Bildqualität

Die Olympus E-5 bietet eine fantastische Bildqualität – allerdings nur, solange genug Licht vorhanden ist. Bei ISO 100 bis 400 sehen die Fotos hervorragend aus und überzeugen mit feinen Details und hervorragenden Farben. Ab ISO 800 tritt ein sichtbares Bildrauschen auf, aber auch mit ISO 1600 sind die Aufnahmen durchaus noch brauchbar und leisten sich keine signifikanten Einbrüche bei der Farbwiedergabe. ISO 3200 und ISO 6400 eignen sich nur noch für Notfälle.

Wir hatten die Gelegenheit, die Olympus E-5 mit dem 12-bis-60-Millimeter-Objektiv (F2,8 bis F4,0) zu testen. Die Optik bietet bereits bei großen Blendenöffnungen eine hervorragende Schärfe. Auch in puncto Haptik und Verarbeitung überzeugt die Linse, die mit Anschaffungskosten von rund 1000 Euro jedoch alles andere als ein Schnäppchen ist.

Die Fotos der Olympus-DSLR sehen sehr schön aus. Belichtungsmessung und Weißabgleich liefern zuverlässig ausgezeichnete Dienste und sorgen für lebendige und natürliche Aufnahmen. Der Autofokus bringt die Schärfe zuverlässig an die richtige Stelle.

Normalerweise gehen wir auf die verschiedenen Farbprofile und -spielereien von digitalen Spiegelreflexkameras nicht allzu genau ein. Doch die Art Filter der E-5 sind definitiv erwähnenswert. Olympus bringt zehn verschiedene Effekte in der DSLR unter, die die Bilder beispielsweise wie Fotos von Spielzeug, wie mit analogem Schwarzweißfilm geschossen oder einfach nur sehr alt und vergilbt wirken lassen. Wer sich ein besseres Bild von den Art Filtern machen möchte, findet in der folgenden Bildergalerie unter anderem ein paar Testfotos mit den Spezialeffekten.

Obwohl die Olympus E-5 im Gegensatz zu den meisten aktuellen Video-DSLRs lediglich 1280 mal 720 Bildpunkte aufnimmt, sehen die Videos sehr ordentlich aus. Wie die Fotos auch überzeugen sie mit schönen Farben und ausgewogener Belichtung.

Fazit

Die Olympus E-5 macht Spaß: Der Autofokus arbeitet extrem schnell und präzise, und die Fotos können sich absolut sehen lassen. Außerdem macht das wetterfeste Metallgehäuse einen hervorragend verarbeiteten Eindruck und überzeugt mit einer durchdachten Bedienung. Allerdings gibt es einen heftigen Dämpfer. Die Spiegelreflexkamera bewegt sich mit ihren Anschaffungskosten von rund 1800 Euro in einem Preisbereich, in dem bereits Vollformat-Kameras wie die Canon EOS 5D Mark II, die Nikon D700 oder die Sony Alpha DSLR-A900 den Besitzer wechseln – zumal von diesen drei genannten Modellen in naher Zukunft Updates anstehen.

Und Vollformatsensoren haben genau dort ihre Stärke, wo die Olympus E-5 merklich hinterherhinkt: wenig Licht. Oberhalb von ISO 1600 lässt die Fotoqualität signifikant nach, und bereits deutlich günstigere Spiegelreflexkameras wie die Sony Alpha DSLR-A580 stehen hier noch deutlich besser da.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Olympus E-5 im Test: blitzschnelle Profi-DSLR mit toller Bedienung und kleinem Sensor

  • Am 5. Februar 2011 um 11:27 von Georg May

    Plympus E-5
    Es ist schon ertaunlich wenn die Tester hier die E-5 für 1800 Euro kaufen und dann über den hohen Preis mäkeln….

    • Am 12. März 2011 um 19:11 von Alexander

      AW: Plympus E-5
      Sie denken wohl nicht im ernst, dass die Tester die Kameras kaufen, um diese anschließend zu begutachten?
      Die Industrie liefert Testgeräte umsonst (für 2 Wochen oder so).
      Beste Grüße

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