Panasonic Lumix DMC-TZ22 im Test: schneller 16-fach-Superzoomer mit GPS und Touchscreen

von Joshua Goldman und Stefan Möllenhoff am , 19:16 Uhr

Pro
  • extrem umfangreiche Ausstattung
  • 16-facher optischer Zoom mit 24-Millimeter-Weitwinkel
  • schnell
  • sehr gute Videoqualität
Con
  • wenig Verwendungszwecke für Touchscreen
  • keine RAW-Funktion
  • Bildrauschen bei wenig Licht
  • kurze Akkulaufzeit
Hersteller: Panasonic Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 7,8 von 10 Punkte
Fazit:

Die Panasonic Lumix DMC-TZ22 überzeugt mit schnellen Reaktionen und eine fantastischen Ausstattung. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass ein Großteil der Anschaffungskosten eher für die Features als für die Bildqualität draufgeht. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen enttäuscht die kompakte Superzoomkamera.

Panasonic hat das Genre der kompakten Megazoom-Kameras gestartet, inzwischen hat jeder Digicam-Hersteller mindestens ein solches Modell am Markt. Da ist es selbst für den Erfinder dieser Klasse nicht einfach, aus der Masse herauszustechen. Ob das Panasonic mit dem elften Mitglied der TZ-Serie gelingt, zeigt der Testbericht.

Um sich hervorzuheben, hat es Panasonic den meisten anderen Herstellern gleichgetan: Ein bisschen mehr Zoom (jetzt: 16-fach) und etwas mehr Megapixel (jetzt: 14) kommen in praktisch das gleiche Gehäuse, wie es auch schon die Vorgängerin nutzte. Hinzu kommen ein 3 Zoll großer Touchscreen, ein GPS-Receiver und – last but not least – die Kombination aus CMOS-Sensor und leistungsstarkem Bildprozessor. Die Kombination aus lichtempfindlichem Chip und Kameraelektronik ermöglicht unter anderem Serienbildraten von bis zu zehn Fotos pro Sekunde und die Aufnahme von Full-HD-Videoclips.

Design & Ausstattung

Wie gesagt, in Sachen Design hat sich bei der TZ22 im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der TZ10, nicht viel getan. Gewicht und Abmessungen sind ungefähr gleich geblieben. Angesichts der Tatsache, dass die Digicam ein 16-fach zoomendes Weitwinkelobjektiv mitbringt, ist das Gehäuse erfreulich leicht und kompakt. Die Kamera passt so gerade in größere Hosentaschen und bequem in Jackentaschen. Sie ist in Schwarz, Braun, Silber, Blau und Rot erhältlich. Dank des für eine Kompaktkamera großzügigen Griffs auf der Vorderseite liegt sie sehr gut in der Hand.

Der 3 Zoll große Touchscreen auf der Rückseite ist scharf und ordentlich hell. Bei direkter Sonneneinstrahlung spiegelt er allerdings. Besonders viele Einsatzzwecke hat Panasonic für das berührungsempfindliche Display nicht gefunden. Immerhin: Auf Wunsch fokussiert die Kamera per Fingertipp aufs Display an die entsprechende Stelle oder löst auch gleich das Foto aus. Die Bedienung selbst erfolgt aber zum allergrößten Teil über die mechanischen Tasten. Wir hätten uns einfach ein bisschen mehr erwartet, wenn wir schon für den Touchscreen mitbezahlen.

Und zwar nicht nur mit Geld, sondern auch mit Akkulaufzeit, denn berührungsempfindliche Displays sind Stromfresser. Zusammen mit dem GPS-Receiver, dem langen Zoom, den schnellen Serienbildmodi und der HD-Videofunktion sorgt der Touchscreen für ein recht kurzes Durchhaltevermögen. Wie empfehlen wärmstens, in einen zweiten Akku zu investieren. Die 260 Fotos, die Panasonic für die Laufzeit angibt, erreicht man nämlich bei weitem nicht, wenn man die hervorragende Ausstattung der Kamera ausnutzt.

Auf der rechten Seite der TZ22 befindet sich ein HDMI-Ausgang. So lassen sich die Bilder ohne Umweg über den Rechner in all ihrer Pracht auf dem HD-Fernseher bewundern. [1]
Auf der rechten Seite der TZ22 befindet sich ein HDMI-Ausgang. So lassen sich die Bilder ohne Umweg über den Rechner in all ihrer Pracht auf dem HD-Fernseher bewundern.

Eines der begehrenswertesten Ausstattungsmerkmale der Panasonic Lumix DMC-TZ22 ist sicherlich der GPS-Receiver. Die Bedienung ist einfach – einfacher als bei der Vorgängerin TZ10, wo sich die Option noch tief in den Menüs versteckte. Der Benutzer aktiviert den integrierten Orientierungssinn wahlweise per Schnellmenü oder Hauptmenü, und schon sucht die Kamera ihre Position. Im Test dauert das bei freier Sicht auf den Himmel weniger als eine Minute, in Häuserschluchten aber auch schon einmal mehrere Minuten. Nach erfolgreicher Ortung zeigt die Digicam Land, Stadt sowie Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an und aktualisiert sich minütlich. Wer an mit Points of Interest gespickten Orten steht, also etwa im Stadtzentrum von New York, bekommt mehrere umliegende Sehenswürdigkeiten präsentiert und kann händisch die korrekte auswählen. Insgesamt hat die TZ22 über 500.000 POIs in 73 Länden gespeichert.

Für den alltäglichen Gebrauch mag das Geotagging nicht besonders aufregend klingen. Aber wer viel durch die Gegend reist und/oder unter einem siebartigen Gedächtnis leidet, wird das Feature lieben. Die Kamera speichert Längen- und Breitengrad in den EXIF-Informationen der Fotos ab und fügt auf Wunsch auch Land, Stadt und Sehenswürdigkeiten hinzu. Die Geotagging-Funktion steht übrigens auch im Videomodus zur Verfügung. Die Positionsdaten zum Clip lassen sich bei der Wiedergabe mit der mitgelieferten Software am PC oder bei Betrachtung auf der Kamera selbst begutachten. Wer das Feature nicht unbedingt braucht, um irgendwelche Rekordfahrten auf der Nordschleife zu dokumentieren, deaktiviert es am besten.

Ist GPS einmal aktiviert, bleibt der Receiver aktiv, bis man ihn entweder ausschaltet, bis zwei Stunden nach dem letzten Positionsupdate vergangen sind oder bis die Kamera mehr als drei Stunden lang ausgeschaltet war. Heißt auf gut Deutsch: Selbst wenn die TZ22 ausgeschaltet ist, versucht sie sich alle 15 Minuten neu zu orientieren. Das ist natürlich praktisch, weil die Digicam dann nicht für ein einzelnes Foto nicht erst die Position neu bestimmen muss. Auf lange Sicht zehrt das allerdings an den Energiereserven des Akkus. Wer bei ausgeschalteter Kamera kein Herumgelausche wünscht, muss sie in den Flugzeugmodus versetzen.

Die GPS-Option lässt sich über das Schnellmenü erreichen. Hier findet sich auch der Flugzeugmodus. [2]
Die GPS-Option lässt sich über das Schnellmenü erreichen. Hier findet sich auch der Flugzeugmodus.

Als Kompaktkamera-Flaggschiff bietet die Panasonic Lumix DMC-TZ22 tonnenweise Aufnahmeoptionen. Wer die Arbeit am liebsten der Kamera überlässt, wählt am besten die intelligente Automatik. Sie bringt eine ganze Reihe von verschiedenen Bildverbesserern und Knipstechnologien wie Rote-Augen-Korrektur, Gesichtserkennung & Co. unter einen Hut und leistet im Großen und Ganzen sehr zuverlässige Ergebnisse. Bei Betrachtung in 100-prozentiger Vergrößerung sehen die Automatik-Aufnahmen allerdings oft etwas weich und künstlich aus.

Wer einen Sonnenuntergang von seinem Haustier unterscheiden kann, hat die Auswahl zwischen insgesamt 29 verschiedenen Szenenprogrammen. Für die zwei am häufigsten genutzten Aufnahmemodi stehen zwei MySCN-Slots auf dem Moduswahlschalter auf der Oberseite der Kamera zur Verfügung. Beim Großteil der Szenenprogramme handelt es sich um alte Bekannte wie Portrait, Landschaft und Party. Ein paar interessante Effekte sind ebenfalls mit von der Partie, beispielsweise Lochkamera, Filmkorn und Hohe Dynamik. Der Nachtaufnahme-Modus schießt zehn Bilder in Folge und kombiniert sie zu einem – idealerweise – unverwackelten Foto mit geringem Bildrauschen. Nachdem mehrere Aufnahmen eingefangen werden, funktioniert das allerdings nur mit unbeweglichen Motiven. Erfreulicherweise steht der Großteil der Szenenprogramme auch im Videomodus zur Verfügung.

Mehr Freiheiten gibt es im manuellen Modus oder in den halbautomatischen Programmen Blenden- und Belichtungspriorität. Für die Blendenöffnung stehen im Weitwinkel Werte zwischen F3,3 und F6,3 zur Verfügung, im Telebereich nur noch F5,9 und F6,3. Die Verschlusszeit ist zwischen 1/4000 und 60 Sekunden variabel. Zum Wechseln zwischen den beiden Parametern dient die Exposure-Taste auf der Rückseite, das Vier-Wege-Pad darunter dient zum Einstellen des gewünschten Werts. Ein Rädchen wäre hier sicherlich komfortabler gewesen, aber man kann eben nicht alles haben. Auf dem Moduswahlschalter auf der Oberseite der Kamera gibt es einen Cust-Punkt, unter dem sich drei verschiedene Presets ablegen lassen.

Unter "MS1" und "MS2" lassen sich zwei bevorzugte Szenenprogramme ablegen. [3]
Unter „MS1“ und „MS2“ lassen sich zwei bevorzugte Szenenprogramme ablegen.

Wer sich nicht mit Blende und Belichtungszeit herumschlagen, aber dennoch viele Freiheiten haben möchte, wählt die Programmautomatik. Hier lassen sich Parameter wie ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und Belichtungskorrektur händisch einstellen.

Im 3D-Modus schießt die TZ22 20 Bilder hintereinander, während der Fotograf die Kamera horizontal über das Motiv bewegt. Aus dem Bilderstapel pickt sich die Elektronik schließlich zwei optimal gegeneinander versetzte Aufnahmen heraus, die sie dann zu einem 3D-Bild im MPO-Format verwurstet. Die Ergebnisse sind gut, allerdings darf sich das Motiv nicht bewegen, sonst ist der Effekt dahin.

Für Actionfotos von bewegten Motiven – beispielsweise Kinder, Haustiere oder Sportler – hat die TZ22 ein paar Serienbildmodi zu bieten. Masse statt Klasse, und die Chancen, das zufällig das richtige Bild dabei ist, stehen gut. Im schnellsten Dauerfeuermodus stemmt die Digicam 60 Bilder pro Sekunde, die Auflösung ist dann allerdings auf 3,5 Megapixel gedrosselt. Bei vollen 14 Megapixeln sind 10 Aufnahmen pro Sekunde möglich – Fokus, Belichtung und Weißabgleich werden allerdings nach dem ersten Bild nicht mehr angepasst. Verändern sich während der Fotoserie also die Aufnahmebedienungen, misslingen die Bilder.

Flexibler sind dagegen die beiden Aufnahmemodi mit 2 beziehungsweise 5 fps, die variierende Bedingungen kompensieren können. Der Autofokus hält recht zuverlässig mit, wenn sich das Motiv nicht zu schnell bewegt, und die Belichtung funktioniert gut. Unser Testgerät schafft allerdings im 5-fps-Modus durchschnittlich nur 3,2 Aufnahmen pro Sekunde.

Hersteller Panasonic Panasonic
Modell Lumix DMC-TZ18 Lumix DMC-TZ22
Preis 275 Euro 360 Euro
Bildsensor 1/2,33-Zoll-CCD 1/2,33-Zoll-CMOS
Auflösung 14,1 Megapixel 14,1 Megapixel
Optischer Zoom 16-fach 16-fach
Brennweitenbereich 24 – 384 mm 24 – 384 mm
Lichtstärke F3,3 – F5,9 F3,3 – F5,9
Belichtungszeiten 1/4000 – 60 s 1/4000 – 60 s
Bildstabilisator optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 6400 ISO 80 – 6400
Max. Fotoauflösung 4320 x 3240 Pixel 4320 x 3240 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel @ 30 fps 1920 x 1080 @ 50 fps
Dateiformate JPEG (Foto), MJPEG (Video) JPEG, MPO (Foto), AVCHD (Video)
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P, A, S, M
Display 3,0 Zoll (320 x 240 Pixel) 3,0 Zoll (480 x 320 Pixel), Touchscreen
GPS nein ja
Speichermedien SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit (CIPA) 340 Fotos 260 Fotos
Anschlüsse USB, AV USB, AV, HDMI
Mikrofon Mono Stereo
Abmessungen 10,5 x 5,8 x 3,3 cm 10,5 x 5,8 x 3,3 cm
Gewicht 210 g 219 g

Leistung

Die Panasonic Lumix DMC-TZ22 hat sich in puncto Geschwindigkeit gegenüber ihrer Vorgängerin gesteigert. Bei guten Lichtverhältnissen braucht die Digicam 0,4 Sekunden, um auf das Motiv scharfzustellen und das Bild einzufangen. Im Zwielicht steigt die Auslöseverzögerung auf 0,7 Sekunden. Zwischen zwei Aufnahmen genehmigt sich die Kamera eine Verschnaufpause von 1,1 Sekunden. Mit zugeschaltetem Blitz steigt der Wert auf lediglich 1,4 Sekunden. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Bild im Kasten ist, dauert es 1,9 Sekunden.

Bildqualität

Bei der Fotoqualität schlägt sich die Panasonic sehr ähnlich wie die meisten kürzlich von uns getesteten High-End-Panasonic-Digicams mit 1/2,3-Zoll-Sensoren. Ob die Qualität ausreicht, hängt in erster Linie davon ab, wie groß man die Bilder ausdrucken und ob man sie stark zuschneiden möchte.

Unter guten Lichtverhältnissen liefert die Kamera sehr gute Bilder, wenngleich die Aufnahmen immer etwas weich wirken. Bei maximaler Betrachtungsgröße ist selbst bei ISO 100 ein leichtes Bildrauschen sichtbar. Je höher die Empfindlichkeit, desto mehr Bildrauschen tritt auf – dieses äußert sich bei Panasonic störend insbesondere in Form von gelben Farbflecken und wird bei höheren ISO-Werten immer präsenter. Am stärksten sind sie bei ISO 1600 zu sehen – und machen diese Einstellung damit fast unbrauchbar. Bei ISO 400 scheint die integrierte Rauschunterdrückung erstmals kräftig gegen die gelben Farbflecken gegenzusteuern, was allerdings für deutlich weichere und schmierigere Fotos sorgt.

Alles in allem liefert die Panasonic Lumix DMC-TZ22 in sehr hellen Umgebungen die besten Fotos – also draußen bei Sonnenschein oder in sehr gut ausgeleuchteten Räumen. Bis mit einschließlich ISO 200 aufgenommene Fotos sehen auch in Postergröße noch ausgezeichnet aus. Bei schlechten Lichtverhältnissen geschossene Bilder druckt man jedoch im Idealfall nur in Postkartengröße aus oder lädt sie auf Facebook & Co. hoch. Leider gibt es keine RAW-Funktion – daher muss man mit Panasonics eher mäßigen Bildverarbeitungsalgorithmen leben.

Im Telebereich ist praktisch keine kissenförmige Verzeichnung zu sehen. Allerdings tritt im Weitwinkel eine merkliche Tonnenverzerrung auf. In der Mitte liefert das Objektiv eine sehr gute Schärfe, die zum Rand hin kaum nachlässt. An Übergängen mit hohen Helligkeitsunterschieden bringt die Optik Farbsäume auf die Fotos – präsenter, als wir es von Panasonic gewohnt sind, aber nicht überdurchschnittlich stark für diese Klasse.

Bis ISO 400 bringt die TZ22 sehr schöne Farben auf die Fotos und belichtet korrekt. Die Fotos wirken natürlich, hell und realitätsnah. Der automatische Weißabgleich schlägt sich gut, eine Ausnahme sind Innenaufnahmen unter Kunstlicht. Leider gibt es bei der intelligenten Automatik nicht die Möglichkeit, den Weißabgleich einzustellen.

Nachdem der Sensor 15 Megapixel auflöst, die Kamera aber nur 14 davon nutzt, gibt es die Möglichkeit, verschiedene Bildseitenverhältnisse einzustellen, ohne den Bildwinkel zu verändern. Die TZ22 bietet die Verhältnisse 16:9, 3:2, 4:3 und 1:1 an.

Die AVCHD-Videoclips sehen scharf aus und überzeugen mit guter Belichtung und schönen Farben. Die Bewegungen sind außerdem erfreulich weich – deutlich weicher als bei den meisten Kompaktkameras. Videoaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen haben mit dem gleichen Rauschen zu kämpfen wie Fotos bei schwacher Beleuchtung. Der optische Zoom funktioniert erfreulicherweise, während die Aufnahme läuft, ist allerdings in sehr leisen Umgebungen auf den Clips zu hören. Die Panasonic TZ22 bietet einen kontinuierlichen Autofokus während der Videoaufnahme an, der seine Arbeit sehr gut erledigt. Das Gleiche gilt im Übrigen für den integrierten Windgeräuschefilter. Während die Kamera Videos einfängt, schießt sie gleichzeitig 3,5-Megapixel-Fotos. Alternativ lassen sich im Wiedergabemodus auch einzelne Standbilder aus den Filmchen extrahieren.

Fazit

Die Anschaffungskosten von rund 360 Euro für die Panasonic Lumix DMC-TZ22 gehen in erster Linie für die umfangreiche Ausstattung drauf. Am meisten Eindruck konnte die Kamera bei uns mit der schnellen Performance und dem für das kompakte Format extrem flexiblen Weitwinkelobjektiv schinden. Allerdings darf man sich von dem hohen Preis nicht verleiten lassen, hier eine gigantische Bildqualität zu erwarten. Der CMOS-Sensor ist nämlich nicht größer als der von Digicams, die nur einen Bruchteil der TZ22 kosten. Aber solange man in erster Linie bei guten Lichtverhältnissen fotografiert und keine Abzüge in Postergröße anfertigen lassen möchte, ist die Panasonic-Kamera eine ausgezeichnete Wahl. Zudem dank der ausgezeichneten Videoqualität der Pocket Camcorder getrost zu Hause bleiben kann.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen   
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)   
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)   
Nikon Coolpix S8100 [5]

1.1 
1.5 
0.7 
0.4 
Panasonic Lumix DMC-TZ22

1.9 
1.1 
0.7 
0.4 
Sony Cyber-shot DSC-HX5V [6]

1.8 
1.5 
0.8 
0.4 
Canon Ixus 1000 HS [7]

2.9 
2.3 
0.8 
0.6 
Panasonic Lumix DMC-TZ10 [8]

2.3 
2.1 
1 
0.6 

Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Canon Ixus 1000 HS [7]

3.6 
Panasonic Lumix DMC-TZ22

3.2 

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[4] Beispielfotos: die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-TZ22: https://www.cnet.de/41549962/beispielfotos-die-bildqualitaet-der-panasonic-lumix-dmc-tz22/?pid=1#sid=41549955

[5] Nikon Coolpix S8100: https://www.cnet.de/tests/digicam/41546392/nikon_coolpix_s8100_im_test_guenstiger_highspeed_superzoomer_mit_bsi_cmos_sensor.htm

[6] Sony Cyber-shot DSC-HX5V: https://www.cnet.de/tests/digicam/41530823/sony_cyber_shot_dsc_hx5v_im_test_umwerfende_ausstattung__maessige_bildqualitaet.htm

[7] Canon Ixus 1000 HS: https://www.cnet.de/tests/digicam/41540461/canon_ixus_1000_hs_im_test_traege_superzoom_kamera_mit_guter_bildqualitaet.htm

[8] Panasonic Lumix DMC-TZ10: https://www.cnet.de/tests/digicam/41528748/panasonic_lumix_dmc_tz10_im_test_12_fach_gps_superzoomer.htm