Anstelle von vier Pfeiltasten auf der Rückseite verfügt die E-PL2 jetzt über ein kleines Vier-Wege-Pad mit umliegendem Einstellrädchen. Das sieht besser aus und erlaubt eine flüssigere Bedienung, allerdings könnte das Pad für Menschen mit großen Fingern zu fummelig sein. Am besten nimmt man die Kamera vor dem Kauf einmal in die Hand und probiert sie aus.

Beim Display hat Olympus einen großen Schritt nach vorne gemacht. Der Bildschirm ist von 2,7 auf 3,0 Zoll angewachsen und bietet mit 480 mal 320 Pixeln eine doppelt so hohe Auflösung wie die Vorgängerin. Die Anzeige ist hell, scharf und eignet sich beispielsweise deutlich besser zum manuellen Fokussieren. Über dem Bildschirm sitzt der Zubehörschuh. Unmittelbar dahinter gibt es einen weiteren Anschluss, der etwa einen auf dem Schuh aufgesteckten elektronischen Sucher mit Bilddaten versorgt oder Positionsdaten vom Pen-Pal-Bluetooth-Modul bezieht und in die EXIF-Informationen der Fotos einbaut.

Auf der rechten Seite der Kamera befindet sich ein HDMI-Ausgang. So kann man die geschossenen Fotos ohne Umweg über den PC in voller Pracht auf dem HD-Fernseher bewundern.
Auf der rechten Seite der Kamera befindet sich ein HDMI-Ausgang. So kann man die geschossenen Fotos ohne Umweg über den PC in voller Pracht auf dem HD-Fernseher bewundern.

Die E-PL2 bietet eine ganze Reihe von Funktionen für anspruchsvolle Fotografen – allerdings erst nach einem Blick ins Handbuch. Denn die erweiterten Features verstecken sich im Custom Menu, das erst aktiviert werden möchte. HDR-Fans können sich über die erweiterte Belichtungsreihenfunktion freuen, die jetzt bis zu sieben unterschiedlich belichtete Fotos schießt. Nahezu jede Taste auf dem Gehäuse lässt sich außerdem umbelegen. Auf Wunsch fügt die E-PL2 Copyright-Informationen zu den Bildern hinzu. Außerdem lassen sich für die verschiedenen Belichtungsmessmethoden spezifische Belichtungskorrekturfaktoren einstellen. Außerdem gibt es vier Slots, unter denen sich benutzerspezifische Aufnahmeeinstellungen ablegen lassen. Und das sind nur einige Beispiele für die umfangreichen Settings, die die Kamera zu bieten hat. Eine vollständige Liste aller Funktionen findet sich im Handbuch auf der Webseite des Herstellers. Derzeit ist leider nur die englische Bedienungsanleitung verfügbar.

Hersteller Olympus Panasonic
Modell E-PL2 Lumix DMC-GF2
Preis (inkl. 14-42mm-Kitobjektiv) 520 Euro 540 Euro
Bildsensor CMOS (17,3 x 13,0 mm) CMOS (17,3 x 13,0 mm)
Auflösung 12 Megapixel 12 Megapixel
Optischer Zoom (Kitobjektiv) 3-fach 3-fach
Brennweitenbereich (Kitobjektiv) 28 – 84 mm 28 – 84 mm
Lichtstärke (Kitobjektiv) F3,5 – F5,6 F3,5 – F5,6
Belichtungszeiten 1/4000 – 60 s 1/4000 – 60 s
Bildstabilisator mechanisch optisch (via Objektiv)
Empfindlichkeiten ISO 200 – 6400 ISO 100 – 6400
Max. Fotoauflösung 4032 x 3042 Pixel 4000 x 3000 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel @ 30 fps 1920 x 1080 Pixel @ 50 fps
Dateiformate JPEG, RAW (Foto), MJPEG (Video) JPEG, RAW (Foto), AVCHD (Video)
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P, A, S, M
Display 3,0 Zoll (480 x 320 Pixel) 3,0 Zoll (480 x 320 Pixel), Touchscreen
Sucher nein nein
Zubehörschuh ja ja
Speichermedien SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit (CIPA) 280 Fotos 300 Fotos
Anschlüsse USB, AV, HDMI USB, AV, HDMI
Mikrofon Mono Stereo
Abmessungen (Body) 11,5 x 7,3 x 4,2 cm 11,3 x 6,8 x 3,3 cm
Gewicht (Body) 317 g 265 g

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Olympus E-PL2 im Test: individualisierbare EVIL-Kamera mit beschleunigtem Autofokus

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *