Die besten Kinder-Handys und der passende Vertrag: einfach, sicher, robust, günstig!

Kindertarife: Kandy mobile und Toggo mobile

Doch das Handy ist nur die halbe Miete. Es gibt im Netz Spezialanbieter wie Kandy Mobile oder Toggo Mobile, die volle Kostenkontrolle für das Kinderhandy versprechen. Sie sorgen dafür, dass Sonderrufnummern und Mehrwertdienste (beispielsweise 0180er-Nummern und Klingelton-Abos) oder Telefonate ins Ausland gesperrt sind. Und auch der Internetzugang ist geblockt. Auf das Handy wird ein monatliches Guthaben gebucht. Ist es verbraucht, muss das Kind bis zum Monatsende warten, bis es wieder mit Freunden telefonieren kann. Die Telefonnummer der Eltern bleibt in dieser Zeit weiterhin erreichbar.

Das Hello-Kitty-Handy von Samsung ist zum Schreien niedlich.
Das Hello-Kitty-Handy von Samsung ist zum Schreien niedlich.

Besonders besorgte Eltern können auch einen Ortungsdienst buchen. Dann lässt sich der Nachwuchs auch aufstöbern, wenn er sich nicht meldet. Kandy Mobile beispielsweise bietet ein
Rundum-Sorglos-Paket mit Ortung, Notruf-Funktion und einem Kindertarif mit 15 Euro Guthaben pro Monat an.

Track your Kid ist ein weiterer Anbieter dieser Dienste. Man bezahlt eine einmalige Anmeldegebühr von 20 Euro und gibt bis zu fünf zu verfolgende Handynummern an. Nach Anmeldung gibt es drei Anfragen gratis, jede weitere schlägt mit einem Euro pro Suchabfrage zu Buche. Die Position kommt dann per SMS aufs eigene Handy oder lässt sich im Internet auf einer Karte einsehen.

Die Genauigkeit der Anfrage variiert allerdings. In Städten ist die Auskunft im Schnitt bis auf 80 Meter genau. Auf dem Land kann die Präzision auch mal nur bei einem Kilometer liegen. Der Grund dafür ist, dass der Suchdienst nur aufspüren kann, in welcher Funkzelle sich das Handy gerade befindet. Da die Zellen auf dem Land nicht so dicht gestreut sind wie in den Städten, ist hier die Ortungsgenauigkeit eben deutlich geringer.

Track your Kid kann übrigens zu jedem normalen Mobilfunk-Tarif zugebucht werden. Grundsätzlich ist ein Prepaid-Vertrag für Ihr Kind ratsam, da so keine unerwarteten Unsummen an
Zusatzkosten entstehen können. Wenn das Guthaben vertelefoniert ist, ist Schluss. Internetseiten oder 0180er-Nummern lassen sich beim Provider via Hotline sperren.

Die Telekom bietet sogar einen speziellen Jugendschutztarif an, die CombiCard Teens. In diesem Tarif können Eltern das monatliche Guthaben bestimmen, teure Sonderrufnummern sind standardmäßig gesperrt. Zusätzlich können in diesem Tarif noch Datendienste deaktiviert werden.

Fazit

Die Angebote an speziellen Kinderhandys von Kandy mobile & Co. sind gut gemeint und für sehr junge Handybesitzer eine feine Sache. Doch wenn das Kind ein zweistelliges Alter erreicht hat, darf es auch ein günstiges Handy aus der Erwachsenen-Welt sein – die Bedienung ist nicht zu komplex. Wichtig ist nur, dass man gemeinsam beschließt, welches Handy gekauft werden soll und der Racker anschließend ausführlich erklärt bekommt, wie er das Handy bedienen soll und wo es Fallstricke gibt. Und geht das Handy mal verloren, war es hoffentlich ein billiges Modell, das sich schmerzfrei ersetzen lässt.

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