Links neben dem Sucher befindet sich die sogenannte Direktwahltaste. Sie lässt sich mit verschiedenen Funktionen belegen, beispielsweise Weißabgleich, Neutraldichtefilter oder Belichtungsreihen. Im Wiedergabemodus dient der Button zum direkten Senden von Bildern an PictBridge-kompatible Drucker. Rechts neben dem Guckloch sitzt ein Knopf zum Wechseln in den Wiedergabemodus.

Das dreh- und schwenkbare Display ist beispielsweise bei Selbstportraits sehr praktisch.
Das dreh- und schwenkbare Display ist beispielsweise bei Selbstportraits sehr praktisch.

Rechts oben auf der Rückseite bringt Canon eine mit einem Sternchen gekennzeichnete Taste unter, die zum Speichern der Belichtungseinstellungen dient. Darunter finden sich zwei Knöpfe zum Festlegen des Fokusmessfelds und der Belichtungsmessung. Im Wiedergabemodus dienen sie zum Löschen beziehungsweise Rotieren der Aufnahmen. Darunter folgt ein Vier-Wege-Pad mitsamt mittigem Func./Set-Button und umliegendem Einstellrädchen. Neben der Navigation durch die Menüs dient das Pad auch dem schnellen Zugriff auf Fokusart, Makromodus, Blitzeinstellungen und Selbstauslöser. Ganz unten sitzen schließlich noch zwei Knöpfe zum Ändern der auf dem Display dargestellten Informationen sowie zum Aufrufen des Hauptmenüs.

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich eine Kunststoffklappe, hinter der sich HDMI-Ausgang, Fernsteuerungsanschluss und kombinierter USB-A/V-Port verbergen. Unten an der G12 sitzen die Flächer für Stromspeicher und Speicherkarte. Mit einer Akkuladung schießt die Canon PowerShot G12 bis zzu 370 Aufnahmen. Wer das Display abschaltet, kommt sogar auf 1000 Bilder.

Ohne Umweg auf den Fernseher: Die Canon PowerShot G12 bringt einen HDMI-Ausgang mit.
Ohne Umweg auf den Fernseher: Die Canon PowerShot G12 bringt einen HDMI-Ausgang mit.

Die mechanischen Bedienelemente der G12 machen allesamt einen soliden, wertigen Eindruck und überzeugen mit klaren Druckpunkten. Die Kamera liegt auch beim einhändigen Fotografieren sicher in der Hand. Angesichts der zahlreichen Tasten rund um die Daumenablage auf der Rückseite grenzt es an ein Wunder, dass der Daumen einen sicheren Halt findet, ohne ständig versehentlich irgendwelche Knöpfe zu drücken. Aber es funktioniert.

Die Menüs sind klar und übersichtlich gegliedert. Ein Druck auf die Func./Set-Taste in der Mitte des Vier-Wege-Pads ruft ein Schnellmenü mit aufnahmespezifischen Parametern auf. Hier finden sich beispielsweise Einstellungen zu Weißabgleich, Farbstilen, Belichtungsreihen, Serienbildmodus, Blitzbelichtungskorrektur, Neutraldichtefilter, Bildseitenverhältnis, RAW-/JPEG-Aufnahme und JPEG-Kompression. Wenn einzelne Optionen aufgrund von Einstellungskonflikten nicht zur Verfügung stehen, graut die G12 diese allerdings leider aus, ohne eine Erklärung zu liefern. Hier muss man sich anfangs auf die eine oder andere lästige Schnitzeljagd gefasst machen.

Ein Druck auf die Menu-Taste bringt das Hauptmenü aufs Display. Es gliedert sich in drei verschiedene Kategorien: Aufnahmeeinstellungen, Kameraeinstellungen und Häufig verwendete Funktionen registrieren. In letzterem Punkt kann der Fotograf häufig benutzte Einstellungen dem Schnellmenü hinzufügen oder sie entfernen. Das Bedienkonzept geht auf – man muss sich nicht auf lange Suchorgien oder dergleichen gefasst machen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Canon PowerShot G12: hervorragende Kompaktkamera für anspruchsvolle Fotografen

  • Am 5. Juli 2012 um 22:30 von Rast Franz

    Seitenverhältnis nachträglich ändern
    hallo
    ich habe mit meiner Canon G12 irrtümlicherweise eine Vielzahl von Bildern im Verhältnis 16:9 geschossen.

    1. sind die Bilder verzerrt –> in der Höhe gestaucht –> wieso ? und wie kann man die Bilder entzerren?

    2. möchte ich die Bilder ins Verhältnis 4:3 setzen, ist das nachträglich möglich?

    Vielen Dank für für Eure Mithilfe
    Gruss Franz

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