Aber wie gesagt: Noch hat das LG Optimus One keine Leistungsprobleme. Es reagiert angenehm schnell, scrollt flüssig und macht bei der Bedienung Spaß. Dazu trägt auch der hervorragend reagierende, kapazitive Touchscreen seinen Teil bei.

Der Lautsprecher macht seine Aufgabe gut. In den höheren Lautstärkebereichen mangelt es am Bass, aber wo soll er auch herkommen – unter diesem Problem leiden alle Smartphones. Immerhin ist die maximale Lautstärke ausreichend, um kleineren Gruppen problemlos mal ein Lied oder einen Youtube-Clip vorzuführen.

Einen größeren Kritikpunkt müssen sich die Entwickler dennoch aufs Brot schmieren lassen: Die Kamera ist maximal mäßig. Nicht nur, dass es am Blitz mangelt: Die Fotos wirken gräulich. Vor allem Gelb- und Blautöne stechen nicht gerade hervor, dafür gibt es ein starkes Bildrauschen. Für einen gelegentlichen Schnappschuss zum Upload in Facebook reicht das aus, aber Profi-Fotografen sollten lieber einen Bogen um das Optimus One ziehen.

Der Akku ist mit einer Kapazität von 1500 mAh überdurchschnittlich ausgelegt. Selbst High-End-Handys der Konkurrenz speichern weniger Energie. Unterm Strich müssen Intensivnutzer mit Internet-Flatrate und automatischer Synchronisation von Facebook, E-Mail, Kontakten & Co. trotzdem davon ausgehen, täglich nachzuladen. Wer seltener zu seinem Smartphone greift, kommt auch zwei oder sogar mehr Tage hin. Aber das ist in diesem Umfeld normal, denn das große Display und die gute Ausstattung schreien nun mal nach Strom.

Fazit

Das LG Optimus One kann sich sehen lassen. Es wirkt wertig, sieht ganz gut aus und bringt alles mit, was man braucht. Noch dazu ist es mit Android ausgestattet, hat also eine gigantische App-Auswahl, und lässt sich problemlos und flott bedienen. Für einen Preis von um die 200 Euro sollte man sich das Gerät auf jeden Fall näher ansehen, wenn man nicht gerade einen gesteigerten Wert auf gute Fotos legt.

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