Canon EOS 60D im Test: sehr gute Video-DSLR mit umständlicher Bedienung

von Lori Grunin und Stefan Möllenhoff am , 17:57 Uhr

Pro
  • tolle Videoqualität
  • flexibler Videomodus
  • dreh- und schwenkbares Display
  • schnell
Con
  • hakelige Bedienung
  • starkes Rauschen ab ISO 3200
Hersteller: Canon Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 8,1 von 10 Punkte
Fazit:

Die Canon EOS 60D gibt sich in vielerlei Hinsicht als überzeugende Kamera: Sie ist schnell, vollgestopft mit Features und bietet eine ausgezeichnete Bildqualität sowohl im Foto- als auch im Videomodus. Allerdings trübt die teilweise umständliche Bedienung den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck.

Als vor gut zwei Jahren die EOS 50D als Nachfolgerin der EOS 40D auf den Markt kam, waren viele Canon-Fans etwas enttäuscht. Zwar stellte die DSLR damals ein äußerst solides Update dar, doch irgendwie fehlte ihr das gewisse Etwas. Jetzt ist die nächste zweistellige EOS-Kamera da. Ob Fotografie-Begeisterte bei der 60D einen Grund für Herzrasen haben, verrät der Testbericht.

Und tatsächlich: Canon hat an etlichen Ecken gebastelt und geschraubt. Zu erwarten waren ein höher auflösender Bildsensor, ein überarbeiteter Autofokus und der Full-HD-Videomodus. Das dreh- und schwenkbare Display dagegen fällt eher in die Kategorie „positive Überraschung“. Leider haben wir nicht nur Positives zu berichten. Es gibt ein paar Änderungen an der Bedienung, bei denen wir uns einfach die Lösungen gewünscht hätten, die Canon bei der EOS 7D [1] gefunden hat.

Design

Die Canon EOS 60D macht einen sehr soliden, hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse ist absolut verwindungssteif, die Klappen und Abdeckungen wirken stabil. Der Handgriff ist großzügig dimensioniert und gibt mit seiner ergonomischen Form ein sehr sicheres Gefühl beim Fotografieren. Auf der Oberseite des Griffs sitzt ganz vorne der Auslöser, unmittelbar dahinter gibt es ein Rändelrädchen zum Konfigurieren von Aufnahmeparametern und zum Blättern durch die Menüs.

Hinter dem Einstellrädchen bringt Canon in einer Reihe vier Buttons für Autofokus, Serienbildmodus/Selbstauslöser, ISO-Empfindlichkeit und Belichtungsmessung unter. Die Taste für die ISO-Empfindlichkeit weist mittig auf der Oberseite einen kleinen Nippel auf – das hilft beim blinden Finden. Hinter den Knöpfen sitzt ein kleines Display, das Informationen zu den gewählten Einstellungen für Autofokus, Aufnahmemodus, ISO-Empfindlichkeit, Belichtungsmessung, Belichtungszeit, Blende und Belichtungskorrektur bereithält. Außerdem zeigt es den Akkustand und die Zahl der verbleibenden Fotos an. Rechts vor dem Mini-Bildschirm gibt es eine Taste zum Aktivieren der Displaybeleuchtung.

Mittig auf der Oberseite ist die Spiegelhutze angebracht, auf deren Oberseite sich Zubehörschuh und Ausklappblitz befinden. Links daneben bringt Canon das Modusrädchen unter, das die üblichen halbautomatischen und manuellen Aufnahmemodi mitbringt: manuell (M), Blendenpriorität (Av), Zeitpriorität (Tv) und Program (P). Für den Bulb-Modus gibt es einen eigenen Slot (B), außerdem findet sich auf dem Moduswahlschalter noch ein Slot für benutzerdefinierte Einstellungen (C). Weiter bietet das Drehelement noch eine Automatik, eine kreative Automatik, einen Blitz-aus-Modus, fünf Szenenprogramme sowie einen Videomodus. Leider ist es nicht möglich, das Rädchen um 360 Grad zu rotieren – wer vom einen zum anderen Ende springen möchte, muss es einmal komplett herumdrehen. Bei häufigem Wechsel geht das tierisch auf die Nerven.

Wer vom Videomodus zum frei konfigurierbaren Slot wechseln möchte, muss das Modusrädchen fast um 360 Grad drehen.
Wer vom Videomodus zum frei konfigurierbaren Slot wechseln möchte, muss das Modusrädchen fast um 360 Grad drehen.

Unglücklicherweise unterstützt das Setting für die benutzerdefinierten Einstellungen viele Parameter für den Videomodus nicht – so ist es beispielsweise nicht möglich, ein auf dem Moduswahlschalter ein Video-Preset abzuspeichern. Man kann zwar Fotoeinstellungen etwa für das Aufnahmeprogramm Blendenpriorität abspeichern und hier dann die Videoaufnahme über die Record-Taste auf der Rückseite starten, doch hier übernimmt die 60D beispielsweise die im Videomodus gewählte Auflösung beziehungsweise Bildrate nicht.

Der Moduswahlschalter bringt auf der Oberseite eine Sperr-Taste mit – das Rädchen lässt sich nur verdrehen, wenn man sie gedrückt hält. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, wurde aber von vielen Fotografen gewünscht. Canon rüstet ältere DSLRs wie die 5D Mark II, die hier keine Arretierung bietet, auf Wunsch mit einem sperrbaren Modusrädchen auf. Unterhalb des Drehelements befinden sich Ein/Aus-Schalter und Löschen-Taste.

Auf der Rückseite der Spiegelhutze befindet sich der große, recht helle optische Sucher. Er bietet ein 96-Prozentiges Bildfeld. Das beudetet, dass die resultierende Aufnahme also etwas größer ist als das Bild, das der Fotograf im Sucher sieht. Weiter unten sitzt eine der am sehnlichsten erwarteten Verbesserungen gegenüber der Canon EOS 50D: das dreh- und schwenkbar aufgehängte Display. Es ist 3,0 Zoll groß und löst 720 mal 480 Bildpunkte auf. Rechts oben neben dem Bildschirm findet sich ein Button zum Aktivieren des Live-View-Modus und – falls Live-View bereits aktiv ist – Starten der Videoaufnahme.

Nach einem Druck auf die "Q"-Taste kann der Fotograf mit dem Vier-Wege-Pad durch die verschiedenen auf dem Display dargestellten Aufnahmeparameter wechseln und diese an seine Bedürfnisse anpassen. Schneller geht's allerdings mit den dedizierten Tasten, die für die meisten Funktionen vorhanden sind.
Nach einem Druck auf die „Q“-Taste kann der Fotograf mit dem Vier-Wege-Pad durch die verschiedenen auf dem Display dargestellten Aufnahmeparameter wechseln und diese an seine Bedürfnisse anpassen. Schneller geht’s allerdings mit den dedizierten Tasten, die für die meisten Funktionen vorhanden sind.

Rechts oben neben der großzügigen, texturierten Daumenablage finden sich drei Knöpfe für Fokussieren, Belichtungsspeicher und Fokusmessfeld. Letztere beide dienen im Wiedergabemodus zum Vergrößern beziehungsweise Verkleinern der Fotos. Links neben der Daumenablage sitzen drei Tasten für Menu, Info und Quick Menu (Q). Das Quick Menü gewährt Zugriff auf die auf dem Bildschirm dargestellten Aufnahmeparameter. Ein Druck auf Menu führt in ein interaktives Infodisplay, das unter anderem Zugriff auf Autofokusfelder, Bildstil, Bildgröße, Belichtungsmessung, Wasserwaage und Serienbildmodus gewährt.

Weiter unten folgt schließlich ein Vier-Wege-Pad mitsamt mittiger Set-Taste. Um das Pad herum befindet sich ein Einstellrädchen zum schnellen Konfigurieren von Aufnahmeparametern. Das Vier-Wege-Pad ist leider ziemlich flach und bietet weder besonders viel Hub noch klare Druckpunkte. Ganz unten gibt es noch eine Unlock-Taste zum Sperren/Entsperren des Einstellrädchens sowie ein Knopf zum Wechseln in den Wiedergabemodus.

Auf der linken Seite der Kamera befinden sich Mikrofon-Buchse, HDMI-Ausgang und AV-Ausgang sowie ein Anschluss für Kabelfernbedienungen.
Auf der linken Seite der Kamera befinden sich Mikrofon-Buchse, HDMI-Ausgang und AV-Ausgang sowie ein Anschluss für Kabelfernbedienungen.

Ausstattung

In der Canon EOS 60D kommt derselbe 18-Megapixel-APS-C-Sensor zum Einsatz wie auch in der EOS 550D [2] und EOS 7D. Im Gegensatz zur teureren 7D verfügt die 60D allerdings nur über einen Digic-IV-Bildprozessor – das sorgt dafür, dass die Serienbildgeschwindigkeit mit 5 fps ein ganzes Stück niedriger ist als die ihrer großen Schwester. Nachdem die 50D weniger Auflösung beim gleichen Bildprozessor bietet, ist die 60D auch langsamer als ihre Vorgängerin. Neben der Serienbildgeschwindigkeit gibt es noch einen Rückschritt: Canon gibt die Haltbarkeit des Verschlusses mit nur noch 100.000 Auslösungen an, beim Vorgänger waren es 150.000 Fotos.

Im Videomodus sind wie gehabt 1920 mal 1080 Pixel die maximale Auflösung. Hier stehen die Bildraten 25 und 24 fps zur Verfügung. Bei auf 1280 mal 720 oder 640 mal 480 Pixel reduzierter Auflösung stehen 50 Bilder pro Sekunde zur Verfügung.

So sieht das neue Interface im Videomodus aus. Das Bild ist hier schwarz, weil die Linsenkappe auf dem Objektiv sitzt.
So sieht das neue Interface im Videomodus aus. Das Bild ist hier schwarz, weil die Linsenkappe auf dem Objektiv sitzt.

Die Canon EOS 60D unterstützt wie die 50D Belichtungsreihen mit insgesamt drei Fotos – mehr geht leider nicht. Immerhin lässt sich der Abstand zwischen den Einzelbildern jetzt auf bis zu drei Blenden hochregeln (in Drittel-Blendenstufen). Beim Bildseitenverhältnis stehen 16:9, 3:2, 4:3 und 1:1 zur Verfügung.

Canon bringt in der EOS 60D einen Modus namens Kreativ-Automatik unter. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um einen halbmanuellen Modus, der unerfahrene Fotografen an die Hand nimmt. Der Anwender kann diverse Umgebungseffekte (Lebendig, Weich, Kalt, Monochrom et cetera), eine mehr oder weniger starke Hintergrundunschärfe sowie Serienbildmodus und Blitz einstellen. Die Intensität der Umgebungseffekte lässt sich zudem in drei verschiedenen Stufen regeln. Das Feature wirkt in einer Kamera dieser Klasse ein wenig wie Stützräder am Rennmotorrad – ob es die Zielgruppe wirklich braucht, ist zu bezweifeln. Aber immerhin: Im Gegensatz zu den Stützrädern steht die Kreativ-Automatik nicht im Weg herum.

"Background-Blur" statt "Blendenzahlen": Die Kreativ-Automatik soll Einsteigern das Fotografieren erleichtern.
„Background-Blur“ statt „Blendenzahlen“: Die Kreativ-Automatik soll Einsteigern das Fotografieren erleichtern.

Eine ausführliche Beschreibung aller Funktionen gibt es im Handbuch des Herstellers. Leider ist die Bedienungsanleitung auf der deutschen Canon-Homepage noch nicht verfügbar. Canon USA stellt das Handbuch auf Englisch auf seiner Webseite [3] zum Download bereit.

Hersteller Canon Canon Canon Canon
Modell EOS 550D [4] EOS 50D EOS 60D EOS 7D [5]
Marktpreis (Body) 605 Euro 790 Euro 830 Euro 1200 Euro
Sensor CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (22,3 x 14,9 mm)
Auflösung 18 Megapixel 15,1 Megapixel 18 Megapixel 18 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 12.800
Verschlusszeiten 1/4000 – 30 s 1/8000 – 30 s 1/8000 – 30 s 1/8000 – 30 s
Autofokus 9 Punkte 9 Punkte 9 Punkte 19 Punkte
Belichtungsmessung 63 Zonen, iFCL 35 Zonen 63 Zonen, iFCL 63 Zonen, iFCL
Serienbildmodus 3,7 fps 6,3 fps 5,3 fps 8,0 fps
Videofunktion 1080/30p/25p/24p; 720/60p/50p nein 1080/30p/25p/24p; 720/60p/50p 1080/30p/25p/24p; 720/60p/50p
Displaygröße 3,0 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll (schwenkbar) 3,0 Zoll
Displayauflösung 1.040.000 Bildpunkte (720 x 480 Pixel) 920.000 Bildpunkte (640 x 480 Pixel) 1.040.000 Bildpunkte (720 x 480 Pixel) 920.000 Bildpunkte (640 x 480 Pixel)
Sucherbildfeld 95 Prozent 95 Prozent 96 Prozent 100 Prozent
Verschlusshaltbarkeit k. A. 150.000 Auslösungen 100.000 Auslösungen 150.000 Auslösungen
Kabellose Blitzsteuerung nein nein ja ja
Akkulaufzeit 550 Fotos 640 Fotos k. A. 800 Fotos
Abmessungen 12,9 x 9,7 x 6,2 cm 14,5 x 10,8 x 7,4 cm 14,5 x 10,6 x 7,9 cm 14,8 x 11,1 x 7,4 cm
Gewicht 530 g 730 g 755 g 820 g

Leistung

Die Canon EOS 60D ist schnell – in mancherlei Hinsicht aber leider langsamer als ihre Vorgängerin. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, dauert es gerade einmal 0,2 Sekunden. Bei guten Lichtverhältnissen benötigt die Kamera 0,3 Sekunden um zu fokussieren und das Bild einzufangen. Im Zwielicht verschlechtert sich die Auslöseverzögerung auf 0,5 Sekunden. In diesen Punkten legt die 60D eine deutlich flottere Performance an den Tag als die 50D. Das verbesserte Autofokussystem macht sich bemerkbar.

Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen vergehen im JPEG- beziehungsweise RAW-Modus 0,5 respektive 0,6 Sekunden. Damit hinkt die 60D hinter der 50D hinterher. Verantwortlich dafür ist wohl die höhere Auflösung, die vom gleichen Bildprozessor verarbeitet wird.

Die Serienbildgeschwindigkeit von 5 fps langsam zu nennen, wäre Jammern auf hohem Niveau. Aber dennoch: Die 50D ist rund 1 fps schneller unterwegs, und auch die Nikon D7000 kauft der 60D in dieser Disziplin den Schneid ab. Dennoch: Wer nicht gerade professioneller Sportfotograf werden oder Haken-schlagende Wildtiere ablichten möchte, dürfte mit der Geschwindigkeit völlig auskommen. Das gleiche gilt auch für das Autofokussystem: Es ist schnell und für die allermeisten Zwecke ausreichend präzise.

Bildqualität

Die Fotoqualität der Canon EOS 60D ist im Großen und Ganzen ausgezeichnet. Die Kamera liefert bis einschließlich ISO 800 relativ saubere JPEG-Bilder. In dunklen Bildbereichen tritt hier zwar bereits erstmals ein leichtes Rauschen auf, doch die Detailwiedergabe ist nach wie vor hervorragend. Bei ISO 1600 machen sich allerdings bereits deutliche Störungen bemerkbar – höhere ISO-Werte würden wir für JPEG-Fotos nicht empfehlen. Das liegt vor allem daran, dass ab ISO 3200 immer mehr Hotpixel [6] im Bildrauschen auftauchen. Bei ISO 6400 schließlich werden sie zum ernsthaften Problem.

Wer RAW-Fotos schießt, kann die Bildstörungen zwar recht gut beseitigen. Aber dafür wird das Tonwertspektrum beeinträchtigt: In dunklen Bildbereichen gehen Details verloren, die die JPEG-Bildverarbeitung recht gut erhält. Die Belichtungsmessung leistet gute Dienste. Canons 14-Bit-Bildverarbeitung liefert zudem schöne Farben. Die EOS 60D überzeugt mit einer guten Dynamik. Wir schießen die meisten Fotos mit dem Bildstil Neutral. Allerdings regeln wir die Schärfe einen Tick nach oben.

Was das Bildrauschen angeht, liefern sich Canon EOS 60D und Nikon D7000 bei den JPEG-Bildern ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Das Bildrauschen sieht sehr ähnlich aus. Der größte Unterschied liegt hier wohl im Weißabgleich. Die Nikon D7000 schlägt sich dabei besser.

Die größte Verbesserung gegenüber der 50D ist der Videomodus. Und hier schlägt sich die EOS 60D hervorragend. Bewegungen sehen weich aus. Außerdem schaffen wir es gerade einmal mit grober Gewalt, ein paar Rolling-Shutter-Effekte aufs Bild zu bringen. Allerdings beobachten wir hin und wieder Moire-Effekte – das liegt daran, dass die DSLR die hohe Auflösung herunterrechnet. Bei höchster Qualitätseinstellung liegt bei Bitrate bei ungefähr 44 MBit pro Sekunde.

Außerdem bietet die EOS 60D die von Canons Video-DSLRs bekannten manuellen Einstellungsmöglichkeiten, die dafür gesorgt haben, das sich die EOS-Reihe bei Indie-Filmern und anspruchsvollen Amateurvideographen etabliert hat. Das integrierte Mikrofon nimmt den Ton zwar nur in Mono auf, klingt aber erfreulich gut. Der Windfilter bietet insgesamt 64 verschiedene Level. Neu hinzugekommen im Videomodus ist eine Option für die Tonwertpriorität. Das dreh- und schwenkbare Display hat uns insbesondere im Videomodus begeistert – in direktem Sonnenlicht hatten wir allerdings gelegentlich Probleme mit der Lesbarkeit.

Fazit

Die Canon EOS 60D ist in vielerlei Hinsicht eine sehr gute Kamera. Sie gibt ordentlich Gas, bietet – inbesondere für Video-Fans – eine tolle Ausstattung und liefert eine ausgezeichnete Foto- und Videoqualität. Sie ist allerdings nicht ganz so schnell wie die Nikon D7000 [8], und das Interface geht uns gelegentlich auf die Nerven. Wer eine gute Video-DSLR sucht, kommt allerdings an Canon derzeit praktisch nicht vorbei.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (RAW)   
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)   
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)   
Canon EOS 550D [2]

0.3 
0.6 
0.5 
0.3 
Canon EOS 7D [1]

0.2 
0.4 
0.5 
0.3 
Canon EOS 60D

0.2 
0.6 
0.5 
0.3 
Nikon D7000 [8]

0.6 
0.5 
0.3 
Canon EOS 50D

0.2 
0.3 
0.9 
0.4 
Nikon D90 [9]

0.6 
0.9 
0.4 

Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Canon EOS 7D [1]

7.3 
Canon EOS 50D

6 
Nikon D7000 [8]

5.7 
Canon EOS 60D

5 
Nikon D90 [9]

4 
Canon EOS 550D [2]

3.4 

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41545129/canon-eos-60d-im-test-sehr-gute-video-dslr-mit-umstaendlicher-bedienung/

URLs in this post:

[1] EOS 7D: https://www.cnet.de/tests/digicam/41524646/canon_eos_7d_im_test_neue_massstaebe_in_puncto_geschwindigkeit.htm

[2] EOS 550D: https://www.cnet.de/tests/digicam/41528605/canon_eos_550d_im_test_18_megapixel_dslr_fuer_videofans.htm

[3] Webseite: http://www.usa.canon.com/cusa/support/consumer/eos_slr_camera_systems/eos_digital_slr_cameras/eos_60d#BrochuresAndManuals

[4] EOS 550D: https://www.cnet.de/tests/digicam/41528605/canon+eos+550d+im+test+18_megapixel_dslr+fuer+videofans.htm

[5] EOS 7D: https://www.cnet.de/tests/digicam/41524646/canon+eos+7d+im+test+neue+massstaebe+in+puncto+geschwindigkeit.htm

[6] Hotpixel: http://de.wikipedia.org/wiki/Hotpixel

[7] Beispielfotos: die Bildqualität der Canon EOS 60D: https://www.cnet.de/41545133/beispielfotos-die-bildqualitaet-der-canon-eos-60d/?pid=1#sid=41545129

[8] Nikon D7000: https://www.cnet.de/tests/digicam/41541495/nikon_d7000_im_test_ausgezeichnete_mittelklasse_dslr_fuer_ambitionierte_fotografen.htm

[9] Nikon D90: https://www.cnet.de/tests/digicam/39199498/nikon_d90_erste_dslr__die_hd_videos_in_1280_x_720_aufnimmt.htm