Controller-Layout

Was die Bedienelemente angeht, hat sich bei der 3DS im Vergleich zur Vorgängerin nicht besonders viel getan. Rechts neben dem unteren Display befinden sich vier in einer Raute angeordnete A-, B-, X- und Y-Tasten. Der Power-Button sitzt gefährlich nah an den Knöpfen, schaltet die Konsole aber immerhin bei versehentlicher Betätigung nicht ab, sondern öffnet lediglich ein Menü.

Die Bedienelemente auf der Vorderseite lassen sich allesamt gut erreichen und machen einen wertigen Eindruck.
Die Bedienelemente auf der Vorderseite lassen sich allesamt gut erreichen und machen einen wertigen Eindruck.

Auf der anderen Seite des Bildschirms sitzen ein Vier-Wege-D-Pad sowie ein analoger Joystick. Unterhalb des Touchscreens gibt es Select-, Home- und Start-Taste. Oben auf dem Gehäuse sitzt rechts und links jeweils eine Schultertaste. Die Tasten fühlen sich allesamt hochwertig an und überzeugen mit klaren Druckpunkten. Der analoge Stick ist mit einer erfreulich griffigen Beschichtung versehen. Was die Bedienung angeht, sind wir sehr zufrieden. Einzig die Schultertasten dürften einen Tick größer ausfallen.

3D-Kamera

Oben auf dem Deckel der Nintendo 3DS befinden sich zwei Kameras zum Schießen von 3D-Fotos. Sowohl während der Aufnahme als auch danach lässt sich die Intensität des Tiefeneffekts anpassen. Die dreidimensionalen Bilder sind beeindruckend. Allerdings ist es sehr enttäuschend, dass Nintendo keine hochauflösenderen Kameras verbaut hat – 0,3 Megapixel beziehungsweise 640 mal 480 Bildpunkte erinnern an die Steinzeit der Unterhaltungselektronik. Eine weitere, ebenso niedrig auflösende Kamera befindet sich auf der Innenseite direkt oberhalb des 3D-Displays.

Die Fotos landen auf der SD-Karte, die der Nutzer in den Slot auf der linken Seite der 3DS eingeschoben hat. Betrachtet man die 3D-Bilder auf dem Rechner, wirken sie verschwommen und sehr pixelig. Großartige Ergebnisse darf man hier nicht erwarten – die Aufnahmen sind selbst von Handykameras meilenweit entfernt.

Die zahlreichen „lustigen“ Fotoeffekte versuchen, etwas über die schlechte Bildqualität hinwegsehen zu lassen. So lassen sich beispielsweise zwei Menschen in eine Person verwursten, indem die 3DS mit der front- und mit der rückseitigen Kamera beide gleichzeitig fotografiert. Und wenn man ins Mikrofon der tragbaren Konsole pustet, dann verteilt sich glitzernder Staub auf den Bildern. Naja. Aber wer sich über solche Features freut, wird sich herzlich wenig dafür interessieren, ob die Kamera 0,3 oder 30 Megapixel auflöst.

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