Panasonic Lumix DMC-G3 angetestet: Mini-Systemkamera mit neuem 16-Megapixel-Sensor

von Lori Grunin, Shawn Low und Stefan Möllenhoff am , 15:35 Uhr

Panasonic hat heute seine achte Micro-Four-Thirds-Kamera vorgestellt. Die Lumix DMC-G3 bringt einen neu entwickelten 16-Megapixel-Sensor mit und soll mit ihrem geschrumpften Gehäuse die kompakteste Systemkamera mit elektronischem Sucher sein. Erste Eindrücke von der neuen Digicam gibt es in diesem Preview.

Spiegelreflexkameras bieten gegenüber Kompaktkameras schnellere Reaktionszeiten und eine bessere Bildqualität. Doch die deutlich sperrigeren Gehäuse schrecken viele potenzielle Käufer ab. An genau dieser Stelle kommt Panasonics Lumix DMC-G3 ins Spiel. Die Digicam verfügt – wie waschechte DSLRs – über die Möglichkeit zum Objektivwechsel und bietet zudem einen ähnlich großen Bildsensor, der insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Fotos sorgt. Aufgrund des fehlenden Spiegelkastens ist die G3 jedoch deutlich kompakter als ihre DSLR-Verwandten. Anstelle eines optischen gibt es dafür jedoch nur einen elektronischen Sucher.

Die Panasonic Lumix DMC-G3 soll ab Mitte Juni im Handel erhältlich sein – wahlweise in den Farben Schwarz, Rot oder Braun („Chocolate“). Für das Gehäuse allein veranschlagt der Hersteller 579 Euro. Mit dem 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv soll die Kamera 699 Euro kosten. Das Doppel-Zoom-Kit mit dem zusätzlichen 45-bis-200-Millimeter-Telezoom liegt bei 999 Euro.

Design

Gegenüber ihrer Vorgängerin G2 ist die Panasonic Lumix DMC-G3 deutlich geschrumpft. Das Gehäuse ist 25 Prozent kleiner geworden – und wirklich winzig. Die Kamera passt problemlos in kleine Rucksäcke oder Handtaschen und findet auch in großen Jackentaschen Platz. Das Gewicht hat der Hersteller ebenfalls um 35 Gramm auf nun 336 Gramm reduziert. Mit Kitobjektiv, Akku und SD-Karte bringt die Kamera 544 Gramm auf die Waage. Auf den ersten Blick sieht die G2 ein wenig aus, als hätte man der älteren Schwester DMC-GF2 einen Sucher und ein Modusrädchen verpasst.

Die Schrumpfkur hat insbesondere den Handgriff betroffen. Im direkten Vergleich zur Vorgängerin ist er jetzt deutlich kleiner und erinnert eher an eine etwas dickere Version der LX5. Wer kleine Hände hat, wird sich daran sicherlich nicht stören. Fotografen mit großen Pranken finden hier aber möglicherweise nun zu wenig Halt.

Der Handgriff ist bei der G3 im Vergleich zur Vorgängerin G2 ein ganzes Stück geschrumpft. [2]
Der Handgriff ist bei der G3 im Vergleich zur Vorgängerin G2 ein ganzes Stück geschrumpft.

Die Bedienung gestaltet sich im Wesentlichen als unkompliziert. Auf der Oberseite gibt es einen iA-Button, der die Kamera in den Automatik-Modus versetzt. Des weiteren sitzen hier noch Auslöser und Moduswahlschalter mit Ein/Aus-Hebelchen. Auf der Rückseite des Gehäuses findet sich ganz unten ein mit Q.Menu bezeichneter Button, der die wichtigsten Aufnahmeparameter aufs Display bringt. Darüber hinaus gibt es hier noch ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Menü-Taste, einen frei belegbaren Funktions-Button sowie einen dedizierten Aufnahmeknopf. Unter dem Daumen der rechten Hand platziert der Hersteller ein Rändelrad zum schnellen Konfigurieren von Blende und Belichtungszeit, das leider etwas klein und fummelig ausfällt.

Hier fällt positiv auf, dass Panasonic trotz des 3,0 Zoll großen Touchscreens nicht auf mechanische Bedienelemente verzichtet, mit denen sich etwa die Einstellungen zu ISO-Empfindlichkeit und Weißabgleich direkt erreichen lassen. Die Parameter, die nicht direkt über die Buttons zur Verfügung stehen, lassen sich über die Schnellmenü-Taste auf den Schirm holen und dann über den Touchscreen anpassen. Ob diese Tasten-Touchscreen-Kombination umständlich oder praktisch ist, fällt sicherlich unter die Kategorie „Geschmackssache“.

Die mit "Q.Menu" beschriftete Taste bringt ein Menü mit den wichtigsten Aufnahmeparametern aufs Display. Die Anpassungen nimmt der Fotograf mit dem Finger direkt auf dem Touchscreen vor oder nutzt das Vier-Wege-Pad. [3]
Die mit „Q.Menu“ beschriftete Taste bringt ein Menü mit den wichtigsten Aufnahmeparametern aufs Display. Die Anpassungen nimmt der Fotograf mit dem Finger direkt auf dem Touchscreen vor oder nutzt das Vier-Wege-Pad.

Der Touchscreen bietet auf jeden Fall ein paar nette Features, die sich mit mechanischen Bedienelementen alleine so nicht realisieren ließen. Ein Fingertipp auf den Bildschirm beispielsweise lässt die Kamera an die angewählte Stelle fokussieren – und auf Wunsch auch gleich das Foto einfangen. Erstmals bei einer berührungsempfindlichen Micro-Four-Thirds-Kamera lässt sich dieses Touch-to-Focus jetzt glücklicherweise auch deaktivieren. Wir hatten bei den diversen Vorgängermodellen mit Touchscreen immer wieder damit zu kämpfen, dass wir versehentlich den Fokusbereich verschieben.

Das 3,0 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 480 mal 320 Bildpunkten (460.000 Subpixel) und ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Damit ist der Bildschirm bei Aufnahmen über Kopf, aus der Hüfte und um die Ecke sowie bei Selbstportraits eine große Hilfe. Der integrierte elektronische Sucher bietet eine Auflösung von 800 mal 600 Bildpunkten (1.440.000 Subpixel) und löst damit vergleichsweise hoch auf. Auf dem Niveau optischer Sucher, wie sie DSLRs bieten, ist das Bildschirmchen zwar nicht, aber dennoch überdurchschnittlich gut und bei intensiver Sonneneinstrahlung eine große Hilfe, wenn auf dem Klappdisplay nichts mehr zu erkennen wäre.

Mit dem Gehäuse ist leider auch der Lithium-Ionen-Akku geschrumpft – von 1250 mAh bei der G2 auf nun mehr 1010 mAh. Damit nimmt auch die Laufzeit ab. Im Videomodus hält die G3 nur noch 55 und nicht mehr 100 Minuten durch. Beim Fotografieren geht ihr nach 270 Aufnahmen die Puste aus. Hier hatte die Vorgängerin noch 360 Bilder am Stück zu bieten. Wer die Kamera auf längere Touren mitnimmt oder ausgiebige Fotoshootings plant, sollte auf jeden Fall in einen Zweitakku investieren.

Auf der rechten Seite der Kamera gibt es einen HDMI-Ausgang. Auf Mikrofon- und Kopfhöreranschluss verzichtet Panasonic leider. [4]
Auf der rechten Seite der Kamera gibt es einen HDMI-Ausgang. Auf Mikrofon- und Kopfhöreranschluss verzichtet Panasonic leider.

Ausstattung

Die Panasonic Lumix DMC-G3 verfügt über einen neu entwickelten Bildsensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln – und damit 4 Megapixel mehr als die Vorgängerin. Bei dem lichtempfindlichen Chip handelt es sich übrigens nicht um den Sensor, der in der Micro-Four-Thirds-Schwester GH2 zum Einsatz kommt. Von der GH2 hat die G3 jedoch den Bildprozessor namens Venus Engine HD geerbt, der leistungsfähiger ist als der der Vorgängerin G2.

Dem Bildprozessor sei Dank ist die Serienbildgeschwindigkeit trotz der höheren Auflösung von 3,2 fps auf 4,0 fps angestiegen. Wer sich auf 4 Megapixel (2272 mal 1520 Bildpunkten) beschränkt, wird mit 20 Aufnahmen pro Sekunde belohnt.

Auch im Videomodus macht sich das Plus an Power bemerkbar: Während sich die G2 mit 1280 mal 720 Pixeln zufrieden geben musste, stemmt die G3 jetzt Full-HD mit 1920 mal 1080 Pixeln. Zum Einsatz kommt dabei der AVCHD-Codec. Der Bildsensor wird mit 25 Vollbildern pro Sekunde ausgelesen, die aufgrund der AVCHD-Spezifikation jedoch als 50 Halbbilder gespeichert werden. Anstelle eines Mono-Mikrofons hat die neue Lumix jetzt ein integriertes Stereo-Mikrofon zu bieten, das prominent auf der Oberseite sitzt. Die Anschlüsse für externes Mikrofon und Kopfhörer entfallen leider – hier will man der auf Videofilmer ausgerichteten GH2 wohl keine Käufer abspenstig machen. Manuelle Einstellungen zu Blende und Belichtungszeit sowie ein kontinuierlicher Autofokus stehen immerhin auch noch im Videomodus zur Verfügung, und der HDMI-Ausgang ist nach wie vor mit von der Partie.

Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Panasonic Lumix DMC-G3 im direkten Vergleich mit denen der Konkurrenz.

Tabelle anzeigen: alle EVIL-Kameras im Vergleich [5]

alle EVIL-Kameras im Vergleich [5]

Hersteller Olympus Olympus Olympus Olympus Panasonic Panasonic Panasonic Panasonic Panasonic Panasonic Hersteller Panasonic Panasonic Samsung [6] Samsung Samsung Samsung Sony [7] Sony Sony Sony Hersteller
Modell E-P1 E-P2 E-PL1 E-PL2 Lumix DMC-G1 Lumix DMC-G10 Lumix DMC-G2 Lumix DMC-G3 Lumix DMC-GF1 Lumix DMC-GF2 Modell Lumix DMC-GH1 Lumix DMC-GH2 NX10 NX11 NX100 NX5 NEX-3 NEX-5 SLT-A33 SLT-A55V Modell
Preis (günstigstes Kit) 350 Euro 570 Euro 330 Euro 485 Euro 400 Euro 400 Euro 490 Euro 699 Euro (UVP) 480 Euro 490 Euro Preis (günstigstes Kit) 675 Euro 890 Euro 415 Euro 435 Euro 260 Euro 390 Euro 370 Euro 470 Euro 590 Euro 670 Euro Preis (günstigstes Kit)
Bildsensor Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Bildsensor Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) CMOS (23,4 x 15,5 mm) CMOS (23,4 x 15,5 mm) CMOS (23,4 x 15,5 mm) CMOS (23,4 x 15,5 mm) CMOS (23,4 x 15,6 mm) CMOS (23,4 x 15,6 mm) CMOS (23,4 x 15,6 mm) CMOS (23,5 x 15,6 mm) Bildsensor
Auflösung 12,3 Megapixel 12,3 Megapixel 12,3 Megapixel 12,3 Megapixel 12,1 Megapixel 12,1 Megapixel 12,1 Megapixel 16,0 Megapixel 12,1 Megapixel 12,1 Megapixel Auflösung 12,1 Megapixel 16,1 Megapixel 14,6 Megapixel 14,6 Megapixel 14,6 Megapixel 14,6 Megapixel 14,2 Megapixel 14,2 Megapixel 14,2 Megapixel 16,2 Megapixel Auflösung
Empfindlichkeiten ISO 100 – 3200 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 3200 ISO 200 – 6400 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 6400 Empfindlichkeiten ISO 100 – 3200 ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 6400 ISO 100 – 3200 ISO 200 – 12.800 ISO 200 – 12.800 ISO 100 – 12.800 ISO 100 – 12.800 Empfindlichkeiten
Formatfaktor 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 Formatfaktor 2,0 2,0 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5 Formatfaktor
Serienbildgeschwindigkeit 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 3,2 fps 3,2 fps 4,0 fps 3,0 fps 3,2 fps Serienbildgeschwindigkeit 3,0 fps 5,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps 2,3 fps 2,3 fps 7,0 fps 10,0 fps Serienbildgeschwindigkeit
Sucher optional (optisch) optional (elektronisch) optional (elektronisch) optional (elektronisch) elektronisch optional (elektronisch) optional (elektronisch) elektronisch optional (elektronisch) optional (elektronisch) Sucher elektronisch elektronisch elektronisch elektronisch optional (elektronisch) elektronisch optional (elektronisch) optional (elektronisch) elektronisch elektronisch Sucher
Autofokus Kontrast-AF mit 11 Messfeldern Kontrast-AF mit 11 Messfeldern Kontrast-AF mit 11 Messfeldern Kontrast-AF mit 11 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Autofokus Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 15 Messpunkten Kontrast-AF mit 15 Messpunkten Kontrast-AF mit 15 Messpunkten Kontrast-AF mit 15 Messpunkten Kontrast-AF mit 25 Messfeldern Kontrast-AF mit 25 Messfeldern Phasenvergleichs-AF mit 15 Punkten Phasenvergleichs-AF mit 15 Punkten Autofokus
Belichtungsmessung 324 Bereiche 324 Bereiche 324 Bereiche 324 Bereiche 144 Zonen 144 Zonen 144 Zonen 144 Zonen 144 Zonen 144 Zonen Belichtungsmessung 144 Zonen 144 Zonen 247 Segmente 247 Segmente 247 Segmente 247 Segmente 40 Segmente 40 Segmente 1200 Zonen 1200 Zonen Belichtungsmessung
Verschlusszeiten 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/2000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 4 Minuten 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 4 Minuten 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 4 Minuten 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 2 Minuten 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 4 Minuten 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 2 Minuten Verschlusszeiten 60 – 1/4000 s, Bulb bis 4 min 60 – 1/4000 Sekunde, Bulb bis 2 Minuten 30 – 1/4000 s, Bulb bis 8 min 30 – 1/4000 s, Bulb bis 8 min 30 – 1/4000 s, Bulb bis 8 min 30 – 1/4000 s, Bulb bis 8 min 30 – 1/4000 s, Bulb 30 – 1/4000 s, Bulb 30 – 1/4000 s, Bulb 30 – 1/4000 s, Bulb Verschlusszeiten
Blitz nein nein integriert integriert integriert integriert integriert integriert integriert integriert Blitz integriert integriert integriert integriert nein integriert Aufsteckblitz im Lieferumfang Aufsteckblitz im Lieferumfang integriert integriert Blitz
Display 3 Zoll, fest, 230.000 Pixel 3 Zoll, fest, 230.000 Pixel 2,7 Zoll, fest, 230.000 Pixel 3 Zoll, fest, 460.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 460.000 Pixel 3 Zoll, fest, 460.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 460.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 460.000 Pixel 3 Zoll, fest, 460.000 Pixel 3 Zoll, fest, 460.000 Pixel Display 3 Zoll, beweglich, 460.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 460.000 Pixel 3-Zoll-AMOLED, fest, 614.000 Pixel 3-Zoll-AMOLED, fest, 614.000 Pixel 3-Zoll-AMOLED, fest, 614.000 Pixel 3 Zoll, fest, 614.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 921.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 921.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 921.000 Pixel 3 Zoll, beweglich, 921.000 Pixel Display
Touchscreen nein nein nein nein nein nein ja ja nein ja Touchscreen nein ja nein nein nein nein nein nein nein nein Touchscreen
Bildstabilisator mechanisch mechanisch mechanisch mechanisch optisch optisch optisch optisch optisch optisch Bildstabilisator optisch optisch optisch optisch optisch optisch optisch optisch mechanisch mechanisch Bildstabilisator
Videofunktion 720p, Motion JPEG 720p, Motion JPEG 720p, Motion JPEG 720p, Motion JPEG nein 720p, Motion JPEG 720p, Motion JPEG/AVCHD Lite 1080i, AVCHD 720p, Motion JPEG 1080p, AVCHD Videofunktion 1080p, AVCHD 1080p, AVCHD 720p, H.264 720p, H.264 720p, H.264 720p, H.264 720p, H.264 1080i, AVCHD 1080i, AVCHD 1080i, AVCHD Videofunktion
Mikrofoneingang nein ja ja ja nein nein ja nein nein k. A. Mikrofoneingang ja ja nein nein nein nein ja ja ja ja Mikrofoneingang
Kopfhörerausgang nein nein nein nein nein nein ja nein nein k. A. Kopfhörerausgang ja ja nein nein nein nein nein nein nein nein Kopfhörerausgang
Max. Akkulaufzeit (CIPA) 300 Fotos 300 Fotos 290 Fotos 280 Fotos 300 Fotos 380 Fotos 370 Fotos 260 Fotos 350 Fotos 320 Fotos Max. Akkulaufzeit (CIPA) 300 Fotos 340 Fotos 400 Fotos 400 Fotos 420 Fotos 400 Fotos 330 Fotos 330 Fotos 340 Fotos 380 Fotos Max. Akkulaufzeit (CIPA)
Abmessungen 12,1 x 7,0 x 3,5 cm 12,1 x 7,0 x 3,5 cm 11,5 x 7,2 x 4,2 cm 11,5 x 7,3 x 4,2 cm 12,4 x 8,4 x 4,5 cm 12,4 x 8,4 x 3,9 cm 12,4 x 8,4 x 7,4 cm 11,5 x 8,4 x 4,7 cm 11,9 x 7,1 x 3,6 cm 11,3 x 6,8 x 3,3 cm Abmessungen 12,4 x 9,0 x 4,5 cm 12,4 x 9,0 x 7,6 cm 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 12,1 x 7,1 x 3,5 cm 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 11,7 x 6,3 x 3,3 cm 11,8 x 5,9 x 3,8 cm 12,4 x 9,2 x 8,5 cm 12,4 x 9,2 x 8,5 cm Abmessungen
Gewicht 335 g 335 g 296 g 317 g 385 g 336 g 371 g 336 g 285 g 265 g Gewicht 385 g 392 g 353 g 353 g 282 g 353 g 239 g 229 g 441 g 441 g Gewicht

Leistung

Die Panasonic Lumix DMC-G3 soll mit einem neuen Autofokus-System mächtig Gas geben. Wenn der Fotograf den Auslöser antippt, gibt der Sensor Vollgas und schaufelt 120 Bilder pro Sekunde an den Bildprozessor weiter, der anschließend per Kontrasterkennung die korrekte Fokussierung schneller ermitteln soll. In der Praxis fühlt sich der Autofokus sehr schnell an, genaue Messreihen konnten wir jedoch noch nicht durchführen.

Neu ist außerdem die 1-Punkt-AF-Funktion. Damit lässt sich der scharfzustellende Bereich pixelgenau auf dem Bild festlegen. Der Autofokusbereich lässt sich jetzt übrigens frei auf dem Bildschirm hin- und herschieben und ist nicht mehr auf einen Ausschnitt in der Bildmitte begrenzt. Zur besseren Orientierung beim Herumschieben des Fokusfelds bei vergrößerter Ansicht gibt es außerdem auch eine Bild-in-Bild-Funktion. Soll es zumindest geben, wir konnten sie nicht finden. Wer am liebsten händisch scharfstellt, kann sich über eine zehnfache Fokuslupe freuen. Der vergrößerte Bereich lässt sich per Fingerwisch auf dem Bildschirm verschieben.

Bildqualität

Der neue 16-Megapixel-Bildsensor soll durch eine besondere Rauscharmut glänzen. Dazu rückt Panasonic dem Rauschen eigenen Angaben zufolge schon auf dem Sensor selbst zu Leibe. Auch der gegenüber der CPU der G2 leistungsfähigere Venus-Engine-HD-Bildprozessor soll die Fotoqualität verbessern. Und tatsächlich: Die JPEG-Testfotos, die wir schießen konnten, wirken deutlich besser als wir es von Panasonic-Kameras gewohnt sind. Das Bildrauschen hält sich auch bei hohen Empfindlichkeiten wie ISO 3200 noch angenehm in Grenzen. Die folgende Bildergalerie hält eine Handvoll bei verschiedenene ISO-Werten geschossene Testfotos bereit.

Fazit

Die Panasonic Lumix DMC-G3 begeistert uns mit dem schlanken Gehäuse, dem schnellen Autofokus und der vielversprechenden Bildqualität. Der fehlende Mikrofoneingang dürfte jedoch Videofans abschrecken, und die gegenüber der Vorgängerin deutlich verkürzte Laufzeit schreit geradezu nach einem Ersatz-Akku. Wenn sich die hervorragende Fotoqualität und der flotte Autofokus im ausführlichen Praxistest bestätigen, dürfte die Panasonic G3 die Kamera der Wahl für all diejenigen werden, die nach einer kompakten, bezahlbaren Systemkamera suchen und nicht viel Wert auf den Videomodus legen.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41552936/panasonic-lumix-dmc-g3-angetestet-mini-systemkamera-mit-neuem-16-megapixel-sensor/

URLs in this post:

[1] Panasonic Lumix DMC-G3 und Lumix DMC-G2 im Vergleich: 16 statt 12 Megapixel und kleineres Gehäuse: https://www.cnet.de/41552915/panasonic-lumix-dmc-g3-und-lumix-dmc-g2-im-vergleich-16-statt-12-megapixel-und-kleineres-gehaeuse/?pid=1#sid=41552936

[2] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552936/panasonic_lumix_dmc-g3_oben.jpg

[3] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552936/panasonic_lumix_dmc-g3_hinten.jpg

[4] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41552936/panasonic_lumix_dmc-g3_seite.jpg

[5] Tabelle anzeigen: alle EVIL-Kameras im Vergleich: #

[6] Samsung: http://www.cnet.de/unternehmen/samsung/

[7] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[8] Beispielfotos: erste Testbilder aus der Panasonic Lumix DMC-G3: https://www.cnet.de/41552924/beispielfotos-erste-testbilder-aus-der-panasonic-lumix-dmc-g3/?pid=1#sid=41552936