Die Kombination aus mechanischen und großen, virtuellen Tasten gefällt uns gut. Panasonics Touchscreen-Interface gehört zu den besten, die es bei Kameras derzeit gibt. Mit zwei Händen lässt sich die Kamera sehr flott bedienen. Um die mechanischen Knöpfe neben dem Display kümmert sich der rechte Daumen, der linke tippt auf dem Display herum. Fast wie beim SMS-Schreiben auf alten Handys.

Der hier verdeckte kleine Anschluss über dem Display versorgt Peripherie wie beispielsweise den optional erhältlichen elektronischen Aufstecksucher mit Daten.
Der hier verdeckte kleine Anschluss über dem Display versorgt Peripherie wie beispielsweise den optional erhältlichen elektronischen Aufstecksucher mit Daten.

Eine große Hilfe für die flotte Bedienung ist auch das komplett anpassbare Schnellmenü, das sich hinter der Taste Q.Menu verbirgt. Der Anwender kann sogar bestimmen, welche Option als erstes auftaucht, wenn er das Quick-Menü öffnet.

Ein Kritikpunkt am Touchscreen-Interface bleibt jedoch bestehen: Es lässt sich nicht verhindern, dass jede Berührung des Displays den Autofokus-Bereich verschiebt. Und das passiert so häufig, dass wir im Test geschätzt zwischen jedem zweiten Foto den Fokuspunkt zurücksetzen müssen. Bei den Lumix-Schwestern G2 und GH2 lässt sich das zumindest durch Umklappen des Displays und nutzen des optionalen beziehungsweise integrierten elektronischen Suchers umgehen. Aber die GF2 bietet leider kein Klappdisplay, und wie bei der G2 ist auch hier der Sucher optional. Ob dieses Verhalten des Touchscreens akzeptabel ist oder nicht, hängt von den eigenen Präferenzen ab. Wir fotografieren primär mit zentralem Fokusfeld. Und wir würden uns über eine zusätzliche Nachbesserung per Firmware-Update freuen.

Das Interface gestaltet sich an der Oberfläche dank großen Buttons sehr fingerfreundlich. In den Tiefen der Menüs wählt der Fotograf die gewünschten Einstellungen allerdings mittels Drehrädchen oder Vier-Wege-Pad aus.
Das Interface gestaltet sich an der Oberfläche dank großen Buttons sehr fingerfreundlich. In den Tiefen der Menüs wählt der Fotograf die gewünschten Einstellungen allerdings mittels Drehrädchen oder Vier-Wege-Pad aus.

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