Trends von der CES: das können Kameras und Camcorder im Jahr 2011

Casios Exilim EX-TR100 (Tryx) bringt ebenfalls einen CMOS-Chip mit. Aber das ist bei der 1,5 Zentimeter flachen Knipse nicht einmal das spannendeste. Denn das Design fällt – im wahrsten Sinne des Wortes – aus dem Rahmen. Bildsensor, Optik und 3,0-Zoll-Touchscreen sind um 360 Grad drehbar in einem Rahmen aufgehängt. Der Bildschirm selbst lässt sich außerdem gegenüber dem Optik-Bildsensor-Block noch einmal um 270 Grad drehen. Damit ist es möglich, die Digicam in einer ganzen Reihe von verschiedenen Kombinationen auf- und zuzuklappen – für Rechtshänder, für Linkshänder, für Selbstportraits und so weiter. Außerdem bringt die Knipse mit dem Rahmen ihr Stativ für Selbstportraits und Nachtaufnahmen gleich mit.

Fällt aus dem Rahmen: Bei der Casio Exilim EX-TR100 haben die Designer ganze Arbeit geleistet.
Fällt aus dem Rahmen: Bei der Casio Exilim EX-TR100 haben die Designer ganze Arbeit geleistet.

Interessant ist übrigens auch das Objektiv: Die Optik der TR100 bietet einen extremen Weitwinkel von 21 Millimetern. Einen optischen Zoom gibt es allerdings nicht – dafür ist das Gehäuse einfach zu klein. Wir freuen uns darauf, die raffinierte Digicam ausführlich testen zu können. Bis es soweit ist, gibt es in unserem Kamera-Blog ein paar mehr Details und Bilder zu Casios Tryx.

Kodak hat in Las Vegas seine erste Kamera mit rückseitig belichtetem Bildsensor gezeigt. Die EasyShare Max verfügt über einen 30-fachen optischen Zoom. Außerdem bietet sie RAW-Aufnahme, volle Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit sowie eine Reihe von Kreativeffekten, beispielsweise eine HDR-Automatik. Der Superzoomer soll ab März im Handel erhältlich sein. Von JVCs GC-PX1 dagegen ist noch nicht einmal bekannt, ob sie überhaupt jemals im Handel erhältlich sein wird. Die technischen Daten machen allerdings Lust auf mehr: Full-HD-Videos mit 60 beziehungsweise 50 Vollbildern pro Sekunde, 300-fps-Zeitlupen-Clips in VGA-Auflösung, 30 10-Megapixel-Fotos pro Sekunde und so weiter. Mehr Details gibt’s in der folgenden Fotostrecke.

Anspruchsvolle Digicams

Wie gesagt, Highend-Kameras gibt’s auf der CES nicht zu sehen. Aber immerhin hatten Olympus, Samsung und Fujifilm ein paar anspruchsvollere Modelle im Gepäck. Olympus hat in Las Vegas das Geheimnis um die XZ-1 gelüftet, von der es auf der Photokina bereits einen Prototypen zu sehen gab. Die Digicam verfügt über einen Sensor, der mit 1/1,7 Zoll mehr Platz für einfallendes Licht bietet als die gemeine Standard-Kompaktkamera – und damit auch eine bessere Bildqualität. Außerdem ist das Objektiv der Olympus XZ-1 mit einer größten Blende von F1,8 extrem lichtstark. Das niedrige Öffnungsverhältnis sorgt dafür, dass viel Licht auf den Sensor dringt, was wiederum für niedrigere erforderliche Ausleseempfindlichkeiten sorgt. Und damit wiederum für bessere Fotoqualität. Wir haben an anderer Stelle bereits ausführlich über die Olympus XZ-1 berichtet.

Neben der XZ-1 hat Olympus außerdem ein kleines Update seiner Einsteiger-EVIL-Kamera E-PL1 präsentiert. Die wesentlichen Verbesserungen bei der E-PL2 betreffen Haptik und Bedienung. Außerdem gibt es ein neues Kitobjektiv, das im Videomodus leiser arbeiten soll. Bildsensor und -prozessor sind aber identisch zum alten Modell. Ganz ähnlich sieht es bei der Samsung NX11 aus, die die Nachfolge der NX10 antritt. Die Neuerungen betreffen hier ebenfalls in erster Linie Bedienung und Haptik.

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