Von den Bedienelementen der Kamera gibt es Gutes und Schlechtes zu berichten. Für große Hände fallen die Tasten recht klein und zusammengequetscht aus. Auf der Oberseite des Gehäuses befindet sich der Auslöser mitsamt Zoomring. Direkt dahinter und etwas nach unten versetzt befindet sich der Ein/Aus-Schalter. Unter dem Daumen findet schließlich das Modusrädchen seinen Platz, mit dem der Anwender durch die verschiedenen Aufnahmeprogramme wechselt. Das Drehelement lässt sich mit dem Daumen bequem erreichen und rastet bei jedem Modus satt ein – das Risiko, versehentlich die Kamera zu verstellen, ist dadurch gering.

Unmittelbar unter dem Moduswahlschalter befinden sich eine dedizierte Video-Aufnahmetaste sowie ein Knopf zum Wechseln in den Wiedergabemodus. Darunter folgt ein Vier-Wege-Pad mit Einstellring und mittiger Func./Set-Taste. Sobald man es berührt, taucht auf dem Display eine Legende auf. Sie erklärt in welche Richtung man auf dem Pad drücken muss, um auf die Konfiguration für Blitz, Belichtung, Selbstauslöser und Fokusmodus zuzugreifen. Das Einstellrädchen ermöglicht ein schnelles Anpassen von Blende und Belichtungszeit in den manuellen und halbautomatischen Fotomodus. Es kann recht frei gedreht werden, rastet aber dennoch merklich ein und lässt sich präzise bedienen. Die Func./Set-Taste in der Mitte des Vier-Wege-Pads holt ein Menü mit den für das gewählte Aufnahmeprogramm relevanten Parametern aufs Display.

Wer kurze Finger hat, kommt mit dem Daumen nicht an den Ein/Aus-Schalter heran.
Wer kurze Finger hat, kommt mit dem Daumen nicht an den Ein/Aus-Schalter heran.

Ganz unten befinden sich schließlich noch zwei mit Disp und Menu bezeichnete Tasten. Erstere dient dazu, die auf dem Bildschirm angezeigten Informationen anzupassen. Zweitere ruft das Hauptmenü auf, in dem sich die tiefgreifenderen Einstellungen verstecken. Die Bedienung ist alles in allem schlüssig. Ein Blick ins Handbuch, das im PDF-Format auf der mitgelieferten CD liegt, kann allerdings nicht schaden, um auch wirklich alle Funktionen der Kamera zu entdecken.

Für die Verbindung zu Computern, Monitoren und HD-Fernsehern verpasst Canon der PowerShot SX230 HS einen Mini-USB- und einen Mini-HDMI-Anschluss auf der rechten Gehäuseseite. Die Fächer für Akku und Speicherkarte befinden sich auf der Unterseite der Kamera. Der Stromspeicher lässt sich nicht in der Digicam selbst aufladen und erweist sich im Test als relativ schwachbrüstig. Angesichts von riesigem Zoom, GPS-Receiver und schnellem Bildsensor ist es aber keine große Überraschung, dass der Kamera bereits nach 210 Fotos die Puste ausgeht. Wer einen knipsfreudigen Zeigefinger hat, sollte sich einen zweiten Akku kaufen.

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