Sony Cyber-shot DSC-W570 getestet: langsames Digicam-Schnäppchen mit 16 Megapixeln

von Joshua Goldman und Stefan Möllenhoff am , 13:28 Uhr

Pro
  • einfache Bedienung
  • zuverlässige Automatik
  • ordentliche Bildqualität bei wenig Licht
Con
  • Fotos wirken in den Ecken weich
  • langsam, insbesondere beim Abspeichern der Bilder
Hersteller: Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: GUT 7,2 von 10 Punkte
Fazit:

Die Sony Cyber-shot DSC-W570 ist eine kleine und leichte Digicam, die dank zahlreichen Automatik-Modi schöne Fotos schießt, ohne dass besondere Vorkenntnisse erforderlich wären. Doch leider ist die Kamera ziemlich langsam.

Die Sony Cyber-shot DSC-W570 tritt die Nachfolge der W350 an, einer der besten Low-Budget-Kompaktkameras des letzten Jahres. Große Sprünge macht der Hersteller nicht, dafür gibt es an allen Ecken und Enden kleine Verbesserungen und Verschlimmbesserungen. Während wir den Sprung von 14 auf 16 Megapixel eher skeptisch sehen, freuen wir uns über ein etwas zoomstärkeres Objektiv, das mehr Weitwinkel und eine größere Blendenöffnung als das der Vorgängerin bietet.

Von einer Digicam wie der Sony [1] Cyber-shot DSC-W570 konnte man vor fünf Jahren scheinbar nur träumen – 16 Megapixel für 140 Euro. Was damals fantastisch klang und heute keine große Überraschung mehr ist, bedeutet bei guten Lichtverhältnissen zwar sehr detailreiche Fotos. Im Zwielicht verbessert der mit Bildpunkten vollgestopfte Mini-Sensor die Qualität aber nicht unbedingt – weniger wäre hier einfach mehr. Zudem sorgt die Pixelmasse für eine Datenflut im Bildprozessor und damit für langsame Reaktionszeiten.

Design

Die Sony Cyber-shot DSC-W570 ist in Silber, Schwarz, Gold, Violett und Rosa erhältlich. Das Gehäuse ist klein und leicht genug, um einwandfrei in die Hosen- oder Handtasche zu passen. Die Digicam ist so handlich, dass man sie überall hin mitnehmen könnte. Die Bedienung ist einfach und schlüssig. Wer schon einmal digital fotografiert hat, kann die Digicam aus dem Karton nehmen und sofort losknipsen. Und sollte es einmal Unklarheiten geben, hilft die ausführliche Bedienungsanleitung weiter, die Sony praktischerweise in die Kamera integriert hat.

Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich Ein/Aus-Schalter und Auslöser. Sie lassen sich zwar einfach drücken, erfordern aber einen Kontrollblick, um sie zu finden. Denn leider schließen sie bündig mit dem Gehäuse ab und lassen sich so kaum blind ertasten. Die restlichen Bedienelementen finden auf der Rückseite neben dem ordentlich hellen, ansonsten aber nur mäßig überzeugenden Display ihren Platz.

Auslöser und Ein/Aus-Schalter schließen bündig mit der Oberseite der Kamera ab und lassen sich blind nur schwer ertasten. [2]
Auslöser und Ein/Aus-Schalter schließen bündig mit der Oberseite der Kamera ab und lassen sich blind nur schwer ertasten.

Oberhalb des Daumens befindet sich ein etwas wackelig wirkender Zoomregler. An der rechten Gehäuseecke sitzt sich ein Schieber zum Wechseln zwischen Foto-, Video- und Schwenkpanoramamodus. Weiter unten gibt es noch drei Tasten für Wiedergabe, Menü und Löschen, die sich um ein Vier-Wege-Pad samt mittiger Ok-Taste gruppieren. Neben der Navigation in den Menüs dient das Pad auch zum direkten Zugriff auf die Einstellungen von Blitz, Selbstauslöser, Gesichtserkennung und Displaydarstellung.

Auf der Unterseite des Gehäuses gibt es einen proprietären Anschluss, der sowohl der Verbindung zum Rechner als auch zum Fernseher dient. Ein USB/AV-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Wer sich allerdings HD-Auflösung wünscht, muss in eine separat erhältliche Komponenten-Strippe investieren. Bei Sony kostet das Zubehör namens VMC-MHC3 [3] schon fast unverschämte 70 Euro, diverse Online-Shops listen es ab 50 Euro. Und auf einmal steht Apple [4] wie der reinste Waisenknabe da.

Der vertikale Schieber auf der rechten Seite dient zum Wechseln zwischen Foto-, Video- und Panorama-Modus. [5]
Der vertikale Schieber auf der rechten Seite dient zum Wechseln zwischen Foto-, Video- und Panorama-Modus.

Die Fächer für Speicherkarte und Akku verstecken sich hinter einer Klappe auf der Unterseite. Der Stromspeicher lässt sich nicht in der Kamera selbst, sondern nur im externen Ladegerät aufladen – was wohl recht häufig notwendig sein dürfte. Denn mit 220 Aufnahmen bietet er nur eine recht mäßige Laufzeit. Der Kartenleser der W570 kommt mit SD-Karten und Mamory Sticks zurecht. Außerdem bietet die W570 diverse Funktionen für die Besitzer von Eye-Fi-Karten [6] mit integriertem WLAN-Modul – etwa automatisches Abschalten nach erfolgter Datenübertragung zum Rechner. Der integrierte Speicher der Digicam bietet zwar nicht viel Platz für Fotos und Videos, beherbergt aber immerhin eine einfache Software zum unkomplizierten Hochladen der Fotos und Videos auf Facebook, YouTube & Co. Erfreulicherweise arbeitet das Tool unter Windows und Mac OS.

Ausstattung

Wie die meisten Kameras in ihrer Preisklasse bietet die Sony Cyber-shot DSC-W570 wenige bis gar keine manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Stattdessen bringt die kompakte Digicam beispielsweise eine intelligente Automatik mit, die das Motiv analysiert und dazu selbsttätig das passendste Szenenprogramm wählt. Der Nutzer muss sich hier nicht mit irgendwelchen Aufnahmeparametern herumschlagen, kann aber dennoch auf ein paar Optionen wie Belichtungskorrektur und Gesichtserkennung zurückgreifen. Der Einfach-Modus arbeitet sehr ähnlich, reduziert die zur Verfügung stehenden Einstellungen allerdings auf die Bildgröße (groß oder klein) und vergrößert den auf dem Display dargestellten Text.

Wer die Auswahl des Szenenprogramms lieber selbst in die Hand nimmt, findet zwölf verschiedene zur Auswahl – von Strand über Feuerwerk bis hin zu Hohe Empfindlichkeit für Aufnahmen bei wenig Licht ohne Blitz. Ein Modus namens Unterwasser findet sich ebenfalls zwischen den verschiedenen Programmen – allerdings macht dieser die Kamera leider nicht wasserdicht und ergibt ohne zusätzliches Gehäuse wenig Sinn. Außerdem mit von der Partie ist eine Schwenkpanoramafunktion, bei der der Fotograf lediglich die Kamera über das Motiv schwenken muss, um ein Ultrabreitbild einzufangen. Das funktioniert zumindest bei unbewegten Motiven gut und macht durchaus Laune, doch leider ist die Bildqualität auf dem Niveau von Video-Standbildern und damit nur für wenig anspruchsvolle Einsatzzwecke zu gebrauchen.

Rank und schlank: Das Gehäuse der fünffach zoomenden Cyber-shot DSC-W570 ist nicht einmal zwei Zentimeter dick. [7]
Rank und schlank: Das Gehäuse der fünffach zoomenden Cyber-shot DSC-W570 ist nicht einmal zwei Zentimeter dick.

Die meisten Freiraum für Kreativität gibt es in der Programmautomatik. Hier passt der Fotograf ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich, Autofokuspunkt, Belichtungsmessung, Belichtungskorrektur und Sonys DRO-Feature zum Retten von Details in dunklen Bildbereichen an seine Bedürfnisse an.

Im Makromodus traut sich die Cyber-shot DSC-W570 auf bis zu fünf Zentimeter an das Motiv heran. Die Ergebnisse sind sehr detailreich und scharf. Praktisch ist, dass die Digicam unabhängig vom gerade gewählten Aufnahmemodus den Makrofokus aktiviert – man muss sich also nicht mit irgendwelchen Einstellungen herumplagen oder durch irgendwelche Menüs klicken. Dank einer größten Blendenöffnung von F2,6 lassen sich bei Nahaufnahmen recht ansehnliche Bokeh-Effekte erzielen. Außerdem hilft die Lichtstärke dabei, die ISO-Empfindlichkeit nach unten zu drücken, was in einer besseren Bildqualität resultiert. Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Sony Cyber-shot DSC-W570 auf einen Blick.

Hersteller Sony
Modell Cyber-shot DSC-W570
Preis 140 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CCD
Auflösung 16 Megapixel
Optischer Zoom 5-fach
Brennweitenbereich 25 – 125 mm
Lichtstärke F2,6 – F6,3
Belichtungszeiten 1/1600 – 2 s
Bildstabilisator optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 3200
Max. Fotoauflösung 4608 x 3456 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel @ 30 fps
Dateiformate JPEG (Foto), MPEG (Video)
Manuelle Einstellungen P
Display 2,7 Zoll, 230.000 Pixel (320 x 240)
Sucher nein
Zubehörschuh nein
Speichermedien SD, SDHC, SDXC, Memory Stick
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit (CIPA) 220 Fotos
Anschlüsse USB, AV
Mikrofon Mono
Abmessungen 9,1 x 5,2 x 1,9 cm
Gewicht (mit Akku und SD-Karte) 116 g

Leistung

Die Sony Cyber-shot DSC-W570 ist mäßig schnell. Bei guten Lichtverhältnissen braucht die Digicam recht flotte 0,4 Sekunden, um auf das Motiv zu fokussieren und das Bild einzufangen. Im Zwielicht steigt die Auslöseverzögerung auf ebenfalls noch recht brauchbare 0,7 Sekunden. Im Serienbildmodus gibt die Digicam für ihre Klasse recht ordentlich Gas und knipst 1,5-Mal pro Sekunde. Allerdings ist nach drei Fotos bereits Schluss, was die Nutzbarkeit dann doch stark einschränkt.

Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen mindestens 2,3 Sekunden – damit ist die Digicam nur eingeschränkt schnappschusstauglich. Zwischen jedem weiteren Fotos muss sich der Anwender außerdem auf eine quälend lange Zwangspause von 4,6 Sekunden einstellen. Mit aktiviertem Blitz verschlechtert sich der Wert auf 5,1 Sekunden. An diesen enttäuschenden Werten ist sicherlich die hohe Auflösung nicht ganz unschuldig – schließlich muss die bildverarbeitende Elektronik die Datenmengen ja irgendwie verarbeiten. Fürs Fotografieren von actionreichen Motiven eignet sich die W570 damit nur sehr eingeschränkt. Man braucht entweder Geduld und viele Versuche oder Glück.

Bildqualität

Angesichts der Anschaffungskosten von 140 Euro liefert die Sony Cyber-shot DSC-W570 eine sehr gute Bildqualität. Wie die meisten Kompaktkameras in diesem Preisbereich kommt sie allerdings bei höheren ISO-Empfindlichkeiten ins Straucheln. Bei ISO 200 geraten die Aufnahmen etwas weicher und verlieren bereits einen Tick Schärfe und Detail. Mit ISO 400 geschossene Bilder schließlich wirken bereits sichtbar weicher. Zudem wird das Rauschen in dunklen Bildbereichen deutlicher. Wer im 10×15-Zentimeter-Format druckt und keine starken Ausschnittsvergrößerungen vornimmt, wird mit den Ergebnissen sicherlich zufrieden sein.

Bei ISO 800 und 1600 wirken die Bilder aufgrund der aggressiv einsetzenden Rauschunterdrückung wie gemalt. Gegenstände auf den Fotos sehen weich und verschmiert aus. Bei ISO 3200 verstärkt sich das Problem soweit, dass die Aufnahmen nicht mehr zu gebrauchen sind. Außerdem werden die Farben sehr matschig – insbesondere bei ISO 1600 und 3200. Die höchsten Empfindlichkeiten reichen bei wirklich ganz geringen Ansprüchen noch für Notfälle aus, aber nicht für mehr. Wir empfehlen im Dunkeln den Blitz oder ein Stativ.

Die Farben sehen hervorragend aus. Zwar werden Rot- und Blautöne nicht so präzise wiedergegeben wie andere Farben, doch die Bilder sehen strahlend und lebendig aus. Außerdem sind die Farben bis einschließlich ISO 800 konsistent. Darüber wirken die Fotos ausgewaschen und matschig. Belichtungsautomatik und automatischer Weißabgleich leisten gute Dienste.

Das Objektiv überzeugt zunächst mit sehr geringen Verzeichnungen. Weder im Weitwinkel noch im Telebereich können wir nennenswerte Verzerrungen feststellen. Die Bildschärfe in der Mitte ist sehr gut, lässt zu den Ecken und zum Rand hin aber deutlich nach. Wir haben zwei verschiedene W570-Modelle ausprobiert – das erste hatte auf einer Seite eine extrem stark nachlassende Schärfe. Die Fotos waren damit zur Hälfte unbrauchbar. Beim zweiten Testgerät traten diese Probleme nicht auf. Die Fotos wurden zwar zu den Ecken und zum Rand hin deutlich weicher, aber wenigstens gleichmäßig. Vermutlich war das erste Modell durch einen Sturz oder ähnliches beschädigt. An Übergängen mit hohen Helligkeitsunterschieden treten nur minimale Farbsäume auf. Die Abbildungsfehler sind nur sichtbar, wenn man die Bilder stark vergrößert betrachtet – und auch dann in erster Linie an den Bildrändern und -ecken.

Die Sony Cyber-shot DSC-W570 bietet einen einfachen 720p-Videomodus. Ein Mono-Mikrofon kümmert sich um den Ton. Erfreulicherweise steht der optische Zoom während der Aufnahme zur Verfügung. Die Qualität der Clips bewegt sich auf einem Niveau mit einfachen HD-Pocket-Camcordern und ist für YouTube & Co. ausreichend. Bei Kameraschwenks muss man jedoch mit einem deutlichen Ruckeln rechnen. Außerdem kommt es zu Geisterbildern hinter schnell bewegten Objekten. Das ist bei Kompaktkameras jedoch leider nichts Ungewöhnliches.

Fazit

Die Sony Cyber-shot DSC-W350 war eine der wenigen wirklich guten Low-Budget-Kompaktkameras. Leider kann uns die Nachfolgerin Cyber-shot DSC-W570 nicht ganz so sehr überzeugen. In erster Linie sind dafür die niedrigere Geschwindigkeit sowie das Objektiv verantwortlich, das sichtbar weichere Fotos liefert. Wer jedoch nicht gerade häufig Poster aus seinen Fotos macht, wird zumindest an der Linse nichts auszusetzen haben. Wer beim Knipsen stets ausreichend Zeit hat und nicht ständig Schnappschüsse schießen möchte, findet in der W570 einen treuen Begleiter.

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Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (mit Blitz)   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (ohne Blitz)   
Auslöseverzögerung (Zwielicht)   
Auslöseverzögerung (Tageslicht)   
Sony Cyber-shot DSC-W350 [9]

1.9 
3.9 
3.1 
0.7 
0.4 
Canon PowerShot A3300 IS [10]

1.5 
4.9 
3.6 
0.8 
0.4 
Sony Cyber-shot DSC-W570

2.3 
5.1 
4.6 
0.7 
0.4 
Nikon Coolpix S4000 [11]

2.9 
4.1 
2.5 
1 
0.6 

Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Sony Cyber-shot DSC-W350 [9]

1.9 
Sony Cyber-shot DSC-W570

1.5 
Nikon Coolpix S4000 [11]

0.7 
Canon PowerShot A3300 IS [10]

0.5 

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[1] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[2] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552787/sony_cyber-shot_dsc-w570_oben.jpg

[3] VMC-MHC3: http://www.sony.de/product/dcc-docking-stations---cables/vmc-mhc3

[4] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[5] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552787/sony_cyber-shot_dsc-w570_hinten.jpg

[6] Eye-Fi-Karten: https://www.cnet.de/videos/messen/41528345/eye_fi_sd_speicherkarte_mit_wlan_streamt_bilder_von_der_kamera_zum_pc.htm

[7] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552787/sony_cyber-shot_dsc-w570_seite.jpg

[8] Beispielfotos: die Bildqualität der Sony Cyber-shot DSC-W570: https://www.cnet.de/41552758/beispielfotos-die-bildqualitaet-der-sony-cyber-shot-dsc-w570/?pid=1#sid=41552787

[9] Sony Cyber-shot DSC-W350: https://www.cnet.de/tests/digicam/41527268/sony_cyber_shot_dsc_w350_tolle_schnappschuss_kamera.htm

[10] Canon PowerShot A3300 IS: https://www.cnet.de/tests/digicam/41552499/canon_powershot_a3300_is_im_test_kleines_125_euro_kraftpaket_mit_toller_bildqualitaet.htm

[11] Nikon Coolpix S4000: https://www.cnet.de/tests/digicam/41535671/nikon_coolpix_s4000_im_test_schnappschuss_schnaeppchen_mit_touchscreen.htm