE2 lässt zudem schlecht aufgenommene Musik noch schlechter klingen, da die Schwächen in der Aufnahme akzentuiert werden. Andererseits klingen richtige gute Aufnahmen auch echt klasse.

Fazit

Von diesem Problemchen abgesehen ist der Bose AE2 wirklich gut. Ist er der am besten klingende Kopfhörer für unter 150 Euro? Wahrscheinlich nicht. Aber bei dieser Kombination aus erstklassigem Klang und exzellentem Komfort fällt eine Empfehlung leicht – besonders dann, wenn man nicht mehr als 300 Euro für den QuietComfort 15 ausgeben möchte. Ja, der 15er blockt Außengeräusche – beispielsweise den Lärm von Flugzeugtriebwerken – noch besser. Aber der AE2 ist komfortabler und kostet weniger als die Hälfte.

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