Weiterhin gibt es eine Szenenautomatik, die das zum Motiv passendste Szenenprogramm selbsttätig auswählt. Alternativ kann der Anwender auch selbst eines von sechs Szenenprogrammen händisch auswählen – darunter findet sich übrigens ein weiterer Anti-Gegenlicht-Modus. Außerdem gibt es Programme für Beauty Shot, Vignettierung, Nachtaufnahme, Nahaufnahme sowie diverse Foto- und Filmeffekte. Weiterhin bietet die SH100 eine Diktiergerätfunktion und einen Bildeditor. Drei verschiedene Bildbetrachter, die allesamt wenig Sinn ergeben, sind ebenfalls mit von der Partie.

Sämtliche Funktionen teilen sich auf vier „Homescreens“ auf, durch die sich der Anwender mit dem Finger durchwischt. Die Anordnung der Symbole wirkt etwas chaotisch und planlos – so finden sich fast auf jeder Seite sowohl Aufnahmeoptionen für Stand- und Bewegtbilder als auch Sharing-Features und Wiedergabemodi. Mit lediglich vier mal zwei Icons pro Homescreen ist das Menü sehr fingerfreundlich aufgebaut. Hier fallen die drei Bildbetrachtungsmodi 3D-Album, Diashow und Magazin übrigens positiv auf: Sie trollen sich allesamt brav auf die vierte und letzte Seite.

Leistung

Die Samsung SH100 schlägt sich bei unseren Geschwindigkeitstests ähnlich wie die meisten Kameras in dieser Klasse. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen im Schnitt 2,1 Sekunden. Zwischen jedem weiteren Foto vergehen bei maximalen Qualitätseinstellungen 1,7 Sekunden. Mit zugeschaltetem Blitz genehmigt sich die Kamera Verschnaufpausen von durchschnittlich 3,0 Sekunden.

Um auf das Motiv zu fokussieren und das Foto aufzunehmen, benötigt die SH100 bei guten Lichtverhältnissen 0,4 Sekunden. Im Zwielicht verschlechtert sich die Auslöseverzögerung auf 0,8 Sekunden. Der Serienbildmodus gehört mit 0,75 Fotos pro Sekunde nicht gerade zu den schnellsten seiner Art – und passt nach dem ersten geschossenen Foto weder die Belichtung noch den Fokus an. Verändern sich also während dem Foto-Dauerfeuer die Aufnahmebedingungen, misslingt ein Teil der Bilder.

Bei der Bedienung reagiert die Kamera größtenteils recht flott und nervt selten mit überlangen Wartezeiten. Der resistive Touchscreen hingegen dürfte ruhig flotter ansprechen – so sanft und weich wie bei aktuellen Android-Smartphones oder beim iPhone 4 wischt man sich hier nicht durch die Gegend. Gerade beim Betrachten von Fotos hätten wir uns etwas mehr Luxus gewünscht. Aber gut, irgendwo muss der Hersteller ja an der Preisschraube drehen.

Die drei am häufigsten gebrauchten Aufnahmeeinstellungen lassen sich hier auswählen und prominent auf dem Sucherbild platzieren.
Die drei am häufigsten gebrauchten Aufnahmeeinstellungen lassen sich hier auswählen und prominent auf dem Sucherbild platzieren.

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