Ausstattung

Hersteller Canon Nikon Olympus Olympus
Modell EOS 7D D300s E-3 E-5
Preis (Markt) 1250 Euro 1150 Euro 1070 Euro 1800 Euro
Preis (UVP) 1649 Euro 1829 Euro 1749 Euro 1999 Euro
Bildsensor CMOS (22,3 x 14,9 mm) CMOS (23,6 x 15,8 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm)
Formatfaktor 1,6 1,5 2,0 2,0
Auflösung 18 Megapixel 12 Megapixel 10 Megapixel 12 Megapixel
Farbtiefe 14 bit 14 bit 12 bit 12 bit
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 6400
Autofokus 19 Punkte (19 Kreuzsensoren) 51 Punkte (15 Kreuzsensoren) 11 Punkte (11 Doppel-Kreuzsensoren) 11 Punkte (11 Doppel-Kreuzsensoren)
Belichtungsmessung 63 Zonen 1005-Pixel-Matrix 49 Messpunkte 49 Messpunkte
Serienbildmodus 8 fps 7 fps 5 fps 5 fps
Bildstabilisator optisch (via Objektiv) optisch (via Objektiv) mechanisch (im Gehäuse) mechanisch (im Gehäuse)
Videofunktion 1080/30p/25p/24p; H.264 720/24p; MJPEG nein 720p/30p; MJPEG
Mikrofoneingang ja ja nein ja
Display 3,0 Zoll; fest 3,0 Zoll; fest 2,5 Zoll: dreh- und schwenkbar 3,0 Zoll: dreh- und schwenkbar
Sucher 100% Abdeckung, 0,63-fache effektive Vergrößerung 100% Abdeckung, 0,63-fache effektive Vergrößerung 100% Abdeckung; 0,58-fache effektive Vergrößerung 100% Abdeckung; 0,58-fache effektive Vergrößerung
Abmessungen 14,8 x 11,1 x 7,4 cm 14,7 x 11,4 x 7,4 cm 14,3 x 11,7 x 7,5 cm 14,3 x 11,7 x 7,5 cm
Gewicht 820 g 840 g 810 g 800 g

Die Olympus E-5 bringt einen überarbeiteten 12-Megapixel-Live-MOS-Sensor mit. Im Vergleich zu den lichtempfindlichen Chips von aktuellen Sony-, Nikon- und Canon-DSLRs, die allesamt mindestens 16 Megapixel auflösen, wirkt das fast etwas veraltet. Doch die niedrigere Auflösung ergibt Sinn: Der Four-Thirds-Sensor ist etwas kleiner als die APS-C-Lichtfänger in den konkurrierenden Spiegelreflexkameras. Und so sind die Pixel letztendlich ähnlich groß wie bei den Rivalen. Der sogenannte Pixel-Pitch ist bei Olympus E5 und Canon EOS 7D identisch, bei der Nikon D7000 ist er einen Tick größer.

Hinter dem Sensor steckt ein neuer Bildprozessor namens TruPicV+. Zusammen mit dem Sensor soll er dafür sorgen, dass die E-5 den Canons, Sonys und Nikons dieser Welt in Sachen Bildqualität dann eben doch davonzieht. Eines steht schon einmal fest: Was die Serienbildgeschwindigkeit angeht, bildet Olympus derzeit mit fünf Bildern pro Sekunde das Schlusslicht.

Auch beim Videomodus hinkt die E-5 hinterher. Während die Konkurrenz bereits in Full-HD filmt, beträgt die maximale Auflösung bei Olympus 1280 mal 720 Pixel. Das dürfte vielleicht Independent-Filmer abschrecken, die ihre Werke mit 1920 mal 1080 Bildpunkten kreieren möchten. Den Durchschnittsfotografen, der ab und zu vielleicht mal ein kleines Hobby-Filmchen drehen möchte, hingegen nicht. Erfreulich ist hier, dass es im Videomodus volle manuelle Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Der 12-Megapixel-Sensor ist beweglich aufgehängt und reduziert durch Korrekturbewegungen die Verwacklung. Bei Canon und Nikon ist der Sensor hingegen starr und der Bildstabilisator im Objektiv untergebracht. Olympus‘ Ansatz hat den Vorteil, das der Verwacklungsschutz unabhängig von der Linse funktioniert – also auch bei Festbrennweiten und alten Optiken, die praktisch nie über einen Bildstabilisator verfügen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Olympus E-5 im Test: blitzschnelle Profi-DSLR mit toller Bedienung und kleinem Sensor

  • Am 5. Februar 2011 um 11:27 von Georg May

    Plympus E-5
    Es ist schon ertaunlich wenn die Tester hier die E-5 für 1800 Euro kaufen und dann über den hohen Preis mäkeln….

    • Am 12. März 2011 um 19:11 von Alexander

      AW: Plympus E-5
      Sie denken wohl nicht im ernst, dass die Tester die Kameras kaufen, um diese anschließend zu begutachten?
      Die Industrie liefert Testgeräte umsonst (für 2 Wochen oder so).
      Beste Grüße

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