Fazit

Die Canon EOS 60D ist in vielerlei Hinsicht eine sehr gute Kamera. Sie gibt ordentlich Gas, bietet – inbesondere für Video-Fans – eine tolle Ausstattung und liefert eine ausgezeichnete Foto- und Videoqualität. Sie ist allerdings nicht ganz so schnell wie die Nikon D7000, und das Interface geht uns gelegentlich auf die Nerven. Wer eine gute Video-DSLR sucht, kommt allerdings an Canon derzeit praktisch nicht vorbei.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (RAW)   
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)   
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)   
Canon EOS 550D

0.3 
0.6 
0.5 
0.3 
Canon EOS 7D

0.2 
0.4 
0.5 
0.3 
Canon EOS 60D

0.2 
0.6 
0.5 
0.3 
Nikon D7000

0.6 
0.5 
0.3 
Canon EOS 50D

0.2 
0.3 
0.9 
0.4 
Nikon D90

0.6 
0.9 
0.4 

Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Canon EOS 7D

7.3 
Canon EOS 50D

6 
Nikon D7000

5.7 
Canon EOS 60D

5 
Nikon D90

4 

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Canon EOS 60D im Test: sehr gute Video-DSLR mit umständlicher Bedienung

  • Am 15. September 2011 um 23:37 von Alexander Schmidt

    Schnell, Schick, Scharf
    Also ich muss schon sagen,
    dass ich sehr sehr skeptisch war bezüglich des Objektives. Alle meine Vorredner ließen nicht viel gutes an dem 17-85mm. Ich dachte auch über das 15-85mm nach, doch der Preis war einfach zu hoch.

    Kamera für guten Preis in einem "geilen" Laden gekauft, dann musste ich noch eine Woche warten, bis ich sie endlich einschalten konnte (Geburtstagsgeschenk. Ich war vollkommen platt. Es mag zwar meine erste DSLR sein, doch ich habe schon mit vielen Fototgrafiert und die Fotos auch bearbeitet. Also erst mal pro:
    + 1a Verarbeitung, Tolles Profidesign
    + Sehr stabiles Gehäuse
    + Trotz des höheren Gewichts top handling
    + Rasend schnelle, scharfe Fotos (Sport/Programmautomatik Reihenaufnahme High)
    + 3 Axis-Display, gestochen scharf und brilliant, entspiegelt
    + Schnelle, komfortable Bedienung durch Zweitdisplay auf der Kamera, zwei Drehräder (oben/ rückseitig) und zahlreiche, gut beschriftete Tasten
    + IR-Fernauslöserschnittstelle
    + Drahtlos-Blitzsteuerung
    + Interner RAW-Konverter mit Schnellbearbeitung
    + SDXC-Unterstüzung, super schnelle Schreibraten (SanDisk Extreme III/Extreme Pro wird auch wirklich ausgelastet)
    + Gute Full HD-Movies, Mikroanschluss (3,5mm Stereo Klinke)
    + Akku hält ewig (1500 Fotos)
    + Schneller, treffsicherer Autofokus
    + Bildstabilisiert, Ultrasonic mit sofortiger manueller Fokusierung (Echter USM), Leise
    + Objektiv stabil und gut zu bedienen
    + Großer Weitwinkel

    Es gibt sehr wenig Leute, denen diese Kamera nicht reichen würde. Vom Gehäuse gesehen. Das Objektive ist ein guter Deal, wenn auch mit einigen Mankos. Doch dass scheint bei EF-S allgemein der Fall zu sein und das könnte man vermutlich ohnehin nur mit einem L-Objektiv umgehen. Aber das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei Kamera top und beim Obejktiv gut. Auch das EF-S 18-135mm (getestet an 550D) ist empfehlenswert, hat aber weniger Weitwinkel und Makroeignung, dafür mehr Tele und geht schon in den Breich mittleres Tele. Es hat auch keinen USM. Die Verzeichnung ist bei beiden heftig, dass Bild lässt sich mit der mitgelieferten Software ohne weiteres durch die Verzeichnungskorrektur und mit ein wenig Nachschärfen aufarbeiten. Auch dei Vignettierung ist akzeptabel.
    Jetzt kommen wir zu den wenigen, aber dennoch nicht unwichtigen Nachteilen:
    – Kein Ring-USM (aber in der Preisklasse recht unwesentlich)
    – Kein Movie-AF
    – Mäßige bis starke Verzeichnung
    – Mäßige Vignettierung
    – Intigriertes Mikrofon mangelhaft
    – Gegenlichtblende fehlt
    – Schneckengang des Objektive recht leichtgängig, zu leichgängig

    Trotzdem klare Kaufempfehlung. Voralledingen der geringe Presiunterschied zur 550D macht Hunger auf diesen Leckerbissen. Ein Blitz ist dazu noch zu empfehlen, ich habe gleich einen Canon Speedlite 580EX II dazu gekauft. Von Lichtleistung, Verarbeitung, Funktionen und Bedienung erste Wahl…aber das ist eine andere Rezesion. Und wer mit dem Ding filmen möchte, was trotzt des fehlenden AFs kein Fehler wäre, sollte sich ein Mikrofon dazu kaufen ob stereo oder Mono, muss man selber entscheiden. Zwischen 80 und 300€ kann sowas kosten. Und die tote Katze nicht vergessen…

    Wenn Sie dieses Fernsehgerät kaufen wird, schlage ich zum Bestpreis bei: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0040X44W8/osc-angebot-21

    • Am 3. Januar 2013 um 12:39 von Christian Peter

      Für alle, die mit der Canon 60D filmen möchten : Hände weg von dieser Kamera ! Da der Autofocus im Videomodus nicht funktioniert, muss manuell scharf gestellt werden, was in der Praxis (zumindest bei sich bewegenden
      Motiven) zu unbrauchbaren Ergebnissen führt.

    • Am 29. Juli 2013 um 16:33 von Glubberer123

      Vielen Dank für die ausführliche Bewertung… 🙂 Aber Ihr Kommentar mit dem fehlenden Autofukus im Moviemodus ist leider kompletter Schwachsinn! Es ist grundsätzlich NIE zu empfehlen den Autofukus einer DSLR zum Filmen zu verwenden. Dafür gibt es Camcorder… Schöne Grüße! 🙂

  • Am 12. Oktober 2011 um 01:42 von miller

    @ Alexander
    Den Metz Mecablitz 50 AF-1C kann ich auch empfehlen. Preis/Leistung ist da sagenhaft!

  • Am 3. Januar 2013 um 12:37 von Christian Peter

    Für alle, die mit der Canon 60D filmen möchten : Hände weg von dieser Kamera !
    Da der Autofocus im Videomodus nicht funktioniert, muss manuell scharf gestellt
    werden, was bei sich bewegenden Objekten zu unbrauchbaren Ergebnissen
    führt.

    • Am 29. Juli 2013 um 16:34 von Glubberer

      Keine DSLR hat einen brauchbaren AF im Moviemode!!! Man muss das manuell scharfziehen einfach nur lernen!!!

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